Wohlstand für Alle Archiv
537 Episoden
17 Minuten
In der neuen Ausgabe der Speakeasy-Bar sprechen wir über China: Ole schildert seine Eindrücke der Reise und dann sehen wir uns zwei bemerkenswerte Artikel an, die aktuelle Entwicklungen in der Volksrepublik beleuchten.
Chinas Wirtschaft schwächelt, das zeigt sich auch daran, wie stark die Gig-Economy gewachsen ist, die nebenbei viele unglückliche Chinesen produziert. Wie mächtig die Regierung von Xi und seiner Kommunistischen Partei ist, zeigt wiederum eine Steuerreform. Reiche Chinesen, die Geld im Ausland geparkt haben oder sogar inzwischen im Ausland leben, sollen rückwirkend Steuern für ihre Offshore-Vermögen zahlen – in Hongkong, Singapur und Japan sind die chinesischen Millionäre und Milliardäre nun nervös.
Anschließend diskutieren wir über zwei Texte, die sich mit den Deutschen und ihrer sogenannten "Vergangenheitsbewältigung" auseinandersetzen. Adorno analysiert den Umgang der Deutschen mit ihrer Schuld Ende der 50er-Jahre, in den 2000er-Jahre liefern Rolf Gutte und Freerk Huisken eine kontraintuitive Interpretation der deutschen Geschichte.
Was, wenn der Nationalstolz gerade wegen der Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit besonders wirksam und verbreitet ist? Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der Speakeasy-Bar!
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Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/wohlstand-f%C3%BCr-alle/id1476402723
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Chinas Wirtschaft schwächelt, das zeigt sich auch daran, wie stark die Gig-Economy gewachsen ist, die nebenbei viele unglückliche Chinesen produziert. Wie mächtig die Regierung von Xi und seiner Kommunistischen Partei ist, zeigt wiederum eine Steuerreform. Reiche Chinesen, die Geld im Ausland geparkt haben oder sogar inzwischen im Ausland leben, sollen rückwirkend Steuern für ihre Offshore-Vermögen zahlen – in Hongkong, Singapur und Japan sind die chinesischen Millionäre und Milliardäre nun nervös.
Anschließend diskutieren wir über zwei Texte, die sich mit den Deutschen und ihrer sogenannten "Vergangenheitsbewältigung" auseinandersetzen. Adorno analysiert den Umgang der Deutschen mit ihrer Schuld Ende der 50er-Jahre, in den 2000er-Jahre liefern Rolf Gutte und Freerk Huisken eine kontraintuitive Interpretation der deutschen Geschichte.
Was, wenn der Nationalstolz gerade wegen der Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit besonders wirksam und verbreitet ist? Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der Speakeasy-Bar!
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54 Minuten
Führt der Kapitalismus zum Imperialismus und damit in den Krieg? Diese Frage wird seit mehr als 100 Jahren diskutiert. Auch der Ökonom der „schöpferischen Zerstörung“, Joseph Schumpeter, mischte sich mit einem berühmten Aufsatz in die Debatte ein.
Seine These ist, dass der Imperialismus dem Kapitalismus keineswegs zu eigen ist, sondern vielmehr ein atavistisches Überbleibsel bildet, das durch gewisse Bedingungen erstarken und die Oberhand gewinnen kann. Schumpeter schlägt einen großen historischen Bogen von der Antike bis zur Gegenwart, um die Frage nach dem Verhältnis von Kapitalismus und Imperialismus zu beantworten.
Bemerkenswerterweise kommt er dabei mitunter Lenin und Rosa Luxemburg gefährlich nahe. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über die Aktualität von Schumpeters Überlegungen.
Literatur:
Branko Milanović: The Great Global Tranformation. National Market Liberalism in a Multipolar World, Allen Lane.
Joseph A. Schumpeter: Kapitalismus, Sozialismus und Demokratie. UTB.
Ders.: „Zur Soziologie der Imperialismen“, in: Ders.: Schriften zur Ökonomie und Soziologie. Hrsg. v. Lisa Herzog und Axel Honneth. Suhrkamp.
