Literatur 55: Bertolt Brecht – Die Dreigroschenoper
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vor 6 Monaten
WfA-Literatur „Die Dreigroschenoper“ ist Bertolt Brechts
berühmtestes Werk. Der Ruhm ist gar so groß, dass sich „Die Moritat
von Mackie Messer“ bzw. „Mack the Knife“ zu einem Hunderte Male
gecoverten Welthit entwickeln konnte. Uraufgeführt wurde das Stück
1928 in Berlin. Als Vorlage diente John Gays „Beggar’s Opera“ von
1728. In enger Zusammenarbeit mit dem Komponisten Kurt Weill und
der Übersetzerin und Autorin Elisabeth Hauptmann gelang Brecht eine
subversive Mischung aus Revue, Satire und gesellschaftskritischem
Musiktheater, das die bürgerliche Moral, die Mechanismen des
Kapitalismus und die Verkommenheit aller gesellschaftlichen Klassen
ironisch entlarvt. Der Bettlerkönig Peachum ist ein Unternehmer mit
monopolistischen Tendenzen, Verbrecher Mackie Messer fragt sich,
was ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer solchen ist,
während Polly und Jenny romantisch-bürgerliche Liebesvorstellungen
ad absurdum führen. Noch immer hat „Die Dreigroschenoper“ nichts
von ihrer Wirkmacht verloren. In der neuen Folge von WfA-Literatur
sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt darüber, wie Brecht mit
populären Mitteln den Kapitalismus analysiert. Unsere Zusatzinhalte
könnt ihr bei Apple Podcasts, Steady und Patreon hören. Vielen
Dank! Apple Podcasts:
https://podcasts.apple.com/de/podcast/wohlstand-f%C3%BCr-alle/id1476402723
Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgang Steady:
https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about
berühmtestes Werk. Der Ruhm ist gar so groß, dass sich „Die Moritat
von Mackie Messer“ bzw. „Mack the Knife“ zu einem Hunderte Male
gecoverten Welthit entwickeln konnte. Uraufgeführt wurde das Stück
1928 in Berlin. Als Vorlage diente John Gays „Beggar’s Opera“ von
1728. In enger Zusammenarbeit mit dem Komponisten Kurt Weill und
der Übersetzerin und Autorin Elisabeth Hauptmann gelang Brecht eine
subversive Mischung aus Revue, Satire und gesellschaftskritischem
Musiktheater, das die bürgerliche Moral, die Mechanismen des
Kapitalismus und die Verkommenheit aller gesellschaftlichen Klassen
ironisch entlarvt. Der Bettlerkönig Peachum ist ein Unternehmer mit
monopolistischen Tendenzen, Verbrecher Mackie Messer fragt sich,
was ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer solchen ist,
während Polly und Jenny romantisch-bürgerliche Liebesvorstellungen
ad absurdum führen. Noch immer hat „Die Dreigroschenoper“ nichts
von ihrer Wirkmacht verloren. In der neuen Folge von WfA-Literatur
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