#202 - Warum wir rennen, wenn wir eigentlich trauern
19 Minuten
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Beschreibung
vor 3 Wochen
Trauer, Verlust & leise Abschiede
Es gibt Menschen, die kommen nicht zur Ruhe. Nicht, weil ihr
Leben chaotisch ist – sondern obwohl es stabil ist. Sie sind
ständig in Bewegung. Körperlich oder innerlich. Und oft wissen
sie selbst nicht genau, warum, sie müssen einfach immer in
Bewegung sein.
In dieser Folge spreche ich über eine Form von Trauer, die selten
gesehen wird – und doch enorm wirksam ist: Trauer, die keinen
Raum bekommen hat. Trauer ohne Todesfall. Trauer über ungelebtes
Leben, verlorene Illusionen, alte Lebensentwürfe, beginnende oder
frühere Abschiede von Eltern – und über Identitäten, die nicht
gelebt werden konnten.
Diese unbeweinte Trauer verschwindet nicht. Sie wird zu einem
inneren Motor. Zu Rastlosigkeit. Zu Zeitdruck ohne Anlass. Zu dem
Gefühl, nicht ankommen zu dürfen.
Ich teile, warum Trauer verlangsamt – und warum genau das für
viele Nervensysteme schwer auszuhalten ist. Warum Bewegung dann
zu einem Regulationsversuch wird. Und warum es hier keine
Technik, keine Intervention und keine „Trauerarbeit“ im
klassischen Sinn braucht.
Diese Folge ist eine Einladung, Trauer nicht zu lösen, sondern
ihr Raum zu geben. Sie neben sich sitzen zu lassen. Ohne Analyse.
Ohne Drama.
In dieser Folge geht es um:
Trauer ohne Todesfall
leise Abschiede & unbeweinte Verluste
warum Rastlosigkeit ein Schutz sein kann
Trauer als Ursache von innerem Zeitdruck
Ankommen, ohne zu überfordern
Raum statt Reparatur
Und aus Überlebensmodus wieder Lebensmodus.
Alles Liebe Anja
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Lerne der Trauer Raum zu geben mit meinem Kurs "Free your
Emotions"
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