Termine:
Ole ist am 28. Oktober in Stuttgart:
https://bw.dgb.de/mitmachen/termine-und-aktionen/termin/der-tag-an-dem-friedrich-merz-mir-meine-lebenszeit-geklaut-hat/
Ole und Wolfgang sind am 30. Oktober in Frankfurt am Main:
https://diekaes.ditix.shop/event/n1xk0eq2dyksnve3?t=false&tid=
Ole und Wolfgang sind am 10. Dezember in Berlin:
https://d2mberlin.de/veranstaltung/schlagerfueralle/
Ole und Wolfgang sind am 16. Januar in Hamburg:
https://tickets.centralkomitee.de/product/99687/wolfgang-m-schmitt-ole-nymoen-centralkomitee-hamburg-am-16-01-2027
Ole und Wolfgang sind am 17. Januar in Leipzig:
https://felsenkeller.ticket.io/rSYEIeCu/
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Seine These ist, dass der Imperialismus dem Kapitalismus keineswegs zu eigen ist, sondern vielmehr ein atavistisches Überbleibsel bildet, das durch gewisse Bedingungen erstarken und die Oberhand gewinnen kann. Schumpeter schlägt einen großen historischen Bogen von der Antike bis zur Gegenwart, um die Frage nach dem Verhältnis von Kapitalismus und Imperialismus zu beantworten.
Bemerkenswerterweise kommt er dabei mitunter Lenin und Rosa Luxemburg gefährlich nahe. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über die Aktualität von Schumpeters Überlegungen.
Literatur:
Branko Milanović: The Great Global Tranformation. National Market Liberalism in a Multipolar World, Allen Lane.
Joseph A. Schumpeter: Kapitalismus, Sozialismus und Demokratie. UTB.
Ders.: „Zur Soziologie der Imperialismen“, in: Ders.: Schriften zur Ökonomie und Soziologie. Hrsg. v. Lisa Herzog und Axel Honneth. Suhrkamp.
Termine:
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1 Stunde 32 Minuten
2025 waren wir Live beim Literaturdistrikt-Festival in Essen, um über Literatur und Zeitenwende zu sprechen, Passagen aus wichtigen Klassikern der (Anti-)Kriegsliteratur vorzutragen und um über Oles Buch „Warum ich niemals für mein Land kämpfen würde“ zu diskutieren.
Hier ist der Audio-Mitschnitt der Veranstaltung, in der wir vom aktuellen Diskurs ausgehend zu Erich-Maria Remarque, Ernst Jünger, Bertolt Brecht, Celine und weiteren Autoren zurückkehren, die sich literarisch mit dem Krieg auseinandergesetzt haben. Das Literaturdistrikt-Festival 2025 wurde gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, vom Kulturamt der Stadt Essen und von der Kunststiftung NRW.
Website: www.literaturdistrikt.de
Hier ist der Audio-Mitschnitt der Veranstaltung, in der wir vom aktuellen Diskurs ausgehend zu Erich-Maria Remarque, Ernst Jünger, Bertolt Brecht, Celine und weiteren Autoren zurückkehren, die sich literarisch mit dem Krieg auseinandergesetzt haben. Das Literaturdistrikt-Festival 2025 wurde gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, vom Kulturamt der Stadt Essen und von der Kunststiftung NRW.
Website: www.literaturdistrikt.de
35 Minuten
Die Krise bei Volkswagen verschärft sich weiter. Die Konkurrenz aus China und das schlechte Management der vergangenen Jahre haben dazu geführt, dass der Absatz von VW-Autos rückläufig ist. Jetzt soll der Konzern wettbewerbsfähig gemacht werden, indem man knapp ein Sechstel der Stellen abbaut und die verbliebenen Arbeiter enorme Kürzungen hinnehmen.
Von dem "Erfolgsmodell Sozialpartnerschaft" kann nicht mehr länger die Rede sein, wenn sechs Urlaubstage gestrichen werden sollen und die Arbeiter bei gleichem Gehalt länger arbeiten müssen. Auch die Übernahme von Auszubildenden steht zur Disposition. Die IG Metall zeigt sich zwar kampfbereit, die Frage ist jedoch, ob man zu radikalen Schritten willens ist und ob sie noch rechtzeitig etwas ändern können.
VW-Chef Blume möchte trotz der harten Einschnitte nicht von einer Schrumpfkur sprechen. In Wahrheit erlebt die Belegschaft genau das. Diese Kürzungen werden über den VW-Konzern hinaus Signalwirkung haben.
Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“!
Literatur/Quellen:
Oliver Blume im Pioneer-Podcast:
https://youtu.be/rtKcaWvUy14?si=ZeaNCLfZ5P_3WSj6
Termine:
Ole ist am 28. Oktober in Stuttgart:
https://bw.dgb.de/mitmachen/termine-und-aktionen/termin/der-tag-an-dem-friedrich-merz-mir-meine-lebenszeit-geklaut-hat/
Ole und Wolfgang sind am 30. Oktober in Frankfurt am Main:
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Ole und Wolfgang sind am 10. Dezember in Berlin:
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Ole und Wolfgang sind am 16. Januar in Hamburg:
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Von dem "Erfolgsmodell Sozialpartnerschaft" kann nicht mehr länger die Rede sein, wenn sechs Urlaubstage gestrichen werden sollen und die Arbeiter bei gleichem Gehalt länger arbeiten müssen. Auch die Übernahme von Auszubildenden steht zur Disposition. Die IG Metall zeigt sich zwar kampfbereit, die Frage ist jedoch, ob man zu radikalen Schritten willens ist und ob sie noch rechtzeitig etwas ändern können.
