Podcaster
Episoden
21.02.2026
18 Minuten
In der neuen Ausgabe der Speakeasy-Bar sprechen wir über die
EU-Sanktionen gegen Personen, die in den Augen der Regierenden in
Brüssel eine Gefahr für die Union darstellen. Das Thema
Meinungsfreiheit begleitet uns auch, wenn es um eine
Gesetzesreform in den USA geht, für die sich der Schauspieler
Joseph Gordon-Levitt einsetzt. Section 230 soll fallen,
angeblich, um Kinder und Jugendliche zu schützen, in Wahrheit
könnte dies aber das Ende des freien Internets bedeuten.Darüber
hinaus sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über Noam
Chomskys Beziehungen zu Jeffrey Epstein, das Für und Wider eines
AfD-Verbots, die Werttheorie angesichts hoher Börsenbewertungen
und über viele weitere Fragen aus dem Publikum.
Alle Themen/Fragen:
00:00:00: Free Speech in Gefahr? EU-Sanktionen gegen Journalisten
00:21:23: Was denken wir über den Anschlag der sogenannten
“Vulkangruppe” auf die Berliner Energieversorgung – und über die
Reaktionen darauf?
00:28:10: Helfen die Sinus-Milieu-Studien, die Gesellschaft
besser zu verstehen? Oder verschleiern sie den Blick auf
tatsächliche Erkenntniskategorien (Klasse, politische Haltung)?
00:37:37: Sind Graffiti ein subversiver Akt?
00:46:24: Ist es falsch, wenn Linke den Verfassungsschutz als
Kronzeugen aufrufen – etwa, um die AfD zu kritisieren?
00:52:12: Wie blicken wir auf ein potentielles AfD-Verbot?
01:09:36: Lässt sich der Reichtum von Elon Musk noch
werttheoretisch erklären?
01:16:12: Droht der Tod des freien Internets?
01:46:43: Gibt es gute Opern, die das Thema Krieg behandeln?
01:51:30: Inwiefern ist Michel Houellebecq ein marxistischer
Autor?
01:57:15: Gäbe es in unserem Sozialismus noch Leistungssport?
02:03:20: Wie blicken wir auf die Beziehungen von Noam Chomsky zu
Jeffrey Epstein? Sollte man hier das Werk vom Künstler trennen?
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18.02.2026
41 Minuten
Chinas Wirtschaftsmodell bereitet vielen Beobachtern im Westen
Sorge. Mitunter werden direkt Vorwürfe gegen Peking laut: Die
Kommunistische Partei Chinas exportiere nicht nur Waren, sondern
auch Arbeitslosigkeit; durch die Subventionen und die aktive
Industriepolitik würden andere Länder chancenlos bleiben; zudem
werte man die eigene Währung zu stark ab.
Diese Argumente sind nicht so einfach von der Hand zu weisen,
China setzt tatsächlich vehement seine Interessen durch. Jedoch
müsste man sich ehrlicherweise auch eingestehen: China orientiert
sich damit sehr stark am ehemaligen Exportweltmeister
Deutschland. Deshalb ist es bisweilen amüsant, wenn gerade
deutsche Experten das chinesische Vorgehen beklagen.
Zugleich ergibt sich aus der chinesischen Dominanz auch ein
erhebliches Problem für die gesamte Weltwirtschaft. In der neuen
Folge von „Wohlstand für Alle“ diskutieren Ole Nymoen und
Wolfgang M. Schmitt über Chinas Aufstieg zur Exportnation.
Quellen/Literatur:
Handelsblatt: “Der China-Schock trifft Deutschland mit voller
Wucht”, online verfügbar unter:
https://www.handelsblatt.com/politik/international/industrie-der-china-schock-trifft-deutschland-mit-voller-wucht/100189297.html
Matthew C. Klein/Michael Pettis: Trade Wars Are Class Wars. How
Rising Inequality Distorts the Global Economy and Threatens
International Peace, Yale University Press.
