Fühlen anstatt Funktionieren! Dein Psychologiepodcast

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Episoden

#169 Warum du dich ständig über andere aufregst – und weshalb das fast nie etwas mit ihnen zu tun hat | Psychologin Jennifer Subke
09.02.2026
18 Minuten
Vielleicht kennst du das: Du regst dich über andere Menschen auf. Du ärgerst dich. Du bist innerlich geladen – und gleichzeitig kreisen deine Gedanken ständig um andere. Und während du über andere sprichst, über sie schimpfst oder dich innerlich von ihnen abgrenzt, denkst du vielleicht, es geht um sie. Aber wenn wir ehrlich sind, geht es fast nie wirklich um die anderen. Denn wenn du wirklich wütend bist, wenn du dich stark über andere Menschen ärgerst, dann hat das zu 100 % etwas damit zu tun, dass du in deinem Selbstwertgefühl nicht sicher bist. In dem Gefühl von: Ich bin wertvoll. Ich bin richtig. Ich darf Grenzen setzen. Und wenn dieses innere Gefühl nicht stabil ist, entsteht Unsicherheit. Und diese Unsicherheit wird ganz oft über Ärger, Wut im Kopf, im Sprechen, auch mit dem Partner oder über andere Menschen kompensiert. Über Abwertung. Über inneres oder äußeres Schimpfen. Nicht, weil du ein schlechter Mensch bist – sondern weil dein System gerade versucht zu überleben. Denn genau darum geht es: Diese Form von Ärger ist eine Strategie, um deiner eigenen inneren Minderwertigkeit, deinem Schmerz, deiner Verletzlichkeit nicht begegnen zu müssen. Und ich möchte dich heute hier einladen – und darauf werde ich auch in weiteren Podcastfolgen, genauso wie schon in vergangenen, immer wieder eingehen – wirklich ein Stück tiefer zu schauen. Dein Herz ein kleines bisschen mehr zu öffnen. Dein Nervensystem ein kleines bisschen mehr dafür zu öffnen, warum du gewisse Dinge tust. Zum Beispiel: Dinge persönlich nehmen. Andere Menschen abwerten. Wütend sein. Viel im Außen sein. Viel im Kopf rennen. All das dient oft nur einem Zweck: Nicht spüren zu müssen, dass da ein Teil in dir ist, der sich angegriffen fühlt. Der sich klein fühlt. Der verletzt ist. Der nicht gefühlt werden möchte. Und deine Grundstrategie zu überleben bedeutet dann: Viel Aufmerksamkeit beim anderen. Beim Verhalten des anderen. Beim Fehler des anderen. Denn solange du beim anderen bist, musst du nicht bei dir sein. Nicht bei all den Gefühlen, die eigentlich gesehen und gehalten werden wollen 🤍 Und wenn du merkst: Ja, das bewegt gerade etwas in mir, dann möchte ich dir am Ende noch zwei Möglichkeiten dalassen  Zum einen meine WOLKENWEICH-Begleitung – ein 1:1-Raum, in dem du von uns wirklich gesehen wirst. Du findest HIER den Link zum Erstgespräch, das wir sehr gern gemeinsam führen können.  Oder FLÜGELZART – mein Online-Raum, der dich selbstständig an die Hand nimmt, um genau diese Muster aufzulösen. Damit du im Kontakt mit anderen Menschen merkst, dass du dich nicht mehr ständig angegriffen, verletzt oder innerlich bedroht fühlst. HIER kannst du eintreten. Und gleichzeitig ist mein neues Buch „Wenn alles zu viel wird“ jetzt für dich vorbestellbar. Als Dankeschön erhältst du eine kostenfreie Traumaorientierte Körperzentrierte Hypnose, wenn du das möchtest. Den Link dazu findest du ebenfalls HIER Ich freue mich sehr, dass es dich gibt. Teile diese Podcastfolge gerbe mit Herzensmenschen, welche sie unterstützen kann. Alles Liebe 🤍 deine Jennifer
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#168 Ich nehme immer alles persönlich... | Psychologin Jennifer Subke
02.02.2026
16 Minuten
