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Beschreibung
vor 2 Monaten
Supply Chain AD ABSURDUM:
https://deine-lieferkette.de/supply-chain-ad-absurdum/Cashflow,
Kapitalrendite (ROCE), Working Capital und die kleinen Fallen, die
sich aus allzu eifriger Kennzahlen-Optimierung ergeben.Ich bin fest
davon überzeugt: Jeder Unternehmer ist ein Stück weit immer auch
Supply Chain Manager. Ob du nun Waren einkaufst, produzierst oder
verkaufst – der Strom von Geld, Material und Informationen durch
dein Unternehmen muss permanent gesteuert werden, andernfalls
verlierst du schnell den Überblick und rutschst in die
Liquiditätsfalle.Turnover is Vanity, Profit is Sanity, but Cash is
KingEin Spruch aus der englischsprachigen Managementwelt, den ich
liebe! Umsatz klingt toll in der Außendarstellung, doch was
bringt’s, wenn davon nichts hängen bleibt? Viel wichtiger ist am
Ende nicht der provisionsgetriebene Hochglanzumsatz, sondern was
wirklich auf deinem Konto landet – sprich der Cashflow.Viele
verwechseln leider Gewinn mit real verfügbarem Cash. Um es
vereinfacht zu sagen: Erst wenn du deinen Lieferanten bezahlt hast,
Gehälter und Energiekosten beglichen wurden, bleibt abzuwarten, ob
dein siebenstelliger „Gewinn“ aus der Bilanz tatsächlich noch
liquide Mittel bedeutet. Besonders im Mittelstand und bei kleinen
Unternehmen wird dieses Thema gern unterschätzt – und kann zum
Knockout führen.Das Supply Chain Dreieck und ROCEIm Podcast habe
ich das sogenannte Supply-Chain-Dreieck erneut rausgeholt: Service,
Kosten, Kapital.Hier begegnet uns immer wieder die Kennzahl Return
on Capital Employed – auf Deutsch Kapitalrendite. Die Formel:
Betriebsergebnis geteilt durch eingesetztes Kapital. Da stecken
drei wesentliche Hebel drin, die du kennen solltest:Bestände
senken! Jede Palette, jeder Karton zu viel bindet Kapital und
erzeugt zusätzliche Lagerkosten. Weniger Bestand = weniger
gebundenes Umlaufvermögen = höhere Kapitalrendite!Forderungen
optimieren! Zahlungsziele mit Kunden aktiv managen, Retouren und
Reklamationen minimieren. Je schneller das Geld reinkommt, umso
besser für dein Working Capital.Verbindlichkeiten steuern!
Zahlungsziele gegenüber Lieferanten clever nutzen – aber bitte ohne
die Partnerschaft zu ruinieren. Finanzdienstleistungen wie
Factoring können helfen, sollten aber nicht zum reinen Selbstzweck
verkommen.Cash Conversion Cycle – das Zusammenspiel von Bestand,
Forderung und VerbindlichkeitWer den Cash Conversion Cycle
optimiert, macht nicht nur den Finanzvorstand happy, sondern sorgt
auch ganz praktisch für mehr Liquidität und unternehmerische
Handlungsfreiheit.Mein Tipp: Sprich die Sprache der Finanzer!
Begriffe wie Working Capital, Cash Conversion Cycle oder ROCE
öffnen dir im Unternehmen Türen, wenn es um die Genehmigung von
Projekten oder Prozessänderungen geht.Große Fallstricke –
Überoptimierung und „Old Plant Trap“Wie so oft gilt: Jede Kennzahl
kann zum Problem werden, wenn man ihr blind hinterher
läuft.Beispiel aus der Praxis: Wenn du deine Produktion auf
veralteten Anlagen fährst, nur damit das eingesetzte Kapital
niedrig bleibt, ruinierst du auf lange Sicht Servicequalität und
gefährdest die Unternehmenszukunft. Die Umstellung auf neue,
leistungsfähige Anlagen senkt zwar vorübergehend die Kapitalrendite
– doch das Wachstumspotenzial und die Zukunftssicherheit sind
langfristig wichtiger!Auch Investitionen nicht zu tätigen, nur weil
damit die ROCE kurzfristig sinkt, ist eine gefährliche
Sackgasse.Mein Insider-Tipp zum Abschluss:Schau dir deine Bestände
regelmäßig an – nicht nur die Gesamtsumme, sondern auch die
Reichweiten und den Bodensatz. Manchmal hilft schon eine kleine
Analyse, um unbemerkte Liquiditätsfresser freizulegen.Ebenso
sollten Zahlungsziele nicht nur ausgehandelt, sondern auch in der
Realität eingehalten werden. Es passiert öfter als gedacht, dass
Rechnungen viel zu früh bezahlt werden und so der Cashflow unnötig
