Podcaster
Episoden
31.03.2026
1 Stunde 12 Minuten
In the eighth episode of dis:orient’s new podcast we will talk with Howie Rechavia-Taylor, an academic based in London and formerly in Berlin. Since his work is in English we decided to have this conversation in English as well.
Howie is both an activist and an academic. He is an organizer with an anti-Zionist organization in Berlin and he also studies Germany’s colonial history and the numerous ways it reaches into the present – from Germany’s memory politics to the state’s stance on reparations.
Another question that occupies Howie’s work is what Zionists have learned from German colonialism and how we can think about the genocide of the Herero and Nama and the ongoing genocide in Gaza as belonging to the same history of settler colonialism.
Have a listen and follow us on Spotify and Instagram to stay updated on upcoming episodes!
Throughout our episode we referred to various books and articles. If you are interested, you can find a compiled list below:
Howie Rechavia-Taylor, German Colonialism in the Courtroom—Law, Reparation, and the Grammars of the Shoah. 2023. Hanna Al-Taher, Deutsche Staatsräson und die Verunmöglichung Palästinensischer Realität. 2024. Daniel Marwecki, Germany and Israel: Whitewashing and Statebuilding. 2025.
We hope you enjoy this episode and if you have any questions, feedback or suggestions, please write us an email at podcast@disorient.de
Behind this podcast is the association dis:orient, an independent collective of journalists, academics, and activists who engage with the countries of West Asia and North Africa in a variety of ways. Inspired by postcolonial and feminist approaches, we are committed to providing a platform for marginalized perspectives. We do this through our online magazine – where we publish articles, analyses, and interviews – as well as through events, always with a focus on creating a space for diverse voices.
This podcast is created, hosted, and produced on a voluntary basis. If you think it's worth a few euros, or if you would like to support us on a permanent basis as a sustaining member, click here.
Howie is both an activist and an academic. He is an organizer with an anti-Zionist organization in Berlin and he also studies Germany’s colonial history and the numerous ways it reaches into the present – from Germany’s memory politics to the state’s stance on reparations.
Another question that occupies Howie’s work is what Zionists have learned from German colonialism and how we can think about the genocide of the Herero and Nama and the ongoing genocide in Gaza as belonging to the same history of settler colonialism.
Have a listen and follow us on Spotify and Instagram to stay updated on upcoming episodes!
Throughout our episode we referred to various books and articles. If you are interested, you can find a compiled list below:
Howie Rechavia-Taylor, German Colonialism in the Courtroom—Law, Reparation, and the Grammars of the Shoah. 2023. Hanna Al-Taher, Deutsche Staatsräson und die Verunmöglichung Palästinensischer Realität. 2024. Daniel Marwecki, Germany and Israel: Whitewashing and Statebuilding. 2025.
We hope you enjoy this episode and if you have any questions, feedback or suggestions, please write us an email at podcast@disorient.de
Behind this podcast is the association dis:orient, an independent collective of journalists, academics, and activists who engage with the countries of West Asia and North Africa in a variety of ways. Inspired by postcolonial and feminist approaches, we are committed to providing a platform for marginalized perspectives. We do this through our online magazine – where we publish articles, analyses, and interviews – as well as through events, always with a focus on creating a space for diverse voices.
This podcast is created, hosted, and produced on a voluntary basis. If you think it's worth a few euros, or if you would like to support us on a permanent basis as a sustaining member, click here.
Mehr
28.02.2026
1 Stunde 2 Minuten
In unserer siebten Podcast Folge sprechen wir mit dem Schriftsteller Tomer Dotan-Dreyfus. Tomer hat ein Buch geschrieben – „Keinheimisch“, in dem er sich die Frage stellt, wo er eigentlich einheimisch ist oder sein kann?
Unser Gespräch fängt mit Tomers Kindheit in Israel an: Was meint er, wenn er seine Kindheit als „normal“ bezeichnet und warum kritisiert er heute, dass genau diese Normalität die Unterdrückung von Palästinensern ermöglicht?
Wie in Deutschland ist auch in Israel der Holocaust ein fester Bestandteil des Curriculums in der Schule. Wir wollen von Tomer wissen, wie das für ihn als Kind war – wie hat er in der Schule die Erinnerung an den Holocaust wahrgenommen?