... und fühle mich dadurch oft persönlich angegriffen. Dann liegt das daran, dass du im Kontakt und in Beziehung zu anderen Menschen merkst, dass der andere dir was antut und deinen Selbstwert von der Rückmeldung anderer, von der Akzeptanz und von der Bestätigung anderer abhängig machst. Und in Wahrheit fühlst du dich bei Ablehnung und Kritik zutiefst getroffen und du witterst diese bereits und versuchst, so zu sein, dass der andere dich gern hat und dass Bestätigung da ist. Wenn der andere aber Kritik äußert oder du merkst, dass da keine Bestätigung kommt, dann musst du entweder dich abwerten, du musst dich anpassen oder du musst den anderen abwerten. Das hat den tiefen Ursprung in deiner eigenen Würde, in deinem Eigengefühl von: dass du geliebt bist und in deiner kindlichen Essenz von: „Ich darf sein, ohne irgendwie was darstellen zu müssen, ohne was geben, ohne was tun zu müssen und ich alleine reiche aus, um in mir wertvoll zu sein.“ Doch diese Instanz und diese Überzeugung, die hast du in dir nicht, sondern du glaubst, du müsstest dir was hinzufügen, du müsstest schauen, dass der andere dich gern hat, dass er in deinem Leben bleibt oder müsstest dann den anderen oder dich abwerten, weil dein Selbstwertgefühl das nicht anders zulässt. In Wahrheit geht es um Sicherheit. Das heißt, du fühlst dich bei Kritik und bei Abwertung durch den anderen maximal bedroht und hast nicht das Gefühl, dass deine Instanz in dir ist, die unerschütterlich ist von dem, was im Außen ist. So verlierst du dich in Gedanken, in Gefühlen anderer Menschen und im Tun und spürst dich und deinen Körper kaum und wenig. Wenn du für dich sagst: Genau das möchtest du ändern, dann lausche super gerne dieser Folge. Wenn du tiefer gehen möchtest und da für dich spürst, es darf einfach eine Begleitung, ein Raum da sein, welches dir ermöglicht, dein Nervensystem zu regulieren, dass Kritik nicht mehr direkt mit Lebensbedrohung oder Angst assoziiert ist und du in dir spürst, du bist wertvoll, unabhängig von dem, was im Außen ist, dann ist Wolkenweich die Begleitung, die dir das ermöglicht. Du kannst hier für ein kostenfreies gemeinsames Erstgespräch mit mir anfragen und wir können gemeinsam drauf schauen. PS: Es gibt eine Überraschung. Mein neues Buch „Wenn alles zu viel wird“ erscheint Ende März und du kannst es jetzt schon vorbestellen oder erhältst eine Traumaorientierte Körperzentrierte Hypnose kostenfrei dazu. Ich freue mich, von dir zu hören und wünsche dir einen wunderschönen Tag. Und natürlich freue ich mich, auf dem einen oder anderen Weg dich kennenzulernen. Alles Liebe, deine Jennifer
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#167 Wenn ich ehrlich sage, was ich brauche , stehe ich am Ende allein da | Psychologin Jennifer Subke
27.01.2026
26 Minuten
Wenn du als Kind erlebt hast, dass in deinen verletzlichsten Momenten niemand da war, glaubst du heute oft noch, dass auch jetzt niemand da sein wird, wenn du ehrlich, offen und verletzlich bist. Und so ziehst du dich zurück, versuchst alles allein zu schaffen und nicht zu fordern – während du innerlich stark von den Gefühlen und Bewertungen anderer abhängig bist. In der Tiefe glaubst du: So wie du bist, liebt dich niemand. Und wenn jemand wirklich sehen würde, wer du bist, wäre niemand mehr da. Dein Körper glaubt das in jeder Zelle. Und du handelst danach. Du unterdrückst Gefühle, baust Mauern, gehst in den Überlebensmodus. Nicht, weil du schwach bist – sondern weil du als Kind geschworen hast, diesen Schmerz nie wieder zu fühlen. Dein