145 — Reflexion und Rekonstruktion!

145 — Reflexion und Rekonstruktion!

19 Minuten

Beschreibung

vor 4 Wochen

Wieder eine kurze Folge der Reflexion des vergangenen Jahres, die
auch für mich selbst dient: Was habe ich gebracht, warum und wie
soll ich in diesem Jahr weitermachen? Auch wenn dies bereits die
zweite Folge im Jahr ist, aber das spielt ja wohl keine große
Rolle. Der Titel der Folge ist »Reflexion und Rekonstruktion« —
der zweite Teil des Titels wird sich am Ende der Episode klären.


Mein neues Buch: Hexenmeister oder Zauberlehrling? Die
Wissensgesellschaft in der Krise ist verfügbar! Perfekt um die
Reflexion des vergangenen Jahres zu vertiefen und zu verbreitern!


Interessant für mich ist im Rückblick aber immer: Was waren die
Schwerpunkte? Warum diese Themen, was nehme ich weiter mit? Die
Themen sind oft getrieben von meinen aktuellen Interessen und
Recherchen, Vorträgen, kommerziellen Beratungen und Projekten.


Sie sind weniger getrieben — wie es sein sollte — von
zeitgeistigen Themen, wenngleich das im vergangenen Jahr etwas
anders ausgesehen haben mag, aber ich komme gleich darauf. 
Begleiten Sie mich auf einer kurzen Reflexion, aber auch bei
einem vielleicht etwas launigen Kommentar.


Die Zitate dieser Episode:


»Die Omnipräsenz der Krise, die zu einem Merkmal unseres Lebens
geworden ist, stellt uns jedoch vor ein großes Problem: Die Krise
ist die Unterbrechung des Alltags, nicht dessen Fortsetzung mit
anderen Mitteln.«, Konrad Paul Liessmann


Liessman weiter in diesem Buch:


»Und in aller Krisenrhetorik wird meist der Fokus auf die
vermeintliche Krise gelenkt, von der einige profitieren, während
die wirklichen Krisen übersehen oder dadurch herbeigeführt
werden.«


Nullius in Verba ist das Motto der ältesten wissenschaftlich
Gesellschadt der Welt, der Royal Society, die 1660 gegründet
wurde und übersetzt sich in etwa so ins Deutsche: »Verlass dich
auf das Wort von niemandem«.


»unaccountability to the external world is not simply a
happenstance but a principle«, Thomas Sowell


Dr. Daniel Stelter in Episode 144:


»Es ist einfach traurig. Wir sind einfach in jeder Hinsicht so
viel schlechter geworden.«


Douglas Murray über das Zeitalter der Rekonstruktion:


»We should be the reconstructionists. The deconstructionists knew
something about how to take  things apart but like children
with bicycles had no idea how to put them back together.«


und zum Abschluss:


»We have the choice either to live in the wastelands or to
rebuild them.«


Referenzen


Konrad Paul Liessmann, Was nun? Eine Philosophie der Krise,
Paul Zsolnay Verlag (2025)

Thomas Sowell, intellectuals and Society, Basic Books (2010)

Douglas Murray at ARC 2025: The Age of Reconstruction



 

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