Unser Gespräch dreht sich nicht nur um Tomer sondern auch um seine Großeltern – Tomer erzählt uns über die Kugel welche neben dem Herzen seines Opas steckte, da er als junger Erwachsener im sogenannten ,Unabhängigkeitskrieg' – der Nakba – kämpfte und über die Reise seiner Oma – von Polen über Teheran nach Israel – sowie die Diskriminierung, mit der sie als Holocaust Überlebende in Israel konfrontiert war.
Nach seinem Militärdienst, über den wir auch sprechen werden, zieht Tomer nach Deutschland. Warum eigentlich? Und wie wird Tomers israelische und jüdische Identität in Deutschland verhandelt?
Einheimisch oder (K)einheimisch? Was bedeutet Einheimischkeit in Palästina und Israel? Was bedeutet es in Deutschland? Ist es eine Beziehung zur Geschichte des Ortes, zu anderen Menschen, zur Natur?
Im Laufe der Folge erwähnen wir u.a. diese Quellen:
Tomer Dotan-Dreyfus. „Keinheimisch - Kindheit in Israel, Leben in Deutschland“. Proplyäen Verlag. 2025. „Foragers“ - Film, 2022.
Hört rein, folgt uns auf Spotify, YouTube sowie auf Instagram, um direkt von den nächsten Folgen zu erfahren.
Hinter dem Podcast steht der Verein dis:orient, ein unabhängiges Kollektiv von Journalist:innen, Wissenschaftler:innen und Aktivist:innen, die sich auf vielfältige Weise mit den Ländern Westasiens und Nordafrikas auseinandersetzen. Inspiriert von postkolonialen und feministischen Ansätzen setzen wir uns dafür ein, marginalisierten Perspektiven eine Plattform zu bieten. Das geschieht durch unser Online-Magazin, in dem wir Artikel, Analysen und Interviews veröffentlichen, sowie durch Veranstaltungen – immer darauf bedacht, einen Raum für diverse Stimmen zu schaffen.
Auch dieser Podcast wird ehrenamtlich konzipiert, gehostet und produziert – wenn dir das ein paar Euro wert ist, oder du uns auch dauerhaft als Fördermitglied unterstützen willst – hier entlang.
Unser Gespräch fängt mit Tomers Kindheit in Israel an: Was meint er, wenn er seine Kindheit als „normal“ bezeichnet und warum kritisiert er heute, dass genau diese Normalität die Unterdrückung von Palästinensern ermöglicht?
Wie in Deutschland ist auch in Israel der Holocaust ein fester Bestandteil des Curriculums in der Schule. Wir wollen von Tomer wissen, wie das für ihn als Kind war – wie hat er in der Schule die Erinnerung an den Holocaust wahrgenommen?
Unser Gespräch dreht sich nicht nur um Tomer sondern auch um seine Großeltern – Tomer erzählt uns über die Kugel welche neben dem Herzen seines Opas steckte, da er als junger Erwachsener im sogenannten ,Unabhängigkeitskrieg' – der Nakba – kämpfte und über die Reise seiner Oma – von Polen über Teheran nach Israel – sowie die Diskriminierung, mit der sie als Holocaust Überlebende in Israel konfrontiert war.
Nach seinem Militärdienst, über den wir auch sprechen werden, zieht Tomer nach Deutschland. Warum eigentlich? Und wie wird Tomers israelische und jüdische Identität in Deutschland verhandelt?
Einheimisch oder (K)einheimisch? Was bedeutet Einheimischkeit in Palästina und Israel? Was bedeutet es in Deutschland? Ist es eine Beziehung zur Geschichte des Ortes, zu anderen Menschen, zur Natur?
Im Laufe der Folge erwähnen wir u.a. diese Quellen:
Tomer Dotan-Dreyfus. „Keinheimisch - Kindheit in Israel, Leben in Deutschland“. Proplyäen Verlag. 2025. „Foragers“ - Film, 2022.
Hört rein, folgt uns auf Spotify, YouTube sowie auf Instagram, um direkt von den nächsten Folgen zu erfahren.
