Ep. 177: Subventionen und die deutsche Industriepolitik
31 Minuten
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Beschreibung
vor 3 Jahren
Wohlstand für Alle Die Industriepolitik firmierte in Deutschland
lange Zeit unter einem anderen Namen: „Strukturpolitik“ war der von
Politik und Ökonomik bevorzugte Begriff, denn er klang weniger nach
Planwirtschaft und stellte das marktwirtschaftliche
Wettbewerbsdogma nicht infrage. Tatsächlich aber gibt es schon in
der frühen Bundesrepublik industriepolitische Maßnahmen – vor allem
in Form von Steuererleichterungen, günstigen Krediten,
Investitionshilfen und Forschungsgeldern. Keineswegs ging es darum,
alle in die Krise geratenen Industriezweige zu retten.
Unterstützung erfuhr vor allem, wer für die Interessen des Staates
relevant war: Das betraf den Agrarsektor ebenso wie die
Steinkohlenindustrie. In Letztere flossen die meisten Milliarden,
aber auch die Stahl- und Eisenindustrie profitierte von
Subventionen. Heute ist die Industriepolitik wieder in aller Munde,
wird jedoch neu gedacht. Mariana Mazzucato, Robert Habecks
„Lieblingsökonomin“, wie die FAZ schrieb, skizziert die
Unterschiede zur alten Industriepolitik. In der neuen Folge
zeichnen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt Kontinuitäten und
Brüche nach. Literatur: Ralf Ahrens: Strukturpolitik und
Subventionen. Debatten und industriepolitische Entscheidungen in
der Bonner Republik, Wallstein. Mariana Mazzucato: „Das Wachstum in
eine grüne Richtung umlenken“, in: Michael Vassiliadis, Kajsa
Borgnäs (Hrsg.): Nachhaltige Industriepolitik: Strategien für
Deutschland und Europa, Campus. Ihr könnt uns unterstützen -
herzlichen Dank! Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgang
Konto: Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle
IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWD Patreon:
https://www.patreon.com/oleundwolfgang Steady:
https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about Twitter: Ole:
twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJunior Die
gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app
lange Zeit unter einem anderen Namen: „Strukturpolitik“ war der von
Politik und Ökonomik bevorzugte Begriff, denn er klang weniger nach
Planwirtschaft und stellte das marktwirtschaftliche
Wettbewerbsdogma nicht infrage. Tatsächlich aber gibt es schon in
der frühen Bundesrepublik industriepolitische Maßnahmen – vor allem
in Form von Steuererleichterungen, günstigen Krediten,
Investitionshilfen und Forschungsgeldern. Keineswegs ging es darum,
alle in die Krise geratenen Industriezweige zu retten.
Unterstützung erfuhr vor allem, wer für die Interessen des Staates
relevant war: Das betraf den Agrarsektor ebenso wie die
Steinkohlenindustrie. In Letztere flossen die meisten Milliarden,
aber auch die Stahl- und Eisenindustrie profitierte von
Subventionen. Heute ist die Industriepolitik wieder in aller Munde,
wird jedoch neu gedacht. Mariana Mazzucato, Robert Habecks
„Lieblingsökonomin“, wie die FAZ schrieb, skizziert die
Unterschiede zur alten Industriepolitik. In der neuen Folge
zeichnen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt Kontinuitäten und
Brüche nach. Literatur: Ralf Ahrens: Strukturpolitik und
Subventionen. Debatten und industriepolitische Entscheidungen in
der Bonner Republik, Wallstein. Mariana Mazzucato: „Das Wachstum in
eine grüne Richtung umlenken“, in: Michael Vassiliadis, Kajsa
Borgnäs (Hrsg.): Nachhaltige Industriepolitik: Strategien für
Deutschland und Europa, Campus. Ihr könnt uns unterstützen -
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