VW-Chef Blume möchte trotz der harten Einschnitte nicht von einer Schrumpfkur sprechen. In Wahrheit erlebt die Belegschaft genau das. Diese Kürzungen werden über den VW-Konzern hinaus Signalwirkung haben.
Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“!
Literatur/Quellen:
Oliver Blume im Pioneer-Podcast:
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34 Minuten
Wozu ist die Schule da? Oft hört man den Satz, dieses oder jenes lerne man fürs Leben – gemeint ist aber in der Regel: für das Leben im Kapitalismus. Die Schule als Institution bildet das Konkurrenzsubjekt heraus, das schon früh einübt, was in der demokratisch organisierten Marktwirtschaft einmal wichtig sein wird.
Das Notensystem sowie die dreigliedrige Aufteilung der Schulen sorgt für Sortiermechanismen, wie sie für die kapitalistische Produktion nützlich sind. Zudem lernt ein jeder Schüler, sich artig zu disziplinieren. Nicht die Bildung steht im Vordergrund, sondern ein instrumentelles Lernen ist das Ziel.
Dabei wird das Subjekt zum einen in seinem Selbstwert bestätigt, zum anderen aber erlebt es ständige Enttäuschungen, an denen es wachsen soll, um sich erneut in den Konkurrenzkampf zu wagen. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über die Schulkritik von Freerk Huisken.
Literatur/Quellen:
Freerk Huisken: Schule, die 5. Gewalt. Die Zurichtung des Nachwuchses für Staat und Kapital, VSA Verlag.
Ole im Gespräch mit Freerk Huisken, Teil 1:
https://youtu.be/k2MWNblex4I?si=5Qqq3xUrNyCWCd4F
Ole im Gespräch mit Freerk Huisken, Teil 2:
https://youtu.be/PmXY-R68OYQ?si=gZEXlm40f2H-k5Ms
Termine:
Ole ist am 28. Oktober in Stuttgart:
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Das Notensystem sowie die dreigliedrige Aufteilung der Schulen sorgt für Sortiermechanismen, wie sie für die kapitalistische Produktion nützlich sind. Zudem lernt ein jeder Schüler, sich artig zu disziplinieren. Nicht die Bildung steht im Vordergrund, sondern ein instrumentelles Lernen ist das Ziel.
Dabei wird das Subjekt zum einen in seinem Selbstwert bestätigt, zum anderen aber erlebt es ständige Enttäuschungen, an denen es wachsen soll, um sich erneut in den Konkurrenzkampf zu wagen. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über die Schulkritik von Freerk Huisken.
Literatur/Quellen:
Freerk Huisken: Schule, die 5. Gewalt. Die Zurichtung des Nachwuchses für Staat und Kapital, VSA Verlag.
Ole im Gespräch mit Freerk Huisken, Teil 1:
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Ole im Gespräch mit Freerk Huisken, Teil 2:
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13 Minuten
Die Geschichte der Gastarbeiter in Deutschland ist noch immer unterbelichtet, vor allem ist beinahe in Vergessenheit geraten, wie viele Frauen aus der Türkei und anderen Ländern in den 1960er- und 1970er-Jahren nach Deutschland kamen, um hier zu arbeiten und ihre Familien zu ernähren.
In dem Roman „Die Optimistinnen“ setzt ihnen Gün Tank ein Denkmal und zeigt, wie sehr sich diese Frauen in den Arbeitskampf eingemischt haben – gegen alle Widerstände. Gewerkschaftlich nicht organisiert, von den Betriebsräten oft ignoriert, gingen die Gastarbeiterinnen zu wilden Streiks über, um ihre Interessen zu vertreten. Sie kämpften für bessere Wohn- und Arbeitsbedingungen und sie kämpften gegen die finanzielle Diskriminierung in Form von Leichtlohngruppen.
Unter diesem Terminus verstand man Arbeiten, die angeblich leicht zu verrichten waren, von Frauen ausgeführt wurden und deshalb schlechter bezahlt waren als dieselben Tätigkeiten der Männer. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“-Literatur sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über Gün Tanks Roman!
Literatur:
Gün Tank: Die Optimistinnen. S. Fischer.