Hinter dem Podcast steht der Verein dis:orient, ein unabhängiges Kollektiv von Journalist:innen, Wissenschaftler:innen und Aktivist:innen, die sich auf vielfältige Weise mit den Ländern Westasiens und Nordafrikas auseinandersetzen. Inspiriert von postkolonialen und feministischen Ansätzen setzen wir uns dafür ein, marginalisierten Perspektiven eine Plattform zu bieten. Das geschieht durch unser Online-Magazin, in dem wir Artikel, Analysen und Interviews veröffentlichen, sowie durch Veranstaltungen – immer darauf bedacht, einen Raum für diverse Stimmen zu schaffen.
Auch dieser Podcast wird ehrenamtlich konzipiert, gehostet und produziert – wenn dir das ein paar Euro wert ist, oder du uns auch dauerhaft als Fördermitglied unterstützen willst – hier entlang.
Mehr
30.01.2026
1 Stunde 7 Minuten
In unserer sechsten Podcast Folge sprechen wir mit der Journalistin und Schriftstellerin Charlotte Wiedemann über Deutschlands Erinnerungskultur und die ungleichmäßig verteilte Empathiefähigkeit hierzulande. Was hat das mit der derzeitigen Politik der Bundesrepublik bezüglich Palästina/Israel zu tun und was mit der (fehlenden) Aufarbeitung deutscher Kolonialverbrechen?
In diesem Gespräch versuchen wir, wie in den anderen Folgen, unseren Gast auch etwas besser kennenzulernen. Wir fragen Charlotte z.B. warum sie die Geschichte des Deutschen Nationalsozialismus auch als eine Form ‚zweiter Haut‘ versteht. Wir sprechen auch darüber, wie sich Charlottes „Deutschsein“ und ihr Verständnis von deutscher Geschichte durch ihre Zeit als Auslandsreporterin im globalen Süden verändert hat.
Das bringt uns dann auch zu Charlottes Buch „Den Schmerz der Anderen begreifen – Holocaust und Weltgedächtnis“. Wir besprechen, was mit dem im Buch genannten Konzept des „Weltgedächtnis“ eigentlich gemeint ist. Gibt es wirklich so etwas wie ein Weltgedachtnis mit Raum für verschiedene Erinnerungen, zum Beispiel an den Holocaust und an Kolonialverbrechen?
Gegen Ende der Folge kommen wir auch nochmal auf Palästina zu sprechen – was für Grenzen in Deutschland entscheiden, wann und wie Palästinenser:innen als Opfer im öffentlichen Raum erscheinen dürfen? Was konditioniert ihre Betrauerbarkeit?
Im Laufe der Folge wurden u.a. diese Quellen erwähnt:
Charlotte Wiedemann, “Den Schmerz der Anderen begreifen”, Propyläen Verlag, 2022. „Das Ungesagte“ - Film, 2025.
Hört rein, folgt uns auf Spotify, YouTube sowie auf Instagram, um direkt von den nächsten Folgen zu erfahren.
Hinter dem Podcast steht der Verein dis:orient, ein unabhängiges Kollektiv von Journalist:innen, Wissenschaftler:innen und Aktivist:innen, die sich auf vielfältige Weise mit den Ländern Westasiens und Nordafrikas auseinandersetzen. Inspiriert von postkolonialen und feministischen Ansätzen setzen wir uns dafür ein, marginalisierten Perspektiven eine Plattform zu bieten. Das geschieht durch unser Online-Magazin, in dem wir Artikel, Analysen und Interviews veröffentlichen, sowie durch Veranstaltungen – immer darauf bedacht, einen Raum für diverse Stimmen zu schaffen.
Auch dieser Podcast wird ehrenamtlich konzipiert, gehostet und produziert – wenn dir das ein paar Euro wert ist, oder du uns auch dauerhaft als Fördermitglied unterstützen willst – hier entlang.
In diesem Gespräch versuchen wir, wie in den anderen Folgen, unseren Gast auch etwas besser kennenzulernen. Wir fragen Charlotte z.B. warum sie die Geschichte des Deutschen Nationalsozialismus auch als eine Form ‚zweiter Haut‘ versteht. Wir sprechen auch darüber, wie sich Charlottes „Deutschsein“ und ihr Verständnis von deutscher Geschichte durch ihre Zeit als Auslandsreporterin im globalen Süden verändert hat.