Dominik Leusder/Michael Pettis: “Remaking Globalization for an
Era of Trade Wars”, online verfügbar unter:
https://jacobin.com/2025/12/globalization-free-trade-tariffs-debt-keynes
Alexander Mühlauer: “Die EU muss ihre Industrie gegen China
schützen”, online verfügbar unter:
https://www.sueddeutsche.de/meinung/strafzoelle-autoindustrie-china-europa-wto-lux.HTLXr8kY8yenXcH2Cwwsdc?reduced=true
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Veranstaltungen:
Am 18. Februar ist Ole in Erfurt:
https://www.instagram.com/p/DTdFRQqCk7T/
Am 25. Februar ist Ole in Weimar:
https://www.instagram.com/p/DUc9IM-DHft/
Am 3. März ist Ole in Magdeburg:
https://www.instagram.com/p/DUEBftHDbD-/
Am 11. April sind Ole und Wolfgang in Hamburg:
https://tickets.centralkomitee.de/product/91257/wolfgang-m-schmitt-ole-nymoen-centralkomitee-hamburg-am-11-04-2026
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11.02.2026
48 Minuten
Die autoritäre Wende in den USA führt zu Protesten auf den
Straßen, aber auch zu neuen Aktionen, mit denen die Macht der
Trump-Administration eingedämmt werden soll.
Der Podcaster und Marketing-Professor Scott Galloway hat eine
Kampagne unter dem Titel „Resist and Unsubscribe“ gestartet, mit
der er gerade medial auf allen Kanälen vertreten ist. Die
Konsumenten sollen ihre Abos bei den Tech-Konzernen kündigen,
damit diese unter Druck gesetzt werden, gegen Donald Trump zu
rebellieren, statt wie bisher alles mitzutragen oder gar noch die
tödlichen Aktionen von ICE durch ihre Infrastruktur zu
unterstützen.
Galloway will den Shareholder-Value und damit den S&P500
angreifen, um Unternehmen zum Widerstand zu bringen. Auf einer
Homepage listet Galloway alle Unternehmen auf, deren Abos man
deabonnieren soll. Auch Rutger Bregman, der Autor des Bestsellers
„Im Grunde gut“, ruft zum Boykott von OpenAI auf.
Wie wirksam können solche Boykottaktionen sein? Wie ist es
demokratietheoretisch einzuordnen, wenn am Markt selbst
abgestimmt wird? Darüber diskutieren Ole Nymoen und Wolfgang M.
Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“!
Literatur/Quellen:
Rutger Bregmans Boykottaufruf:
https://www.instagram.com/p/DUVlYXBjdmf/
Scott Galloways Aufruf und Einordnung:
https://www.profgalloway.com/resistance-infrastructure/
Scott Galloway über den S&P500 und den Boykott:
https://www.profgalloway.com/resist-and-unsubscribe/
Die Homepage der Kampagne “Resist and Unsubscribe”:
https://www.resistandunsubscribe.com/
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Veranstaltungen:
Am 11. Februar ist Ole in Berlin:
https://tickets.mehringhoftheater.de/produkte/87742-tickets-lensi-schmidt-ole-nymoen-mit-das-gute-leben-live-mehringhof-theater-berlin-am-11-02-2026
Am 13. Februar sind Ole und Wolfgang in Hamburg:
https://tickets.centralkomitee.de/product/91256/wolfgang-m-schmitt-ole-nymoen-centralkomitee-hamburg-am-13-02-2026
Am 18. Februar ist Ole in Erfurt:
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Am 25. Februar ist Ole in Weimar:
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04.02.2026
50 Minuten
Ein unberechenbarer Donald Trump verunsichert die Weltwirtschaft.
Ständige Zollandrohungen und Eroberungsphantasien beunruhigen die
Märkte. Die MAGA-Politik scheint keine Grenzen zu kennen – oder
sitzt die Trump-Administration einer Illusion von
Handlungsfreiheit auf?