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In dem Roman „Die Optimistinnen“ setzt ihnen Gün Tank ein Denkmal und zeigt, wie sehr sich diese Frauen in den Arbeitskampf eingemischt haben – gegen alle Widerstände. Gewerkschaftlich nicht organisiert, von den Betriebsräten oft ignoriert, gingen die Gastarbeiterinnen zu wilden Streiks über, um ihre Interessen zu vertreten. Sie kämpften für bessere Wohn- und Arbeitsbedingungen und sie kämpften gegen die finanzielle Diskriminierung in Form von Leichtlohngruppen.
Unter diesem Terminus verstand man Arbeiten, die angeblich leicht zu verrichten waren, von Frauen ausgeführt wurden und deshalb schlechter bezahlt waren als dieselben Tätigkeiten der Männer. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“-Literatur sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über Gün Tanks Roman!
Literatur:
Gün Tank: Die Optimistinnen. S. Fischer.
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38 Minuten
Wie kommt die Ideologie in die Köpfe? Mit dieser Frage beschäftigt sich der französische Philosoph Louis Althusser in seiner Schrift zu den „Ideologischen Staatsapparaten“. In einer Zeit, in der die Kirchen erheblich an Macht eingebüßt haben, übernehmen vorwiegend die Schulen die Aufgabe, die kapitalistische Ideologie zu vermitteln.
In der Schule werden sie alle ausgebildet, die künftigen Arbeiter und Kapitalisten sowie die Ideologen und Politiker. Der Kapitalismus muss auch geistig reproduziert werden, um sich reproduzieren zu können, zeigt Althusser in seiner berühmten Schrift, die noch weitere Ideologische Staatsapparate ausmacht, auch wenn diese – wie etwa die Familie – gar nicht direkt vom Staat gesteuert werden.
Dass die Ideologie den Bürger erreicht, liegt nicht zuletzt auch an der Subjektwerdung, der durchaus ein unterwerfender Charakter innewohnt. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ diskutieren Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über Althussers Ideologietheorie.
Literatur:
Louis Althusser: Ideologie und ideologische Staatsapparate, VSA-Verlag.
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Termine:
Am 11.9. ist Wolfgang in Frankfurt: https://www.instagram.com/p/DcqWocUAAZu/?img_index=4
Ole ist am 28. Oktober in Stuttgart – nicht am 29. Oktober, wie im Podcast behauptet:
https://bw.dgb.de/mitmachen/termine-und-aktionen/termin/der-tag-an-dem-friedrich-merz-mir-meine-lebenszeit-geklaut-hat/
Ole und Wolfgang sind am 30. Oktober in Frankfurt am Main:
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Ole und Wolfgang sind am 10. Dezember in Berlin:
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Ole und Wolfgang sind am 16. Januar in Hamburg:
https://tickets.centralkomitee.de/product/99687/wolfgang-m-schmitt-ole-nymoen-centralkomitee-hamburg-am-16-01-2027
In der Schule werden sie alle ausgebildet, die künftigen Arbeiter und Kapitalisten sowie die Ideologen und Politiker. Der Kapitalismus muss auch geistig reproduziert werden, um sich reproduzieren zu können, zeigt Althusser in seiner berühmten Schrift, die noch weitere Ideologische Staatsapparate ausmacht, auch wenn diese – wie etwa die Familie – gar nicht direkt vom Staat gesteuert werden.
Dass die Ideologie den Bürger erreicht, liegt nicht zuletzt auch an der Subjektwerdung, der durchaus ein unterwerfender Charakter innewohnt. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ diskutieren Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über Althussers Ideologietheorie.
Literatur:
Louis Althusser: Ideologie und ideologische Staatsapparate, VSA-Verlag.
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14 Minuten
In der neuen Speakeasy-Bar sprechen wir zunächst über die Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und in Berlin, denn oft wird das Konzept des taktischen Wählens ventiliert, um angeblich den Rechtsruck zu verhindern. Geht es den Parteien wirklich darum?
Danach diskutieren wir ausführlich über eine ARD-Doku mit dem Titel „Die da unten“, in der es um die Ungleichheit in Deutschland geht. Interviewt werden sowohl Bürger mit wenig Gehalt oder kleiner Rente als auch Millionäre und Milliardäre von der Stiftung Familienunternehmen, bei deren Tagung im Hotel Adlon in Berlin auch Kanzler Friedrich Merz spricht, um den Reichen ein paar Tipps zu geben. Selten war die Klassengesellschaft so transparent zu sehen, dennoch führt dies bei der Durchschnittsbevölkerung nicht zu Wünschen nach mehr Umverteilung. Stattdessen sind sie von nationalistischen, autoritären und sozialdarwinistischen Phantasien beherrscht.
Anschließend sprechen wir ausführlich über die Ästhetisierung der Politik und die Politisierung der Kunst anhand von Walter Benjamins berühmten Aufsatz „Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit“.