Das bringt uns dann auch zu Charlottes Buch „Den Schmerz der Anderen begreifen – Holocaust und Weltgedächtnis“. Wir besprechen, was mit dem im Buch genannten Konzept des „Weltgedächtnis“ eigentlich gemeint ist. Gibt es wirklich so etwas wie ein Weltgedachtnis mit Raum für verschiedene Erinnerungen, zum Beispiel an den Holocaust und an Kolonialverbrechen?
Gegen Ende der Folge kommen wir auch nochmal auf Palästina zu sprechen – was für Grenzen in Deutschland entscheiden, wann und wie Palästinenser:innen als Opfer im öffentlichen Raum erscheinen dürfen? Was konditioniert ihre Betrauerbarkeit?
Im Laufe der Folge wurden u.a. diese Quellen erwähnt:
Charlotte Wiedemann, “Den Schmerz der Anderen begreifen”, Propyläen Verlag, 2022. „Das Ungesagte“ - Film, 2025.
Hört rein, folgt uns auf Spotify, YouTube sowie auf Instagram, um direkt von den nächsten Folgen zu erfahren.
Hinter dem Podcast steht der Verein dis:orient, ein unabhängiges Kollektiv von Journalist:innen, Wissenschaftler:innen und Aktivist:innen, die sich auf vielfältige Weise mit den Ländern Westasiens und Nordafrikas auseinandersetzen. Inspiriert von postkolonialen und feministischen Ansätzen setzen wir uns dafür ein, marginalisierten Perspektiven eine Plattform zu bieten. Das geschieht durch unser Online-Magazin, in dem wir Artikel, Analysen und Interviews veröffentlichen, sowie durch Veranstaltungen – immer darauf bedacht, einen Raum für diverse Stimmen zu schaffen.
Auch dieser Podcast wird ehrenamtlich konzipiert, gehostet und produziert – wenn dir das ein paar Euro wert ist, oder du uns auch dauerhaft als Fördermitglied unterstützen willst – hier entlang.
Mehr
28.11.2025
1 Stunde 21 Minuten
In unserer fünften Podcast Folge sprechen wir mit der Völkerrechtswissenschaftlerin Nahed Samour über Deutschlands vermeintliche Pflicht dem Völkerrecht gegenüber, was diese Pflicht mit der Verantwortung gegenüber der eigenen Vergangenheit zu tun hat und wie die Realität der Unterstützung Israels da rein passt – oder nicht rein passt.
In unserem Gespräch mit Nahed versuchen wir, dem Konzept der Staatsräson auf die Spur zu gehen. Was bedeutet diese „Räson“ eigentlich – Ist es ein Gesetz? Hat es rechtliche Wirkung? Was für Bedeutung hat sie in der deutschen Außenpolitik und was für Auswirkungen hat sie in Deutschland selbst?
Wir sprechen auch darüber, wie sich eine zunehmened politisierte Zivilgesellschaft, die sich durch den Genozid in Gaza mobilisiert hat, immer öfter auf die Sprache des Völkerrechts beruft. Hat diese steigende Popularität des Völkerrechts Potential?
Auf dem Weg, diesen Fragen nachzugehen, diskutieren wir auch über Naheds persönliche Erfahrungen. Zum Beispiel, ob sie in Zeiten wie diesen noch Hoffnung aus dem Völkerrecht schöpfen kann. Und was Berlin und Deutschland im Kontext der Entwicklungen der letzten Jahre Palästina-Israel gegenüber, sowohl außen- wie auch innenpolitisch, für sie bedeutet.
Im Laufe der Folge wurden u.a. diese Literaturquellen erwähnt:
Rabea Eghbariah: „Toward Nakba as a Legal Concept“, in: Columbia Law Review Christine Schwöbel-Patel, Nahed Samour and Michelle Burgis-Kasthala: „International Law’s Deafening Silence on Settler Colonialism“, in: On international law and Gaza: critical reflections, 2024 Hanan Badr und Nahed Samour: „Arab Berlin: Dynamics of Transformation“, transcript Verlag, 2023.
