#167 Wenn ich ehrlich sage, was ich brauche , stehe ich am Ende allein da | Psychologin Jennifer Subke
26 Minuten
Podcast
Podcaster
Beschreibung
vor 4 Wochen
Wenn du als Kind erlebt hast, dass in deinen verletzlichsten
Momenten niemand da war, glaubst du heute oft noch, dass auch
jetzt niemand da sein wird, wenn du ehrlich, offen und
verletzlich bist. Und so ziehst du dich zurück, versuchst alles
allein zu schaffen und nicht zu fordern – während du innerlich
stark von den Gefühlen und Bewertungen anderer abhängig bist.
In der Tiefe glaubst du: So wie du bist, liebt dich niemand. Und
wenn jemand wirklich sehen würde, wer du bist, wäre niemand mehr
da.
Dein Körper glaubt das in jeder Zelle. Und du handelst danach. Du
unterdrückst Gefühle, baust Mauern, gehst in den Überlebensmodus.
Nicht, weil du schwach bist – sondern weil du als Kind geschworen
hast, diesen Schmerz nie wieder zu fühlen.
Dein Nervensystem glaubt heute noch: Wenn die Mauer fällt, bist
du in Gefahr.
Und ein Teil in dir glaubt: Ich darf nicht erkannt werden.
Die Folge ist Rückzug, innere Einsamkeit, Überforderung in
Beziehungen, fehlende Grenzen, Dissoziation. Du vermeidest oder
hältst durch – „Augen zu und durch“.
Doch frage dich: Soll das weiterhin dein Weg sein?
Die Lösung ist nicht, diese Muster einfach zu stoppen. Dein
System tut alles für dein Überleben.
Die Lösung ist, deinem Körper neue Sicherheit zu zeigen. Neue
Regulation. Ohne Anpassung. Ohne Weggehen von dir.
Wenn dein Körper Sicherheit spürt, kannst du dir selbst die Mama
und der Papa sein, die dir gefehlt haben.
Du kannst dir selbst die Hand reichen.
Ist es nicht zutiefst menschlich, erst sich selbst und dann
anderen die Hand zu reichen?
Und ist es nicht mutig, sie zu nehmen?
Das Leben reicht sie dir jeden Tag.
Die Frage ist: Nimmst du sie heute?
Alles Liebe
Deine Jennifer
PS: Mein neues Buch ist
rausgekommen: „Wenn alles zu viel
ist“ Du kannst es hier und heute
vorbestellen.
Ich würde mich riesig freuen, wenn du mich hier supportest Denn
je mehr Bücher vorbestellt werden, desto mehr wird es bei
Veröffentlichung in die Welt getragen.
Trauma, dieses tiefe Gefühl von Einsamkeit und
dieses Alleine-schaffen-müssen, das so oft zu dem Empfinden
führt „Mir ist alles zu viel“, kann dadurch wirklich in der
Tiefe verändert werden.
Hier findest du mein
Buch
Alles Liebedeine Jennifer 🤍
Weitere Episoden
16 Minuten
vor 3 Wochen
In Podcasts werben
Kommentare (0)