Literatur/Quellen:
Walter Benjamin: „Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit“, Suhrkamp.
Friedrich Merz‘ Rede an die Familienunternehmer:
https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/rede-kanzler-tag-der-familienunternehmen-2026-2439682
Die NDR-Doku „Die da unten“:
https://www.ardmediathek.de/video/die-da-unten/die-da-unten/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS9wcm9wbGFuXzE5NjM4MjI2NV9nYW56ZVNlbmR1bmc
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Anschließend sprechen wir ausführlich über die Ästhetisierung der Politik und die Politisierung der Kunst anhand von Walter Benjamins berühmten Aufsatz „Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit“.
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Walter Benjamin: „Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit“, Suhrkamp.
Friedrich Merz‘ Rede an die Familienunternehmer:
https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/rede-kanzler-tag-der-familienunternehmen-2026-2439682
Die NDR-Doku „Die da unten“:
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47 Minuten
Was wollen die rechten Postliberalen? Wie auch die linken Vertreter des Postliberalismus lesen sich manche Vorschläge solide sozialdemokratisch: Monopole sollen bekämpft, Arbeitnehmerrechte gestärkt und Familien besser unterstützt werden.
Wie bei den linken Postliberalen wollen auch die Rechten das Christentum und seine Werte zur Grundlage der Gesellschaft erklären, dabei sind sie aber wesentlich autoritärer: Patrick J. Deneen, der inzwischen J. D. Vance berät, hat in seinem Buch „Why Liberalism Failed“ zunächst das Scheitern der Liberalen erklärt, um nun in seinem Buch „Regime Change“ einen Aristopopulismus herbeizuschreiben, bei dem Elite und Volk miteinander verschmelzen – nicht im Sinne einer Demokratisierung, lediglich bessere Eliten sollen her. An dieser Stelle wird es endgültig obskur.
In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über den rechten Postliberalismus.
Literatur:
Patrick J. Deneen: Regime Change. Toward a Postliberal Future, Sentinel.
Ders.: „Wir sind jetzt alle Postliberale“, in: Veith Selk, Julian Nicolai Hofmann (Hrsg.): Postliberalismus? Eine transatlantische Debatte, Suhrkamp.
Termine:
Am 24.9. ist Wolfgang in Remagen zu Gast: https://arpmuseum.org/veranstaltungen.html
Am 26.9. ist Wolfgang in Lübeck zu Gast: https://www.thomas-mann-gesellschaft.de/jahrestagung/luebecker-thomas-mann-tage-2026/index.html
Ole ist am 28. Oktober in Stuttgart – nicht am 29. Oktober, wie im Podcast behauptet:
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Wie bei den linken Postliberalen wollen auch die Rechten das Christentum und seine Werte zur Grundlage der Gesellschaft erklären, dabei sind sie aber wesentlich autoritärer: Patrick J. Deneen, der inzwischen J. D. Vance berät, hat in seinem Buch „Why Liberalism Failed“ zunächst das Scheitern der Liberalen erklärt, um nun in seinem Buch „Regime Change“ einen Aristopopulismus herbeizuschreiben, bei dem Elite und Volk miteinander verschmelzen – nicht im Sinne einer Demokratisierung, lediglich bessere Eliten sollen her. An dieser Stelle wird es endgültig obskur.
In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über den rechten Postliberalismus.
Literatur:
Patrick J. Deneen: Regime Change. Toward a Postliberal Future, Sentinel.
Ders.: „Wir sind jetzt alle Postliberale“, in: Veith Selk, Julian Nicolai Hofmann (Hrsg.): Postliberalismus? Eine transatlantische Debatte, Suhrkamp.
Termine:
Am 24.9. ist Wolfgang in Remagen zu Gast: https://arpmuseum.org/veranstaltungen.html
Am 26.9. ist Wolfgang in Lübeck zu Gast: https://www.thomas-mann-gesellschaft.de/jahrestagung/luebecker-thomas-mann-tage-2026/index.html
Ole ist am 28. Oktober in Stuttgart – nicht am 29. Oktober, wie im Podcast behauptet:
https://bw.dgb.de/mitmachen/termine-und-aktionen/termin/der-tag-an-dem-friedrich-merz-mir-meine-lebenszeit-geklaut-hat/
Ole und Wolfgang sind am 30. Oktober in Frankfurt am Main:
https://diekaes.ditix.shop/event/n1xk0eq2dyksnve3?t=false&tid=
Ole und Wolfgang sind am 10. Dezember in Berlin:
https://d2mberlin.de/veranstaltung/schlagerfueralle/
Ole und Wolfgang sind am 16. Januar in Hamburg:
https://tickets.centralkomitee.de/product/99687/wolfgang-m-schmitt-ole-nymoen-centralkomitee-hamburg-am-16-01-2027
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15 Minuten
In der neuen Speakeasy-Bar sprechen wir zunächst über die Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und in Berlin, denn oft wird das Konzept des taktischen Wählens ventiliert, um angeblich den Rechtsruck zu verhindern. Geht es den Parteien wirklich darum?
