Kurt Tucholsky - Die Beamtenpest
18 Minuten
Podcast
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Beschreibung
vor 1 Monat
Ist das noch Satire? In dieser Folge widmen wir uns Kurt
Tucholskys „Die Beamtenpest“ aus dem Jahr 1928 – einem Text, der
erschreckend aktuell klingt. Unter dem Pseudonym Ignaz Wrobel
seziert Tucholsky einen Verwaltungsapparat, der sich selbst
wichtiger nimmt als die Menschen, für die er eigentlich da sein
sollte.
Wir sprechen über starre Strukturen, Eitelkeit,
Verantwortungslosigkeit und einen Betrieb, der Komplexität
produziert, um beschäftigt zu wirken. Tucholskys Polemik zeigt,
wie Bürokratie nicht den Menschen dient, sondern sich im eigenen
Erhalt verliert. Genau darin liegt die bittere Pointe: Die
beschriebenen Zustände wirken nicht historisch, sondern vertraut.
Diese Podcast-Folge fragt, warum eine als Glosse gedachte
Abrechnung heute eher wie ein nüchterner Lagebericht klingt. Wer
sich schon einmal in Amtsgängen verloren hat, wird sich hier
wiederfinden – und möglicherweise fragen, warum sich in fast
hundert Jahren so wenig geändert hat.
Hier geht´s zum Buch:
Kurt Tucholsky – Die Beamtenpest
weitere Bücher zum Thema:
Ludwig von Mises – Die Bürokratie
Herbert Spencer - Mensch gegen Staat
Henry David Thoreau - Über die Pflicht zum Ungehorsam gegenden
Staat
Für mehr Literatur zur individuellen Freiheit und
Wirtschaftsgeschichte klicke hier (oeconimus.com)
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