Hört rein, folgt uns auf Spotify sowie auf Instagram, um direkt von den nächsten Folgen zu hören.
Hinter dem Podcast steht der Verein dis:orient, ein unabhängiges Kollektiv von Journalist:innen, Wissenschaftler:innen und Aktivist:innen, die sich auf vielfältige Weise mit den Ländern Westasiens und Nordafrikas auseinandersetzen. Inspiriert von postkolonialen und feministischen Ansätzen setzen wir uns dafür ein, marginalisierten Perspektiven eine Plattform zu bieten. Das geschieht durch unser Online-Magazin, in dem wir Artikel, Analysen und Interviews veröffentlichen, sowie durch Veranstaltungen – immer darauf bedacht, einen Raum für diverse Stimmen zu schaffen.
Auch dieser Podcast wird ehrenamtlich konzipiert, gehostet und produziert – wenn dir das ein paar Euro wert ist, oder du uns auch dauerhaft als Fördermitglied unterstützen willst – hier entlang.
In unserem Gespräch mit Nahed versuchen wir, dem Konzept der Staatsräson auf die Spur zu gehen. Was bedeutet diese „Räson“ eigentlich – Ist es ein Gesetz? Hat es rechtliche Wirkung? Was für Bedeutung hat sie in der deutschen Außenpolitik und was für Auswirkungen hat sie in Deutschland selbst?
Wir sprechen auch darüber, wie sich eine zunehmened politisierte Zivilgesellschaft, die sich durch den Genozid in Gaza mobilisiert hat, immer öfter auf die Sprache des Völkerrechts beruft. Hat diese steigende Popularität des Völkerrechts Potential?
Auf dem Weg, diesen Fragen nachzugehen, diskutieren wir auch über Naheds persönliche Erfahrungen. Zum Beispiel, ob sie in Zeiten wie diesen noch Hoffnung aus dem Völkerrecht schöpfen kann. Und was Berlin und Deutschland im Kontext der Entwicklungen der letzten Jahre Palästina-Israel gegenüber, sowohl außen- wie auch innenpolitisch, für sie bedeutet.
Im Laufe der Folge wurden u.a. diese Literaturquellen erwähnt:
Rabea Eghbariah: „Toward Nakba as a Legal Concept“, in: Columbia Law Review Christine Schwöbel-Patel, Nahed Samour and Michelle Burgis-Kasthala: „International Law’s Deafening Silence on Settler Colonialism“, in: On international law and Gaza: critical reflections, 2024 Hanan Badr und Nahed Samour: „Arab Berlin: Dynamics of Transformation“, transcript Verlag, 2023.
Hört rein, folgt uns auf Spotify sowie auf Instagram, um direkt von den nächsten Folgen zu hören.
Hinter dem Podcast steht der Verein dis:orient, ein unabhängiges Kollektiv von Journalist:innen, Wissenschaftler:innen und Aktivist:innen, die sich auf vielfältige Weise mit den Ländern Westasiens und Nordafrikas auseinandersetzen. Inspiriert von postkolonialen und feministischen Ansätzen setzen wir uns dafür ein, marginalisierten Perspektiven eine Plattform zu bieten. Das geschieht durch unser Online-Magazin, in dem wir Artikel, Analysen und Interviews veröffentlichen, sowie durch Veranstaltungen – immer darauf bedacht, einen Raum für diverse Stimmen zu schaffen.
Auch dieser Podcast wird ehrenamtlich konzipiert, gehostet und produziert – wenn dir das ein paar Euro wert ist, oder du uns auch dauerhaft als Fördermitglied unterstützen willst – hier entlang.
Mehr
24.10.2025
1 Stunde 13 Minuten
In unserer vierten Podcast-Folge sprechen wir mit der Autorin und Essayistin Asal Dardan über die Verstrickungen der deutschen Gewaltgeschichte mit gegenwärtigen Formen rechter Gewalt und wie uns Erinnerungsarbeit dabei helfen – oder daran hindern kann – diese Verbindungen offenzulegen.