Nervensystem glaubt heute noch: Wenn die Mauer fällt, bist du in Gefahr. Und ein Teil in dir glaubt: Ich darf nicht erkannt werden. Die Folge ist Rückzug, innere Einsamkeit, Überforderung in Beziehungen, fehlende Grenzen, Dissoziation. Du vermeidest oder hältst durch – „Augen zu und durch“. Doch frage dich: Soll das weiterhin dein Weg sein? Die Lösung ist nicht, diese Muster einfach zu stoppen. Dein System tut alles für dein Überleben. Die Lösung ist, deinem Körper neue Sicherheit zu zeigen. Neue Regulation. Ohne Anpassung. Ohne Weggehen von dir. Wenn dein Körper Sicherheit spürt, kannst du dir selbst die Mama und der Papa sein, die dir gefehlt haben. Du kannst dir selbst die Hand reichen. Ist es nicht zutiefst menschlich, erst sich selbst und dann anderen die Hand zu reichen? Und ist es nicht mutig, sie zu nehmen? Das Leben reicht sie dir jeden Tag. Die Frage ist: Nimmst du sie heute? Alles Liebe Deine Jennifer PS: Mein neues Buch ist rausgekommen: „Wenn alles zu viel ist“ Du kannst es hier und heute vorbestellen. Ich würde mich riesig freuen, wenn du mich hier supportest Denn je mehr Bücher vorbestellt werden, desto mehr wird es bei Veröffentlichung in die Welt getragen. Trauma, dieses tiefe Gefühl von Einsamkeit und dieses Alleine-schaffen-müssen, das so oft zu dem Empfinden führt „Mir ist alles zu viel“, kann dadurch wirklich in der Tiefe verändert werden. ⁠ Hier⁠ findest du mein Buch Alles Liebedeine Jennifer 🤍
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#166 Ich muss es alleine schaffen : Vom tiefen Gefühl nicht nach Unterstützung fragen zu können | Psychologin Jennifer Subke
19.01.2026
17 Minuten
Warum hast du so oft das Gefühl, dass du alles alleine schaffen musst? Warum fällt es dir so schwer, um Hilfe und Unterstützung zu bitten? Genau darüber spreche ich heute mit dir. Lass uns gemeinsam tiefer eintauchen. Denn dieses Thema hat ganz viel mit Verletzlichkeit, Trauma und echtem Kontakt zu tun. Wenn ich an das Gefühl denke „Ich muss es alleine schaffen“, dann fallen mir einige Gründe ein. Und der Grund liegt fast nie an der Oberfläche – sondern immer an dem, was dahinter liegt: an der Angst an dem, was du fürchtest, was passieren könnte, wenn du es wirklich tust Vielleicht magst du dich einmal fragen: Was könnte im schlimmsten Fall passieren, wenn du wirklich um Unterstützung bittest? Mir fallen dazu drei ganz häufige Befürchtungen ein: Dass der andere nicht antwortet, nicht da ist – dass du keine Rückmeldung bekommst. Dass du das Gefühl hast, du müsstest die Hilfe ausgleichen – als wärst du in der Schuld des anderen. Dass du dich ehrlich, wahrhaftig und verletzlich zeigen müsstest – und genau das als Schwäche empfindest. All diese Punkte hängen eng zusammen mit dem, wie du dieses Thema als Kind mit anderen Menschen erlebt hast. 🤍 Denn ganz häufig passiert Folgendes: Wenn wir uns wirklich öffnen, uns verletzlich zeigen und um wahre Hilfe bitten, werden wir zu etwas sehr Offenem, sehr Feinfühligem. Und wenn dann ein anderer Mensch darüber hinweggeht, Ratschläge gibt oder von sich selbst erzählt, statt wirklich da zu sein, dann hinterlässt das Spuren.  