Danach diskutieren wir ausführlich über eine ARD-Doku mit dem Titel „Die da unten“, in der es um die Ungleichheit in Deutschland geht. Interviewt werden sowohl Bürger mit wenig Gehalt oder kleiner Rente als auch Millionäre und Milliardäre von der Stiftung Familienunternehmen, bei deren Tagung im Hotel Adlon in Berlin auch Kanzler Friedrich Merz spricht, um den Reichen ein paar Tipps zu geben. Selten war die Klassengesellschaft so transparent zu sehen, dennoch führt dies bei der Durchschnittsbevölkerung nicht zu Wünschen nach mehr Umverteilung. Stattdessen sind sie von nationalistischen, autoritären und sozialdarwinistischen Phantasien beherrscht.
Anschließend sprechen wir ausführlich über die Ästhetisierung der Politik und die Politisierung der Kunst anhand von Walter Benjamins berühmten Aufsatz „Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit“.
Literatur/Quellen:
Walter Benjamin: „Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit“, Suhrkamp.
Friedrich Merz‘ Rede an die Familienunternehmer:
https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/rede-kanzler-tag-der-familienunternehmen-2026-2439682
Die NDR-Doku „Die da unten“:
https://www.ardmediathek.de/video/die-da-unten/die-da-unten/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS9wcm9wbGFuXzE5NjM4MjI2NV9nYW56ZVNlbmR1bmc
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Danach diskutieren wir ausführlich über eine ARD-Doku mit dem Titel „Die da unten“, in der es um die Ungleichheit in Deutschland geht. Interviewt werden sowohl Bürger mit wenig Gehalt oder kleiner Rente als auch Millionäre und Milliardäre von der Stiftung Familienunternehmen, bei deren Tagung im Hotel Adlon in Berlin auch Kanzler Friedrich Merz spricht, um den Reichen ein paar Tipps zu geben. Selten war die Klassengesellschaft so transparent zu sehen, dennoch führt dies bei der Durchschnittsbevölkerung nicht zu Wünschen nach mehr Umverteilung. Stattdessen sind sie von nationalistischen, autoritären und sozialdarwinistischen Phantasien beherrscht.
Anschließend sprechen wir ausführlich über die Ästhetisierung der Politik und die Politisierung der Kunst anhand von Walter Benjamins berühmten Aufsatz „Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit“.
Literatur/Quellen:
Walter Benjamin: „Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit“, Suhrkamp.
Friedrich Merz‘ Rede an die Familienunternehmer:
https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/rede-kanzler-tag-der-familienunternehmen-2026-2439682
Die NDR-Doku „Die da unten“:
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1 Stunde 38 Minuten
Wir danken dem Literaturforum im Brecht-Haus, dass wir auch diese Ausgabe von "Meisterwerke der Literatur und was sie uns lehren" als Podcast veröffentlichen dürfen.
Eine Veranstaltung des Literaturforums im Brecht-Haus
Mehr Informationen zum Literaturforum im Brecht-Haus findet ihr hier:
www.lfbrecht.de
Social Media: @lfbrecht
Telegram-Kanal: https://t.me/literaturforumimbrechthaus
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1 Stunde 8 Minuten
Der Postliberalismus ist ein Begriff, der in Großbritannien und den USA schon seit einigen Jahren kursiert, jetzt wird er auch in Deutschland immer häufiger diskutiert. Dieses Konzept, das sich vom Liberalismus lösen will, ohne gänzlich auf seine Errungenschaften zu verzichten, gibt es in mehreren Versionen.
Während im Umkreis von JD Vance ein rechter Postliberalismus ins Spiel gebracht wird, gibt es auch eine linke Version, die sich an der Sozialdemokratie wie an der katholischen Soziallehre orientiert, aber mehr möchte, als bloß eine weitere Kritik des Neoliberalismus zu artikulieren.
Um Staatskunst geht es gleichermaßen wie um „Seelenkunst“, so formuliert den holistischen Ansatz jedenfalls der Politikwissenschaftler Adrian Pabst. Der progressive Liberalismus der Linken und der Marktliberalismus der Rechten seien eine unheilige Allianz eingegangen, jetzt gelte es, diesen Liberalismus zu überwinden, um zu einer postliberalen, auf das Gemeinwohl konzentrierten Wirtschaft und Gesellschaft zu gelangen, die aber auch das Individuum einhegt.
