Wer rettet den Iran?
Nach dem Massaker an der eigenen Bevölkerung sind die Proteste
abgebrochen. Viele hoffen auf Hilfe von außen. Gleichzeitig will
das Regime mit den USA verhandeln.
58 Minuten
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Beschreibung
vor 2 Wochen
Im Iran hat das Regime die Massenproteste Anfang Januar mit einer
unfassbarer Gewalt und Brutalität niedergeschlagen. Laut
Time-Magazine könnten bis zu 30.000 Menschen getötet worden sein,
das Magazin beruft sich dabei auf zwei ranghohe Beamte des
iranischen Gesundheitsministeriums. Das Menschenrechtsnetzwerk
HRANA meldet inzwischen, dass es Bestätigungen für fast 7.000 Tote
hat, mehr als 10.000 Fälle werden weiter untersucht. Die Proteste
sind abgebrochen, die Menschen im Iran verzweifelt. Viele hoffen,
dass Hilfe von außen kommt. US-Präsident Donald Trump hat dem
iranischen Regime zuletzt immer wieder mit einem militärischen
Angriff gedroht, den Demonstrierenden hatte er auf seiner Plattform
Truth Social mitgeteilt, Hilfe sei unterwegs. Seit Anfang Januar
hat das US-Militär seine Präsenz in der Region deutlich ausgebaut,
etwa mit dem Flugzeugträger „USS Abraham Lincoln“ und dessen
Begleitschiffen. Jetzt aber soll es Gespräche zwischen den USA und
Iran geben, bei denen es anscheinend vor allem um das iranische
Atomprogramm gehen soll. Wie geht es weiter im Iran? Darum geht es
in der neuen Folge des Bundestalks, des politischen Podcasts der
taz. Wir fragen: Was würde ein militärisches Eingreifen der USA
bedeuten? Wie angeschlagen ist das iranische Regime und gibt es
interne Risse? Wie kann sich die Opposition überhaupt organisieren?
Was will Trump, welche Interessen haben die Staaten in der Region?
Ist Europa ein Player oder nur Zuschauer? Und warum sind in
Deutschland so wenig Menschen auf der Straße, um die Iranerinnen
und Iraner in ihrem Kampf zu unterstützen? Darüber diskutieren
Gilda Sahebi, deutsch-iranische Journalistin und taz-Autorin,
Nahost-Redakteurin Lisa Schneider und Leon Holly, der in der
Auslandsredaktion für die USA zuständig ist. Moderiert wird die
Folge von Sabine am Orde, der innenpolitischen Korrespondentin der
taz.
unfassbarer Gewalt und Brutalität niedergeschlagen. Laut
Time-Magazine könnten bis zu 30.000 Menschen getötet worden sein,
das Magazin beruft sich dabei auf zwei ranghohe Beamte des
iranischen Gesundheitsministeriums. Das Menschenrechtsnetzwerk
HRANA meldet inzwischen, dass es Bestätigungen für fast 7.000 Tote
hat, mehr als 10.000 Fälle werden weiter untersucht. Die Proteste
sind abgebrochen, die Menschen im Iran verzweifelt. Viele hoffen,
dass Hilfe von außen kommt. US-Präsident Donald Trump hat dem
iranischen Regime zuletzt immer wieder mit einem militärischen
Angriff gedroht, den Demonstrierenden hatte er auf seiner Plattform
Truth Social mitgeteilt, Hilfe sei unterwegs. Seit Anfang Januar
hat das US-Militär seine Präsenz in der Region deutlich ausgebaut,
etwa mit dem Flugzeugträger „USS Abraham Lincoln“ und dessen
Begleitschiffen. Jetzt aber soll es Gespräche zwischen den USA und
Iran geben, bei denen es anscheinend vor allem um das iranische
Atomprogramm gehen soll. Wie geht es weiter im Iran? Darum geht es
in der neuen Folge des Bundestalks, des politischen Podcasts der
taz. Wir fragen: Was würde ein militärisches Eingreifen der USA
bedeuten? Wie angeschlagen ist das iranische Regime und gibt es
interne Risse? Wie kann sich die Opposition überhaupt organisieren?
Was will Trump, welche Interessen haben die Staaten in der Region?
Ist Europa ein Player oder nur Zuschauer? Und warum sind in
Deutschland so wenig Menschen auf der Straße, um die Iranerinnen
und Iraner in ihrem Kampf zu unterstützen? Darüber diskutieren
Gilda Sahebi, deutsch-iranische Journalistin und taz-Autorin,
Nahost-Redakteurin Lisa Schneider und Leon Holly, der in der
Auslandsredaktion für die USA zuständig ist. Moderiert wird die
Folge von Sabine am Orde, der innenpolitischen Korrespondentin der
taz.
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