Welt verbessern für Anfänger mit Rebekka Dober
Ermächtigung durch Beteiligung und der YEP-Effekt
37 Minuten
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Beschreibung
vor 5 Jahren
Rebekka Dober vertritt mit YEP die Stimme der Jugend. In Schulen,
Vereinen und Unternehmen veranstaltet sie partizipative Prozesse,
um die Perspektiven von jungen Menschen einzubringen und sie so zu
ermächtigen. Warum Schulausflüge der Beginn von
Demokratiebegeisterung sein können, und wie ein Moment der
ungeteilten Aufmerksamkeit von Alexander van der Bellen für
Inspiration gesorgt hat. „In jedem Fach in der Schule hören wir
meistens nur, wie schlecht die Welt ist. Wir wissen immer, welche
Herausforderungen es gibt, aber wir hören nicht, was wir dagegen
tun können“. Es liegt oft nur an dem fehlenden (Selbst)Bewusstsein,
sagt Dober. „Wenn man die Menschen fragt, mitgestalten lässt und
ihnen eine Möglichkeit dazu gibt, dann wollen sie auch“. „Ich
glaube, dass man mit Bildung was verändern kann. Ich bin sehr viel
gereist und es ist egal wo man hinkommt, ob Indien, Russland oder
Kolumbien. Überall sagen die Menschen, dass sie bei Bildung
ansetzen würden, um wirklich etwas zu verändern.“ Kinder und
Jugendliche seien noch nicht in Denkmustern gefangen und denken
noch mehr „out-of-the-box“, so kann Neues entstehen. Diese Gedanken
bildeten die Basis für YEP: Jungen Menschen beweisen, dass sie
etwas verändern können, und sie mit den entsprechenden Fähigkeiten
auszustatten. Denn egal was für einen Ansatz man hat, man braucht
das passende Bildungsangebot, um ihn umzusetzen, meint Dober.
Unternehmerisches Denken, Marketing oder ein Finanzkonzept brauche
jede Idee. Trick 17 Menschen glauben, dass ihr Handeln dann wirksam
ist, wenn sie erlebt haben, dass ihr Handeln etwas bewirkt. In
Kombination mit einem abstrakten Thema wie Demokratie ein umso
schwereres Unterfangen. Wie kann man dieser Zwickmühle zuvorkommen?
„Demokratie ist etwas, das du erfahren musst. Das ist
erfahrungsbasiertes Lernen!“. Sie gibt das bekannte Beispiel vom
Schulausflug: „Wenn die Schüler tatsächlich mitbestimmen dürften -
das passiert so selten - würde aber einen Riesenunterschied machen.
Du musst wählen, alle Interessen inkludieren, ausrechnen was es
kostet, wie kommst du hin? Das ist Demokratie, wenn du merkst, wenn
ich was verändere, dann verändert sich was“. Oft scheitere es
bereits daran, dass Jugendlichen nicht genug zugetraut werde, oder
nur die ermutigt werden, die bereits aus stabilen sozioökonomischen
Verhältnissen stammen. Sie bemüht sich, alle in diesen
Ermächtigungsprozess mitzunehmen. Die andere Seite Dober geht mit
ihrem Programm nicht nur in Schulen und Vereine, sondern auch in
Unternehmen. Ein Betrieb, der beispielsweise dringend Lehrlinge
benötigt, kann so die Perspektive von jungen Menschen verstehen.
Warum bricht jemand eine Lehre ab? Was trägt zum Gefühl bei,
willkommen zu sein? Das nicht als eine Einbahnstraße zu sehen, ist
dabei der Schlüssel zum Erfolg. „Ein Jugendlicher soll seine Lehre
durchziehen, sonst verliert das Unternehmen Geld und er fühlt sich
‘disempowered‘, wenn er merkt, hier nicht zu passen“.
Vereinen und Unternehmen veranstaltet sie partizipative Prozesse,
um die Perspektiven von jungen Menschen einzubringen und sie so zu
ermächtigen. Warum Schulausflüge der Beginn von
Demokratiebegeisterung sein können, und wie ein Moment der
ungeteilten Aufmerksamkeit von Alexander van der Bellen für
Inspiration gesorgt hat. „In jedem Fach in der Schule hören wir
meistens nur, wie schlecht die Welt ist. Wir wissen immer, welche
Herausforderungen es gibt, aber wir hören nicht, was wir dagegen
tun können“. Es liegt oft nur an dem fehlenden (Selbst)Bewusstsein,
sagt Dober. „Wenn man die Menschen fragt, mitgestalten lässt und
ihnen eine Möglichkeit dazu gibt, dann wollen sie auch“. „Ich
glaube, dass man mit Bildung was verändern kann. Ich bin sehr viel
gereist und es ist egal wo man hinkommt, ob Indien, Russland oder
Kolumbien. Überall sagen die Menschen, dass sie bei Bildung
ansetzen würden, um wirklich etwas zu verändern.“ Kinder und
Jugendliche seien noch nicht in Denkmustern gefangen und denken
noch mehr „out-of-the-box“, so kann Neues entstehen. Diese Gedanken
bildeten die Basis für YEP: Jungen Menschen beweisen, dass sie
etwas verändern können, und sie mit den entsprechenden Fähigkeiten
auszustatten. Denn egal was für einen Ansatz man hat, man braucht
das passende Bildungsangebot, um ihn umzusetzen, meint Dober.
Unternehmerisches Denken, Marketing oder ein Finanzkonzept brauche
jede Idee. Trick 17 Menschen glauben, dass ihr Handeln dann wirksam
ist, wenn sie erlebt haben, dass ihr Handeln etwas bewirkt. In
Kombination mit einem abstrakten Thema wie Demokratie ein umso
schwereres Unterfangen. Wie kann man dieser Zwickmühle zuvorkommen?
„Demokratie ist etwas, das du erfahren musst. Das ist
erfahrungsbasiertes Lernen!“. Sie gibt das bekannte Beispiel vom
Schulausflug: „Wenn die Schüler tatsächlich mitbestimmen dürften -
das passiert so selten - würde aber einen Riesenunterschied machen.
Du musst wählen, alle Interessen inkludieren, ausrechnen was es
kostet, wie kommst du hin? Das ist Demokratie, wenn du merkst, wenn
ich was verändere, dann verändert sich was“. Oft scheitere es
bereits daran, dass Jugendlichen nicht genug zugetraut werde, oder
nur die ermutigt werden, die bereits aus stabilen sozioökonomischen
Verhältnissen stammen. Sie bemüht sich, alle in diesen
Ermächtigungsprozess mitzunehmen. Die andere Seite Dober geht mit
ihrem Programm nicht nur in Schulen und Vereine, sondern auch in
Unternehmen. Ein Betrieb, der beispielsweise dringend Lehrlinge
benötigt, kann so die Perspektive von jungen Menschen verstehen.
Warum bricht jemand eine Lehre ab? Was trägt zum Gefühl bei,
willkommen zu sein? Das nicht als eine Einbahnstraße zu sehen, ist
dabei der Schlüssel zum Erfolg. „Ein Jugendlicher soll seine Lehre
durchziehen, sonst verliert das Unternehmen Geld und er fühlt sich
‘disempowered‘, wenn er merkt, hier nicht zu passen“.
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