Lausche jetzt der Folge und tauche mit mir tiefer in dieses Thema ein. Und wenn du für dich das Gefühl hast, du möchtest genau das auflösen – dieses Gefühl von „Ich muss es alleine schaffen“ – und wenn du lernen möchtest, um Hilfe zu bitten und Verletzlichkeit nicht mehr als Schwäche, sondern als Stärke zu sehen , dann komm hier mit mir ins Gespräch. Wir schauen gemeinsam, was die nächsten Schritte für dich sein können, um genau das zu verändern. PS: Mein neues Buch ist rausgekommen: „Wenn alles zu viel ist“  Du kannst es hier und heute vorbestellen. Ich würde mich riesig freuen, wenn du mich hier supportest Denn je mehr Bücher vorbestellt werden, desto mehr wird es bei Veröffentlichung in die Welt getragen. Trauma, dieses tiefe Gefühl von Einsamkeit und dieses Alleine-schaffen-müssen, das so oft zu dem Empfinden führt „Mir ist alles zu viel“, kann dadurch wirklich in der Tiefe verändert werden.  Hier findest du mein Buch Alles Liebe deine Jennifer 🤍
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#165 Kindheitsschwüre : "Nie wieder will ich diesen alten Schmerz spüren " | Psychologin Jennifer Subke
12.01.2026
21 Minuten
Wenn du dich heute schnell in der Stimmung anderer verlierst, wenn Beziehung für dich anstrengend ist, wenn du morgens die Augen öffnest und tausend Gedanken da sind und der Tag dir lange nachhängt, wenn du einfach keinen Zugang zu dir findest – dann ist diese Folge besonders für dich. 🤍 Denn als Kind hast du dir etwas geschworen. In Momenten von Schmerz. In Momenten, in denen deine Liebsten nicht wirklich anwesend waren. In denen du nicht bedingungslos geliebt wurdest. In denen du zu wenig Liebe, Aufmerksamkeit oder Sicherheit bekommen hast. Und in denen du gespürt hast: Die Welt ist mir gerade nicht wohlgesonnen. In all diesen Momenten hast du dir – oft unbewusst – eines geschworen: Nie wieder diesen Schmerz zu fühlen. Diesen alten Schmerz hast du in dir vergraben, in deinem Körper. Und genau dieser Schmerz leitet dich heute noch – in Beziehungen, im Leben, im Alltag. Er hält dich im Überleben, auch wenn du dir eigentlich Nähe, Ruhe und Verbundenheit wünschst. In dieser Folge schauen wir gemeinsam auf das Thema Kindheitsschwüre. Ich lade dich ein, sie bewusst zu erkennen und für dich aufzulösen – damit du heute nicht mehr aus alten Schutzmechanismen heraus leben musst, sondern wirklich bei dir ankommen kannst. Und wenn du spürst, dass du diesen Weg nicht alleine gehen möchtest oder du – wie so viele Menschen – einfach keinen Zugang findest: WOLKENWEICH  ist die Begleitung, die dich genau dort an die Hand nimmt. Damit du heute spüren kannst: Du kannst Schmerz halten. Und dieser Schmerz hält dich nicht mehr im Überleben, sondern führt dich in ein liebevolles, gehaltenes Spüren von dir selbst. So darf sich das Leben nach und nach wieder gut anfühlen. Von innen heraus. Melde dich einfach hier. Ich freue mich auf dich von Herzen. 🤍 Alles Liebe, deine Jennifer ️ P.S. Mein neues Buch 'Wenn alles zu viel wird: Schenke Kopf und Körper eine Pause ist jetzt vorstellbar. Du erhältst bei Bestellung eine Traumaorientierte Körpezentrierte Hypnose zum Download für dich. Hole dir gleich hier dein Buch.
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Über diesen Podcast

Ich bin Jennifer - Psychologin, Mutter, Autorin und Begründerin der Traumaorientierten Körperzentrierten Hypnose. Ich helfe Dir aus dem Kopf, dem Funktionieren in den Körper, dem Fühlen zu kommen, ohne dass sich das Leben zu viel anfühlt. Wenn Du Lust auf mehr von mir hast & Deine Themen knacken möchtest, dann werde ein Teil meiner WOLKENWEICH Begleitung unter www.jennifersubke.de/wolkenweich Mein neues Buch WOLKIG IM KOPF findest Du unter https://jennifersubke.de/wolkig-im-kopf-das-buch/ Ich freue mich auf Dich begleiten zu dürfen. Deine Jennifer www.jennifersubke.de

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