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  3. Geteilte Erinnerung – zwischen Palästina, Israel und Deutschland Podcast
  4. #6 Deutsche Erinnerungskultur – mit Charlotte Wiedemann
In unserer sechsten Podcast Folge sprechen wir mit der
Journalistin und Schriftstellerin Charlotte Wiedemann über
Deutschlands Erinnerungskultur und die ungleichmäßig verteilte
Empathiefähigkeit hierzulande. Was hat das mit der derzeitigen
Politik der Bundesrepublik bezüglich Palästina/Israel zu tun und
was mit der (fehlenden) Aufarbeitung deutscher
Kolonialverbrechen?

In diesem Gespräch versuchen wir, wie in den anderen Folgen,
unseren Gast auch etwas besser kennenzulernen. Wir fragen
Charlotte z.B. warum sie die Geschichte des Deutschen
Nationalsozialismus auch als eine Form ‚zweiter Haut‘ versteht.
Wir sprechen auch darüber, wie sich Charlottes „Deutschsein“ und
ihr Verständnis von deutscher Geschichte durch ihre Zeit als
Auslandsreporterin im globalen Süden verändert hat.

Das bringt uns dann auch zu Charlottes Buch „Den Schmerz der
Anderen begreifen – Holocaust und Weltgedächtnis“. Wir
besprechen, was mit dem im Buch genannten Konzept des
„Weltgedächtnis“ eigentlich gemeint ist. Gibt es wirklich so
etwas wie ein Weltgedachtnis mit Raum für verschiedene
Erinnerungen, zum Beispiel an den Holocaust und an
Kolonialverbrechen?

Gegen Ende der Folge kommen wir auch nochmal auf Palästina zu
sprechen – was für Grenzen in Deutschland entscheiden, wann und
wie Palästinenser:innen als Opfer im öffentlichen Raum erscheinen
dürfen? Was konditioniert ihre Betrauerbarkeit?

Im Laufe der Folge wurden u.a. diese Quellen erwähnt:

Charlotte Wiedemann, “​​Den Schmerz der Anderen begreifen”,
Propyläen Verlag, 2022.

„Das Ungesagte“ - Film, 2025.

Hört rein, folgt uns auf Spotify, YouTube sowie auf Instagram, um
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Hinter dem Podcast steht der Verein dis:orient, ein unabhängiges
Kollektiv von Journalist:innen, Wissenschaftler:innen und
Aktivist:innen, die sich auf vielfältige Weise mit den Ländern
Westasiens und Nordafrikas auseinandersetzen. Inspiriert von
postkolonialen und feministischen Ansätzen setzen wir uns dafür
ein, marginalisierten Perspektiven eine Plattform zu bieten. Das
geschieht durch unser Online-Magazin⁠, in dem wir Artikel,
Analysen und Interviews veröffentlichen, sowie durch
Veranstaltungen – immer darauf bedacht, einen Raum für diverse
Stimmen zu schaffen.

Auch dieser Podcast wird ehrenamtlich konzipiert, gehostet und
produziert – wenn dir das ⁠ein paar Euro wert ist⁠, oder du uns
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„#6 Deutsche Erinnerungskultur – mit Charlotte Wiedemann“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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