belastet wird.https://deine-lieferkette.de
https://deine-lieferkette.de/supply-chain-ad-absurdum/Cashflow,
Kapitalrendite (ROCE), Working Capital und die kleinen Fallen, die
sich aus allzu eifriger Kennzahlen-Optimierung ergeben.Ich bin fest
davon überzeugt: Jeder Unternehmer ist ein Stück weit immer auch
Supply Chain Manager. Ob du nun Waren einkaufst, produzierst oder
verkaufst – der Strom von Geld, Material und Informationen durch
dein Unternehmen muss permanent gesteuert werden, andernfalls
verlierst du schnell den Überblick und rutschst in die
Liquiditätsfalle.Turnover is Vanity, Profit is Sanity, but Cash is
KingEin Spruch aus der englischsprachigen Managementwelt, den ich
liebe! Umsatz klingt toll in der Außendarstellung, doch was
bringt’s, wenn davon nichts hängen bleibt? Viel wichtiger ist am
Ende nicht der provisionsgetriebene Hochglanzumsatz, sondern was
wirklich auf deinem Konto landet – sprich der Cashflow.Viele
verwechseln leider Gewinn mit real verfügbarem Cash. Um es
vereinfacht zu sagen: Erst wenn du deinen Lieferanten bezahlt hast,
Gehälter und Energiekosten beglichen wurden, bleibt abzuwarten, ob
dein siebenstelliger „Gewinn“ aus der Bilanz tatsächlich noch
liquide Mittel bedeutet. Besonders im Mittelstand und bei kleinen
Unternehmen wird dieses Thema gern unterschätzt – und kann zum
Knockout führen.Das Supply Chain Dreieck und ROCEIm Podcast habe
ich das sogenannte Supply-Chain-Dreieck erneut rausgeholt: Service,
Kosten, Kapital.Hier begegnet uns immer wieder die Kennzahl Return
on Capital Employed – auf Deutsch Kapitalrendite. Die Formel:
Betriebsergebnis geteilt durch eingesetztes Kapital. Da stecken
drei wesentliche Hebel drin, die du kennen solltest:Bestände
senken! Jede Palette, jeder Karton zu viel bindet Kapital und
erzeugt zusätzliche Lagerkosten. Weniger Bestand = weniger
gebundenes Umlaufvermögen = höhere Kapitalrendite!Forderungen
optimieren! Zahlungsziele mit Kunden aktiv managen, Retouren und
Reklamationen minimieren. Je schneller das Geld reinkommt, umso
besser für dein Working Capital.Verbindlichkeiten steuern!
Zahlungsziele gegenüber Lieferanten clever nutzen – aber bitte ohne
die Partnerschaft zu ruinieren. Finanzdienstleistungen wie
Factoring können helfen, sollten aber nicht zum reinen Selbstzweck
verkommen.Cash Conversion Cycle – das Zusammenspiel von Bestand,
Forderung und VerbindlichkeitWer den Cash Conversion Cycle
optimiert, macht nicht nur den Finanzvorstand happy, sondern sorgt
auch ganz praktisch für mehr Liquidität und unternehmerische
Handlungsfreiheit.Mein Tipp: Sprich die Sprache der Finanzer!
Begriffe wie Working Capital, Cash Conversion Cycle oder ROCE
öffnen dir im Unternehmen Türen, wenn es um die Genehmigung von
Projekten oder Prozessänderungen geht.Große Fallstricke –
Überoptimierung und „Old Plant Trap“Wie so oft gilt: Jede Kennzahl
kann zum Problem werden, wenn man ihr blind hinterher
läuft.Beispiel aus der Praxis: Wenn du deine Produktion auf
veralteten Anlagen fährst, nur damit das eingesetzte Kapital
niedrig bleibt, ruinierst du auf lange Sicht Servicequalität und
gefährdest die Unternehmenszukunft. Die Umstellung auf neue,
leistungsfähige Anlagen senkt zwar vorübergehend die Kapitalrendite
– doch das Wachstumspotenzial und die Zukunftssicherheit sind
langfristig wichtiger!Auch Investitionen nicht zu tätigen, nur weil
damit die ROCE kurzfristig sinkt, ist eine gefährliche
Sackgasse.Mein Insider-Tipp zum Abschluss:Schau dir deine Bestände
regelmäßig an – nicht nur die Gesamtsumme, sondern auch die
Reichweiten und den Bodensatz. Manchmal hilft schon eine kleine
Analyse, um unbemerkte Liquiditätsfresser freizulegen.Ebenso
sollten Zahlungsziele nicht nur ausgehandelt, sondern auch in der
Realität eingehalten werden. Es passiert öfter als gedacht, dass
Rechnungen viel zu früh bezahlt werden und so der Cashflow unnötig
belastet wird.https://deine-lieferkette.de
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