Ep. 314: Von der Boston Tea Party zu Donald Trump
41 Minuten
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Beschreibung
vor 6 Monaten
Wohlstand für Alle Aufstände gegen Zölle und Steuern, eine
irrlichternde Großmacht, Eliten, die populistische Töne anschlagen,
um ihre Interessen durchzusetzen. Willkommen in der Gegenwart oder
im Jahr 1773, im Jahr der Boston Tea Party. Die britischen Kriege
gegen Frankreich hatten enorme Schulden verursacht, weshalb London
1765 die umstrittene Stempelsteuer einführte. Die Kolonien in
Amerika, ohne Vertretung im Parlament, sahen darin einen Verstoß
gegen das Prinzip „No taxation without representation“ und
reagierten mit Boykotten und Protesten. Zwar zog Großbritannien
viele Steuern zurück, behielt jedoch den Tee-Zoll bei. Die Krise
der East India Company führte 1773 außerdem zu dem unausgegorenen
Plan, deren Tee durch Steuererstattung günstiger als den
holländischen Schmuggeltee zu machen – verbunden mit einem
Handelsmonopol für wenige ausgewählte Importeure. Für amerikanische
Konsumenten wäre der Tee eher billiger geworden, doch es regte sich
der Widerstand in Teilen der Elite, schließlich wurden von den Sons
of Liberty in Boston 342 Kisten Tee ins Hafenbecken geworfen. Die
Boston Tea Party gilt bis heute als Anti-Steuer-Protest, obwohl sie
vor allem das Resultat von Handelsinteressen war, die sich mit
einem breiten Freiheitsdrang und viel Populismus verbanden und bis
heute das amerikanische Selbstverständnis prägen. Mehr dazu von Ole
Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand
für Alle“. Literatur: Wesley S. Griswold: The Night the Revolution
Began. The Boston Tea Party, S. Greene Press. Alexander Thiele: Der
konstituierte Staat. Eine Verfassungsgeschichte der Neuzeit,
Campus. Joseph J. Thorndike: "A Tax Revolt or Revolting Taxes?",
online verfügbar unter:
https://www.taxnotes.com/tax-history-project/tax-revolt-or-revolting-taxes/2005/12/20/y97m?highlight=boston%20tea%20party.
Termine: Wolfgang tritt gemeinsam mit Stefan am 23.8. in Frankfurt
auf:
https://diekaes.reservix.de/tickets-die-neuen-zwanziger-sonderformat-liveshow-in-frankfurt-am-main-saalbau-bornheim-buergerhaus-am-23-8-2025/e2373505
Wolfgang ist am 6.9. auf einem Podcast-Festival in Zürich zu
erleben, vergünstigte Tickets gibt es mit dem Code
"APOKALYPSEJETZT":
https://eventfrog.ch/de/p/festivals/weitere-festivals/theolounge-mit-wolfgang-m-schmitt-und-manuel-schmid-7332662809740711767.html?showAccesscodeCatsOnly=true
Unsere Zusatzinhalte könnt ihr bei Apple Podcasts, Steady und
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https://podcasts.apple.com/de/podcast/wohlstand-f%C3%BCr-alle/id1476402723
Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgang Steady:
https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about
irrlichternde Großmacht, Eliten, die populistische Töne anschlagen,
um ihre Interessen durchzusetzen. Willkommen in der Gegenwart oder
im Jahr 1773, im Jahr der Boston Tea Party. Die britischen Kriege
gegen Frankreich hatten enorme Schulden verursacht, weshalb London
1765 die umstrittene Stempelsteuer einführte. Die Kolonien in
Amerika, ohne Vertretung im Parlament, sahen darin einen Verstoß
gegen das Prinzip „No taxation without representation“ und
reagierten mit Boykotten und Protesten. Zwar zog Großbritannien
viele Steuern zurück, behielt jedoch den Tee-Zoll bei. Die Krise
der East India Company führte 1773 außerdem zu dem unausgegorenen
Plan, deren Tee durch Steuererstattung günstiger als den
holländischen Schmuggeltee zu machen – verbunden mit einem
Handelsmonopol für wenige ausgewählte Importeure. Für amerikanische
Konsumenten wäre der Tee eher billiger geworden, doch es regte sich
der Widerstand in Teilen der Elite, schließlich wurden von den Sons
of Liberty in Boston 342 Kisten Tee ins Hafenbecken geworfen. Die
Boston Tea Party gilt bis heute als Anti-Steuer-Protest, obwohl sie
vor allem das Resultat von Handelsinteressen war, die sich mit
einem breiten Freiheitsdrang und viel Populismus verbanden und bis
heute das amerikanische Selbstverständnis prägen. Mehr dazu von Ole
Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand
für Alle“. Literatur: Wesley S. Griswold: The Night the Revolution
Began. The Boston Tea Party, S. Greene Press. Alexander Thiele: Der
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