Kann das gut gehen? Darüber diskutieren Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in einer neuen Folge von „Wohlstand für Alle“!
Literatur:
Adrian Pabst: „Die Gestaltung einer neuen Ära: Was auf die Selbstaushöhlung des Liberalismus folgen sollte“, in: Veith Selk, Julian Nicolai Hofmann: Postliberalismus? Eine transatlantische Debatte, Suhrkamp.
Adrian Pabst zu „Blue Labour“: https://blogs.lse.ac.uk/politicsandpolicy/blue-collar-voters-and-the-left/
https://www.abc.net.au/religion/fall-and-redemption-can-blue-labour-revive-a-demoralised-party-a/10098264?utm_source=chatgpt.com
Nils Schniederjann über den linken Postliberalismus: https://www.ueberrechts.de/p/die-linke-geschichte-des-postliberalismus
Termine:
Am 11.9. ist Wolfgang in Frankfurt: https://www.instagram.com/p/DcqWocUAAZu/?img_index=4
Ole und Wolfgang sind am 30. Oktober in Frankfurt am Main:
https://diekaes.ditix.shop/event/n1xk0eq2dyksnve3?t=false&tid=
Ole und Wolfgang sind am 10. Dezember in Berlin:
https://d2mberlin.de/veranstaltung/schlagerfueralle/
Ole und Wolfgang sind am 16. Januar in Hamburg:
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Während im Umkreis von JD Vance ein rechter Postliberalismus ins Spiel gebracht wird, gibt es auch eine linke Version, die sich an der Sozialdemokratie wie an der katholischen Soziallehre orientiert, aber mehr möchte, als bloß eine weitere Kritik des Neoliberalismus zu artikulieren.
Um Staatskunst geht es gleichermaßen wie um „Seelenkunst“, so formuliert den holistischen Ansatz jedenfalls der Politikwissenschaftler Adrian Pabst. Der progressive Liberalismus der Linken und der Marktliberalismus der Rechten seien eine unheilige Allianz eingegangen, jetzt gelte es, diesen Liberalismus zu überwinden, um zu einer postliberalen, auf das Gemeinwohl konzentrierten Wirtschaft und Gesellschaft zu gelangen, die aber auch das Individuum einhegt.
Kann das gut gehen? Darüber diskutieren Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in einer neuen Folge von „Wohlstand für Alle“!
Literatur:
Adrian Pabst: „Die Gestaltung einer neuen Ära: Was auf die Selbstaushöhlung des Liberalismus folgen sollte“, in: Veith Selk, Julian Nicolai Hofmann: Postliberalismus? Eine transatlantische Debatte, Suhrkamp.
Adrian Pabst zu „Blue Labour“: https://blogs.lse.ac.uk/politicsandpolicy/blue-collar-voters-and-the-left/
https://www.abc.net.au/religion/fall-and-redemption-can-blue-labour-revive-a-demoralised-party-a/10098264?utm_source=chatgpt.com
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Termine:
Am 11.9. ist Wolfgang in Frankfurt: https://www.instagram.com/p/DcqWocUAAZu/?img_index=4
Ole und Wolfgang sind am 30. Oktober in Frankfurt am Main:
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Ole und Wolfgang sind am 10. Dezember in Berlin:
https://d2mberlin.de/veranstaltung/schlagerfueralle/
Ole und Wolfgang sind am 16. Januar in Hamburg:
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46 Minuten
Ulrich Siegmund ist als Gute-Laune-Kandidat zum Star der AfD geworden. Wenn er tatsächlich Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt werden sollte, verspricht er einen radikalen Politikwechsel. Gilt das auch für die Wirtschafts- und Sozialpolitik?
Das Wahlprogramm seiner Partei ist 160 Seiten lang, schier endlos reihen sich kulturkämpferische Forderungen aneinander, doch es gibt auch eine Sozial- und Wirtschaftspolitik, auf die man sein Augenmerk legen sollte. Durchaus finden sich doch sozialdemokratische Forderungen, zumindest punktuell,. Insgesamt aber sind der AfD die Hände gebunden – und wo nicht, da fesselt sie sich selbst, weil sie nach wie vor für eine orthodoxe Steuer- und Austeritätspolitik steht. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ analysieren Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt das AfD-Wahlprogramm für Sachsen-Anhalt.
