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Beschreibung
vor 4 Tagen
In dieser Episode des Wolfspodcasts begrüßt Sabine zum zweiten Mal
Christina Steiner, Präsidentin des Vereins CHWOLF. Schon in Folge
37 war sie zu Gast – damals ging es um den wachsenden politischen
Druck auf den Wolf in der Schweiz. Eineinhalb Jahre später zeigt
sich: Die Lage hat sich weiter zugespitzt. Im Zentrum steht ein
Jagdgesetz, das präventive Abschüsse erlaubt – und eine Verordnung,
die diese Praxis massiv ausweitet. Was als Regulierung verkauft
wird, hat sich zu einer Abschusspolitik entwickelt, die immer
weiter außer Kontrolle gerät. Seit dem Winter 2023 wurden in der
Schweiz über 230 Wölfe getötet. Die meisten von ihnen hatten nie
Schaden verursacht. Viele waren Jungtiere. Die Auswirkungen sind
brisant. Statt die Zahl der Nutztierrisse zu senken, zeigen sich in
einigen Regionen gegenteilige Entwicklungen. Die Eingriffe in
bestehende Rudelstrukturen destabilisieren die Familienverbände und
setzen die Wölfe massiv unter Druck – mit ökologischen Folgen, die
noch gar nicht absehbar sind. Doch der nächste Schritt ist bereits
in Planung. Eine weitere Revision des Jagdgesetzes könnte Abschüsse
ohne Schonzeit ermöglichen – selbst in Schutzgebieten. Im Raum
steht sogar eine Obergrenze für den Wolfsbestand. Die Frage ist
längst nicht mehr, ob der Schutz aufgeweicht wird, sondern wie
weit. Sabine spricht mit Christina Steiner über die Hintergründe
dieser Entwicklung, über politische Dynamiken und gezielte
Desinformationen, die die Gesellschaft verunsichern – und über die
Frage, welche Handlungsspielräume engagierten Artenschützern wie
CHWOLF noch bleiben. Trotz der angespannten Lage blickt Christina
vorsichtig optimistisch nach vorn: Ein mögliches Referendum und ein
anschließender Volksentscheid könnten nochmal Bewegung ins Ganze
bringen. Vieles, was in der Schweiz in Sachen Wolf passiert, ist
kaum zu glauben und nicht auszuhalten. Ein Grund mehr, genau
hinzuschauen und in dieser Folge die Fakten ungeschönt auf den
Tisch zu legen.
Christina Steiner, Präsidentin des Vereins CHWOLF. Schon in Folge
37 war sie zu Gast – damals ging es um den wachsenden politischen
Druck auf den Wolf in der Schweiz. Eineinhalb Jahre später zeigt
sich: Die Lage hat sich weiter zugespitzt. Im Zentrum steht ein
Jagdgesetz, das präventive Abschüsse erlaubt – und eine Verordnung,
die diese Praxis massiv ausweitet. Was als Regulierung verkauft
wird, hat sich zu einer Abschusspolitik entwickelt, die immer
weiter außer Kontrolle gerät. Seit dem Winter 2023 wurden in der
Schweiz über 230 Wölfe getötet. Die meisten von ihnen hatten nie
Schaden verursacht. Viele waren Jungtiere. Die Auswirkungen sind
brisant. Statt die Zahl der Nutztierrisse zu senken, zeigen sich in
einigen Regionen gegenteilige Entwicklungen. Die Eingriffe in
bestehende Rudelstrukturen destabilisieren die Familienverbände und
setzen die Wölfe massiv unter Druck – mit ökologischen Folgen, die
noch gar nicht absehbar sind. Doch der nächste Schritt ist bereits
in Planung. Eine weitere Revision des Jagdgesetzes könnte Abschüsse
ohne Schonzeit ermöglichen – selbst in Schutzgebieten. Im Raum
steht sogar eine Obergrenze für den Wolfsbestand. Die Frage ist
längst nicht mehr, ob der Schutz aufgeweicht wird, sondern wie
weit. Sabine spricht mit Christina Steiner über die Hintergründe
dieser Entwicklung, über politische Dynamiken und gezielte
Desinformationen, die die Gesellschaft verunsichern – und über die
Frage, welche Handlungsspielräume engagierten Artenschützern wie
CHWOLF noch bleiben. Trotz der angespannten Lage blickt Christina
vorsichtig optimistisch nach vorn: Ein mögliches Referendum und ein
anschließender Volksentscheid könnten nochmal Bewegung ins Ganze
bringen. Vieles, was in der Schweiz in Sachen Wolf passiert, ist
kaum zu glauben und nicht auszuhalten. Ein Grund mehr, genau
hinzuschauen und in dieser Folge die Fakten ungeschönt auf den
Tisch zu legen.
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