Asal macht sich in Ihrem neuen Buch „Traumaland“ auf eine Spurensuche durch deutsche Vergangenheit und Gegenwart. In unserem gemeinsamen Gespräch heute verfolgen wir mit ihr diese Spur. Sie führt uns nach Schöneberg und Hanau, aber auch nach Palästina und Israel. Auf dem Weg fragen wir Asal, wie eine andere Erinnerungskultur aussehen kann, welche Gewalt nicht nur in die Vergangenheit verdrängt, sondern gegenwärtig Menschen dient.
Was ist die Rolle von Menschen, die sich öffentlich mit der deutschen Erinnerunsarbeit auseinandersetzen, vor allem wenn der deutsche Staat hierzualande im Namen der Erinnerung Menschen ausgrenzt und in Gaza materiell einen Genozid unterstützt?
Hört rein, folgt uns auf Spotify sowie auf Instagram, um direkt von den nächsten Folgen zu hören.
Hinter dem Podcast steht der Verein dis:orient, ein unabhängiges Kollektiv von Journalist:innen, Wissenschaftler:innen und Aktivist:innen, die sich auf vielfältige Weise mit den Ländern Westasiens und Nordafrikas auseinandersetzen. Inspiriert von postkolonialen und feministischen Ansätzen setzen wir uns dafür ein, marginalisierten Perspektiven eine Plattform zu bieten. Das geschieht durch unser Online-Magazin, in dem wir Artikel, Analysen und Interviews veröffentlichen, sowie durch Veranstaltungen – immer darauf bedacht, einen Raum für diverse Stimmen zu schaffen.
Auch dieser Podcast wird ehrenamtlich konzipiert, gehostet und produziert – wenn dir das ein paar Euro wert ist, oder du uns auch dauerhaft als Fördermitglied unterstützen willst – hier entlang.
Asal macht sich in Ihrem neuen Buch „Traumaland“ auf eine Spurensuche durch deutsche Vergangenheit und Gegenwart. In unserem gemeinsamen Gespräch heute verfolgen wir mit ihr diese Spur. Sie führt uns nach Schöneberg und Hanau, aber auch nach Palästina und Israel. Auf dem Weg fragen wir Asal, wie eine andere Erinnerungskultur aussehen kann, welche Gewalt nicht nur in die Vergangenheit verdrängt, sondern gegenwärtig Menschen dient.
Was ist die Rolle von Menschen, die sich öffentlich mit der deutschen Erinnerunsarbeit auseinandersetzen, vor allem wenn der deutsche Staat hierzualande im Namen der Erinnerung Menschen ausgrenzt und in Gaza materiell einen Genozid unterstützt?
Hört rein, folgt uns auf Spotify sowie auf Instagram, um direkt von den nächsten Folgen zu hören.
Hinter dem Podcast steht der Verein dis:orient, ein unabhängiges Kollektiv von Journalist:innen, Wissenschaftler:innen und Aktivist:innen, die sich auf vielfältige Weise mit den Ländern Westasiens und Nordafrikas auseinandersetzen. Inspiriert von postkolonialen und feministischen Ansätzen setzen wir uns dafür ein, marginalisierten Perspektiven eine Plattform zu bieten. Das geschieht durch unser Online-Magazin, in dem wir Artikel, Analysen und Interviews veröffentlichen, sowie durch Veranstaltungen – immer darauf bedacht, einen Raum für diverse Stimmen zu schaffen.
Auch dieser Podcast wird ehrenamtlich konzipiert, gehostet und produziert – wenn dir das ein paar Euro wert ist, oder du uns auch dauerhaft als Fördermitglied unterstützen willst – hier entlang.
Mehr
Über diesen Podcast
Im Podcast von dis:orient geht es um Erinnerung und Identität; um
Palästina, Israel und Deutschland. Gemeinsam mit unseren Gäst:innen
sprechen wir über die Beziehung zwischen diesen Orten. Wir blicken
dabei auf die vollständige Zerstörung Gazas durch israelische
Streitkräfte – mit deutscher Unterstützung. All das ist
vermeintlich Teil der sogenannten deutschen „Staatsräson“. Doch wie
konnte es dazu kommen, dass die Lehre aus der Shoah zur
Rechtfertigung eines Genozids in Gaza führt und was hat die
sogenannte „Erinnerungskultur“ in Deutschland damit zu tun?
Kommentare (0)
Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.