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Beschreibung
vor 5 Jahren
Magda Stumvoll ist Co-Präsidentin des Thinktanks Ponto. Als Teil
des europäischen Netzwerks „Open Think Tank Network“ widmen sie
sich mit Grassroots Strukturen europapolitischen Themen. Das Ziel?
Internationale Policygestaltung zu demokratisieren. „Thinktanks
sind in Österreich eher im Hintergrund. Mir selbst waren die
internationalen mehr ein Begriff als die österreichischen, bevor
ich selbst in die Szene eingetaucht bin“. Während die jungen, neuen
Thinktanks untereinander gut vernetzt seien, fehlt der Anschluss zu
den großen. „Wir versuchen gehört zu werden, unsere Ideen an die
Politik weiterzugeben, aber natürlich kann man sich dabei noch nach
oben verbessern“. Außenpolitik ist das Thema, was ist das Ziel?
„Eine Plattform für junge Leute zu etablieren, wo man sich
unabhängig von vollständigem Expertenwissen einbringen kann“. Auch
das Werkzeug will Ponto zur Verfügung stellen, mit einem Netzwerk
an Kontakten und partizipativen Methoden. Besonders der Brexit war
ein einschneidendes Erlebnis für Stumvoll, der auch Motivation für
Ponto war: „Viele junge Leute haben sich zu spät zu dem Thema eine
Meinung gebildet, und andere über ihre Zukunft bestimmen lassen.
Das wollen wir auf alle Fälle verhindern“. Frisch geschlüpft Die
erste Idee für das heutige Ponto entstand Anfang 2017. „Wir haben
eine Lücke festgestellt, dass es in Wien keine Möglichkeit gab,
sich außenpolitisch zu engagieren, ohne Parteifarbe zu bekennen“.
Zeitgleich traf sich eine gemischte Truppe an Interessenten,
während der Schweizer Thinktank Foraus mit seinem Grassroots-Ansatz
für Aufsehen in der Szene sorgte. Ableger in Paris, Berlin oder
London waren ein Beweis für das Funktionieren der Idee und dass
auch der Bedarf vorhanden ist. „In dieser Runde waren wir der
fünfte, heute ist das als Open Think Tank Netzwerk bekannt“.
Während der Gründungszeit wechseln die Köpfe dahinter, im Mai 2018
findet der offizielle Launch statt. Seitdem ist das Team
ehrenamtlich am Schaffen. „Beim letzten Vorstandstreffen hat eine
auf den Tisch gehaut: ‚Wir müssen endlich aufhören die Finanzierung
stiefmütterlich zu behandeln‘“. Auch wenn die inhaltliche Arbeit
die Hauptmotivation ist, leide diese ohne entsprechende
Finanzierung, vor allem Administration würde Stumvoll als erstes
abgeben wollen. Einiges geht über Projektfinanzierungen und
entsprechende Anträge, eine stetige Basisfinanzierung stellt eine
große Hürde dar. Europäische Erfahrung Aus dem gemeinsamen Netzwerk
konnte Ponto bereits einiges lernen, vieles scheitert aber an
nationalen Gegebenheiten und Unterschieden. So sind die Schweizer
mit Foraus bereits seit mehr als 10 Jahren aktiv und auch einige
Kooperationen mit Stiftungen. „Gerade die Stiftungslandschaft ist
in der Schweiz ganz anders als bei uns“. Kleiner und vor allem
nicht sehr NGO-freundlich, muss auf jede Stiftungsauszahlung noch
Kapitalertragssteuer bezahlt werden.
des europäischen Netzwerks „Open Think Tank Network“ widmen sie
sich mit Grassroots Strukturen europapolitischen Themen. Das Ziel?
Internationale Policygestaltung zu demokratisieren. „Thinktanks
sind in Österreich eher im Hintergrund. Mir selbst waren die
internationalen mehr ein Begriff als die österreichischen, bevor
ich selbst in die Szene eingetaucht bin“. Während die jungen, neuen
Thinktanks untereinander gut vernetzt seien, fehlt der Anschluss zu
den großen. „Wir versuchen gehört zu werden, unsere Ideen an die
Politik weiterzugeben, aber natürlich kann man sich dabei noch nach
oben verbessern“. Außenpolitik ist das Thema, was ist das Ziel?
„Eine Plattform für junge Leute zu etablieren, wo man sich
unabhängig von vollständigem Expertenwissen einbringen kann“. Auch
das Werkzeug will Ponto zur Verfügung stellen, mit einem Netzwerk
an Kontakten und partizipativen Methoden. Besonders der Brexit war
ein einschneidendes Erlebnis für Stumvoll, der auch Motivation für
Ponto war: „Viele junge Leute haben sich zu spät zu dem Thema eine
Meinung gebildet, und andere über ihre Zukunft bestimmen lassen.
Das wollen wir auf alle Fälle verhindern“. Frisch geschlüpft Die
erste Idee für das heutige Ponto entstand Anfang 2017. „Wir haben
eine Lücke festgestellt, dass es in Wien keine Möglichkeit gab,
sich außenpolitisch zu engagieren, ohne Parteifarbe zu bekennen“.
Zeitgleich traf sich eine gemischte Truppe an Interessenten,
während der Schweizer Thinktank Foraus mit seinem Grassroots-Ansatz
für Aufsehen in der Szene sorgte. Ableger in Paris, Berlin oder
London waren ein Beweis für das Funktionieren der Idee und dass
auch der Bedarf vorhanden ist. „In dieser Runde waren wir der
fünfte, heute ist das als Open Think Tank Netzwerk bekannt“.
Während der Gründungszeit wechseln die Köpfe dahinter, im Mai 2018
findet der offizielle Launch statt. Seitdem ist das Team
ehrenamtlich am Schaffen. „Beim letzten Vorstandstreffen hat eine
auf den Tisch gehaut: ‚Wir müssen endlich aufhören die Finanzierung
stiefmütterlich zu behandeln‘“. Auch wenn die inhaltliche Arbeit
die Hauptmotivation ist, leide diese ohne entsprechende
Finanzierung, vor allem Administration würde Stumvoll als erstes
abgeben wollen. Einiges geht über Projektfinanzierungen und
entsprechende Anträge, eine stetige Basisfinanzierung stellt eine
große Hürde dar. Europäische Erfahrung Aus dem gemeinsamen Netzwerk
konnte Ponto bereits einiges lernen, vieles scheitert aber an
nationalen Gegebenheiten und Unterschieden. So sind die Schweizer
mit Foraus bereits seit mehr als 10 Jahren aktiv und auch einige
Kooperationen mit Stiftungen. „Gerade die Stiftungslandschaft ist
in der Schweiz ganz anders als bei uns“. Kleiner und vor allem
nicht sehr NGO-freundlich, muss auf jede Stiftungsauszahlung noch
Kapitalertragssteuer bezahlt werden.
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