Andrea: Man kommt sich vor wie eine tickende Zeitbombe

Andrea: Man kommt sich vor wie eine tickende Zeitbombe

23 Minuten

Beschreibung

vor 1 Monat

Das Interview wurde erstmalig am 04. 04. 2024 veröffentlicht. Es
kann mit Video angesehen werden auf:
https://geimpft-geschaedigt-geleugnet.de/andrea/man-kommt-sich-vor-wie-eine-tickende-zeitbombe/


Nach ihrer zweiten Corona-Impfung verändert sich Andreas Leben
schlagartig: Aus einer gesunden, aktiven Frau wird eine Patientin
mit massiven Beschwerden und unzähligen Diagnosen. Heute kämpft
sie nicht nur mit Schmerzen und Erschöpfung, sondern auch mit
Ignoranz, Ablehnung und fehlender Unterstützung – und gründet
eine Selbsthilfegruppe, um Betroffenen eine Stimme zu geben.


Andreas Probleme begannen nach der zweiten Impfung gegen Corona.
Die 52-jährige Österreicherin, eine vor der Impfung fitte,
gesunde und unternehmungslustige Frau, die mit beiden Beinen voll
im Leben stand, lag nach der zweiten Spritze fünf Tage mit hohem
Fieber „im Delirium“. Nach dieser Akutphase blieb eine bis heute
andauernde extreme Erschöpfung zurück, die ihr von da an
verunmöglichte, den Alltag alleine zu bewältigen. Hinzu kamen
tägliche Kopfschmerzen, Gelenkschmerzen, Ganzkörperschmerzen, ein
ständiges Krankheitsgefühl, Schwindel und Konzentrationsprobleme.


War sie zunächst noch in der Lage, ihrer Arbeit als Beamtin der
Stadt Wien im Home Office nachzugehen, ist sie heute aufgrund der
andauernden Beschwerden befristet verrentet. Ihr Ärztemarathon
führte sie zu vielen Ärzten, die alle ihren Beschwerden mehr oder
weniger hilflos gegenüberstanden. „Ich bin jedes Mal beim
Arzt raus gegangen, enttäuscht, und hab eigentlich keine
Diagnosen oder keine Therapie bekommen, die wirklich geholfen
hat. … Was ich für Therapien versucht habe … es hat nichts
wirklich geholfen“, konstatiert sie resigniert. Hat sie zunächst
nur deskriptive Diagnosen wie Schwindel oder chronische
Kopfschmerzen bekommen, füllen ihre Diagnosen heute eine
ganze DIN A 4 Seite. Und es werden immer mehr, ihr
Gesundheitszustand wird nicht besser.


„Wie ein Science Fiction Film kommt mir das vor ehrlich gesagt.“


Auffällig ist, dass darunter Erkrankungen sind, unter denen viele
Impfgeschädigte leiden: CFS mit Belastungsintoleranz,
Small Fiber Neuropathie, orthostatische Intoleranz, autoimmunes
Entzündungsgeschehen im ganzen Körper und MCAS sind nur
einige der typischen Diagnosen, die auf Andreas Liste zu finden
sind. Denn „es ist eine Multisystemerkrankung“, die ihr das
Leben so schwer macht. Mittlerweile ist ihr klar: „Das Übel
an der ganzen Sache sind die Spike Proteine“.


Heute weiß sie, dass die Versprechungen, die über die Impfung
gegeben wurden, falsch waren. Die Spikes verbleiben eben nicht an
der Injektionsstelle und werden nicht nach wenigen Tagen wieder
abgebaut: Andrea hat sie immer noch im Blut, in den Immunzellen
und auch im Gewebe und fragt sich, ob und wie sie diese jemals
wieder aus ihrem Körper bekommen soll.


„Man kommt sich vor wie eine tickende Zeitbombe, wenn man weiß,
man hat was im Körper, was krank macht und niemand kann einem
sagen, wie man das wieder aus dem Körper rausbekommt.“


Mehrere Fachärzte diagnostizierten ein Post Vac-Syndrom, dennoch
wurde ihr Antrag auf Schadensregulierung vom Sozialministerium
abgewiesen: die Diagnosen seien nicht zeitnah erhoben worden, die
Erkrankungen hätten eine andere Ätiologie. Erklärungen, die für
Andrea nicht nachvollziehbar sind. Andrea hat mittlerweile viele
Krankenhausaufenthalte hinter sich.


Beunruhigend ist, dass seit 2023 Fremdproteine in ihrem Blut
gefunden werden. Niemand kann ihr sagen, wo sich diese Proteine
im Körper ablagern und was sie im Körper anrichten. Mündlich
wurde ihr seitens eines Arztes bestätigt, dass diese
Paraproteinämie postvaccinal sei, im schriftlichen Befund steht
dies jedoch nicht. Auch diese Erfahrung der Diskrepanz zwischen
mündlichen und schriftlichen Aussagen vieler Ärzte teilt Andrea
mit vielen anderen Geschädigten. Sie wünscht sich für sich und
andere Betroffene Unterstützung, spezialisierte Ärzte und
Anlaufstellen, denn die Erfahrung, als Post Vac Patient immer
wieder abgewiesen zu werden, verletzt.


„Post Vac will man gar nicht hören. …. Man will sich gar nicht
damit auseinandersetzen. … Wir werden wegignoriert,
totgeschwiegen.“


Sie habe sich aus Solidarität impfen lassen, um sich, ihre
Familie und ihre Mitmenschen zu schützen. Doch „wer kümmert
sich jetzt? … Es ist schon zum Verzweifeln muss ich
sagen.“ Andrea ist in ihrer Verzweiflung allerdings nicht
untätig geblieben. Gemeinsam mit Gabriela Buxbaum, ebenfalls
einer Betroffenen, hat sie die
Selbsthilfegruppe „Post-Vac-Syndrom Austria“ gegründet.
Die Anzahl der Mitglieder, derzeit gut 1.000, wächst stetig.


Im Namen der Selbsthilfegruppe wurde vor dem
Gesundheitsministerium in Wien eine Kundgebung abgehalten, um auf
die vielen Impfgeschädigten aufmerksam zu machen, um medizinische
Hilfe zu bekommen und um sich Gehör zu verschaffen.
Denn „das ist … das Schwierigste, dass man einfach so
weggeschwiegen wird“, so Andreas bitteres Resümee.

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