Bemerkenswerterweise beziehen sich Analysten und Ökonomen derzeit
auf einen Text, der vor dem Ersten Weltkrieg entstand, um zu
erklären, dass die Handlungsmacht von Trump kleiner sein könnte,
als er es wahrhaben will. „Macht oder ökonomisches Gesetz“ heißt
die Abhandlung des Ökonomen und österreichischen Finanzministers
Eugen von Böhm-Bawerk, in der argumentiert wird, dass die
politische bzw. jede außerwirtschaftliche Macht stets vom
ökonomischen Gesetz eingehegt werde.
In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ diskutieren Ole
Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über diese Schrift und
diskutieren, ob man sie tatsächlich auf die Gegenwart beziehen
sollte.
Literatur:
Eugen von Böhm-Bawerk: Macht oder ökonomisches Gesetz?, online:
https://archive.org/details/zeitschriftfrv23geseuoft/page/2/mode/2up
Handelsblatt über „Sell America“:
https://www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/maerkte-boersen-wieder-in-sorge-die-sell-america-stimmung-ist-zurueck/100193444.html
Rainer Hank:
https://rainer-hank.de/blog/hanks-welt/wer-stoppt-trump/
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Veranstaltungen:
Am 3. Februar ist Wolfgang in Frankfurt:
https://www.spd-bockenheim-ffm.de/2025/12/15/polittalk-mit-ina-harwig-und-wolfgang-m-schmitt/
Am 5. Februar ist Ole in Leipzig:
https://www.dielinkebt.de/service/termine/detail/wehrpflicht-und-aufruestung-wer-bezahlt-die-rechnung/
Am 6. Februar ist Wolfgang in Köln:
https://www.instagram.com/p/DT-OYY2AuLu/?img_index=1
Am 13. Februar sind Ole und Wolfgang in Hamburg:
https://tickets.centralkomitee.de/product/91257/wolfgang-m-schmitt-ole-nymoen-centralkomitee-hamburg-am-11-04-2026
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31.01.2026
11 Minuten
In „Wohlstand für Alle“-Literatur sprachen wir bereits über zwei
Romane von Émile Zola: „Germinal“ und „Das Paradies der Damen“.
Ersterer handelt von Klassenkampf und Industrialisierung,
Letzterer von Konsum, Marketing und dem Aufstieg einer
Angestellten.
In der neuen Folge sprechen wir über Zolas Börsenroman „Das Geld“
und begeben uns damit hinein in den finanzialisierten
Kapitalismus des 19. Jahrhunderts. Der Protagonist Saccard hat
eine kühne Idee: Er will eine Bank gründen, um damit angeblich
den Orient mit Infrastruktur und Industrie auszustatten, ja,
sogar der Papst könnte bald von Jerusalem aus regieren.
Der kapitalistische Fortschritt wird ebenso propagiert wie die
Wiedererstarkung des Katholizismus. Gegründet wird diese Bank vor
allem auf tolle Erzählungen, auf Gaunereien und Fiktionen.
Zunächst funktioniert alles ausgezeichnet: Nicht nur die reichen
Kapitalisten investieren, sondern auch Kleinbürger und die arme
Landbevölkerung lassen sich vom Börsenfieber anstecken. Das kann
nicht lange gutgehen.
„Das Geld“ ist einer der großen Finanzkrisenromane, der
erstaunlich viele Parallelen zur Gegenwart zulässt.
Darüber diskutieren Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der
neuen Folge von „Wohlstand für Alle“-Literatur!
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Über diesen Podcast
Wir, Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt, sprechen wöchentlich über
Geld. Jeden Mittwoch behandeln wir in "Wohlstand für Alle" ein
Wirtschaftsthema und werfen dabei einen anderen Blick auf
ökonomische Zusammenhänge. Impressum (Angaben gemäß § 5 TMG): Bitte
keine Fanpost/Anfragen an folgende Adresse! Wolfgang M. Schmitt c/o
Rechtsanwalt Markus Kompa (zustellungsbevollmächtigt) Geißelstraße
11 50823 Köln Deutschland Kontakt: E-Mail: oleundwolfgang@gmail.com
Telefon: +49 (0)221 29960001 Fax: +49 (0)221 29960002
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