Restauratorin Iris Schaefer über den Blick unter die Farbschicht

Restauratorin Iris Schaefer über den Blick unter die Farbschicht

Warum der Originalzustand oft eine Illusion ist, was Röntgenbilder über die Zweifel der Künstlerinnen und Künstler verraten und wie man Beschädigungen der eigenen Kunstwerke vermeidet.
20 Minuten

Beschreibung

vor 1 Monat
Manche Berufe bewegen sich ganz nah an der Kunst – und bei manchen
geht es kaum näher. Restauratorinnen, Restauratoren sehen nicht nur
Oberfläche, Stil und Signatur, sondern jede Entscheidung, jeden
Zweifel, jede Korrektur in einem Werk. In dieser Folge von
Kunstblick sprechen wir mit Iris Schäfer, Restauratorin und
Leiterin der Abteilung Kunsttechnologie und Restaurierung am
Wallraf-Richartz- Museum in Köln. Es geht um die ersten Schritte,
wenn ein Gemälde auf dem Untersuchungstisch liegt, um
Röntgenbilder, Infrarotaufnahmen und überraschende Funde unter der
Malschicht. Um die Frage, warum der „Originalzustand“ eines Werkes
oft ein Mythos ist und warum gute Restaurierung gerade dadurch
überzeugt, dass man sie nicht sieht. Und weil viele von euch selbst
sammeln, sprechen wir auch über ganz praktische Dinge: Licht,
Luftfeuchtigkeit – und darüber, wie man Schäden vermeidet, bevor
sie entstehen. Natürlich hat uns Iris Schäfer auch erzählt, wie sie
überhaupt zur Kunst gekommen ist. Also, viel Vergnügen!

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