Literatur:
Maurice Höfgen: https://www.geldfuerdiewelt.de/p/wirtschaftspolitik-der-afd-made-in
Studie des Leibniz Instituts: https://www.iwh-halle.de/presse/pressemitteilungen/detail/studie-belegt-milliardenluecke-im-wahlprogramm-der-afd-sachsen-anhalt
Lukas Scholle: https://www.surplusmagazin.de/wirtschaftswahl-in-sachsen-anhalt-hohere-wachstumsprognosen/
Termine:
Ole und Wolfgang sind am 30. Oktober in Frankfurt am Main:
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Literatur:
Maurice Höfgen: https://www.geldfuerdiewelt.de/p/wirtschaftspolitik-der-afd-made-in
Studie des Leibniz Instituts: https://www.iwh-halle.de/presse/pressemitteilungen/detail/studie-belegt-milliardenluecke-im-wahlprogramm-der-afd-sachsen-anhalt
Lukas Scholle: https://www.surplusmagazin.de/wirtschaftswahl-in-sachsen-anhalt-hohere-wachstumsprognosen/
Termine:
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11 Minuten
In den 1960er und 1970er-Jahre erscheinen die drei Kinderbücher über den Räuber Hotzenplotz, die eine Millionenauflage erreichten und diverse Verfilmungen und Theateradaptionen erlebten. Otfried Preußler konstruiert ein Idyll aus Figuren des Kasperletheaters und erzählt drei Geschichten, die über die Eigentumsverhältnisse Auskunft geben und Kindern erklären, was gut und recht ist.
Der Räuber Hotzenplotz stiehlt zu Beginn der Reihe die Kaffeemühle von Kasperls Großmutter. Wachtmeister Dimpfelmoser nimmt den Fall auf, stürzt sich jedoch nicht gerade mit Elan in die Ermittlungen. Kasperl und Seppel hingegen nehmen die Spur auf und wollen den Räuber überführen. Der Autor hat immer betont, dass er mit der Hotzenplotz-Reihe keine Botschaft vermitteln wollte, geschweige denn eine Ideologie. Dennoch sind die drei Romane nicht frei davon.
In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“-Literatur sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über die drei Romane und diskutieren über die bürgerliche Eigentumsordnung, die Kindern vermittelt wird.
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Der Räuber Hotzenplotz stiehlt zu Beginn der Reihe die Kaffeemühle von Kasperls Großmutter. Wachtmeister Dimpfelmoser nimmt den Fall auf, stürzt sich jedoch nicht gerade mit Elan in die Ermittlungen. Kasperl und Seppel hingegen nehmen die Spur auf und wollen den Räuber überführen. Der Autor hat immer betont, dass er mit der Hotzenplotz-Reihe keine Botschaft vermitteln wollte, geschweige denn eine Ideologie. Dennoch sind die drei Romane nicht frei davon.
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36 Minuten
Zohran Mamdani ist nun acht Monate im Amt und legt sich weiterhin mit dem Kapital an. Die konservative Presse schäumt. Derzeit kämpft Mamdani gegen Amazon und seine Struktur von Subunternehmen in New York City. Konkret geht es um die „Delivery Service Partners“ von Amazon.
Der Konzern bestimmt Routen, Zeitvorgaben, Leistungsquoten, die Kleidung und teilweise sogar, wen die Partner beschäftigen dürfen. Arbeitsrechtlich treten jedoch die lokalen kleinen Unternehmen als Arbeitgeber auf. Externalisiert wird auf diese Weise jedes Arbeitsrisiko und die Beschäftigten haben größte Schwierigkeiten, ihre Rechte wahrzunehmen. Mitunter werden sie um ihren Lohn geprellt.
Genau diese Trennung von Kontrolle und Verantwortung will Mamdani nun beenden. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über das absurde System aus Subunternehmen.
Literatur/Quellen:
Mamdanis Kampagnenvideo:
https://www.youtube.com/watch?v=91DoiansHqk
New York Post: "Mamdani goes after Amazon — and shows off his stunning hypocrisy", online verfügbar unter:
https://nypost.com/2026/08/17/opinion/mamdani-goes-after-amazon-and-flaunts-his-stunning-hypocrisy/
Sascha Lübbe: Ganz unten im System, S. Hirzel Verlag.
Termine:
Ole und Wolfgang sind am 30. Oktober in Frankfurt am Main:
https://diekaes.ditix.shop/event/n1xk0eq2dyksnve3?t=false&tid=
Ole und Wolfgang sind am 10. Dezember in Berlin:
https://d2mberlin.de/veranstaltung/schlagerfueralle/
Ole und Wolfgang sind am 16. Januar in Hamburg:
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Genau diese Trennung von Kontrolle und Verantwortung will Mamdani nun beenden. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über das absurde System aus Subunternehmen.
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New York Post: "Mamdani goes after Amazon — and shows off his stunning hypocrisy", online verfügbar unter:
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