Speakeasy #32: Wie Wolfram Weimer die Pressevielfalt "sichern" will

Speakeasy #32: Wie Wolfram Weimer die Pressevielfalt "sichern" will

vor 5 Tagen
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Beschreibung

vor 5 Tagen

In der neuen Speakeasy-Bar diskutieren wir zunächst über den
neuesten Streich von Wolfram Weimer. Dieses Mal will der
Kulturkampfminister Inhalte bei YouTube regulieren – natürlich
ganz staatsfern und ohne den Eindruck von Zensur zu erwecken. In
einem Zeitungsbeitrag fordert er, YouTube von den
Landesmedienanstalten beaufsichtigen zu lassen; zugleich möchte
er den privaten Medienhäusern ein Geschenk machen.


Das zweite große Thema ist das neue Buch des
Politikwissenschaftlers Philip Manow. In „Spaltungslinien“
erklärt er, warum auf EU-Ebene das alte Rechts/Links-Schema nicht
mehr greift und damit eine neue Konfliktlinie ausgemacht werden
muss zwischen jenen, die für die EU sind und damit die
ökonomische wie gesellschaftliche Liberalisierung mittragen, und
jenen, die gegen die EU sind, aber sich aufspalten in zwei Lager
– eines auf der rechten, eines auf der linken Seite.


Manow provoziert zudem mit der These, dass die rechten Parteien
Europas sich ökonomisch nach links bewegen. Des Weiteren sprechen
wir über rechte und linke Architektur, über die Aktualität von
Marx‘ Werttheorie, über NGOs im Kapitalismus sowie das
Staatsverständnis der Querdenker.








Literatur:





Philip Manow: Spaltungslinien. Europas Parteiensysteme und die
Dekonsolidierung des Nationalstaats, C.H. Beck.





Wolfram Weimer über YouTube:
https://www.welt.de/debatte/plus69fd75d87e3ff373d429dbd6/kulturstaatsminister-wenn-youtube-das-neue-fernsehen-ist-braucht-es-neue-regeln.html








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