Wald als Assetklasse: Wo liegen die Risiken? | Episode 108
Jasper Renk, Meag, über Risikowahrnehmung und Konkurrenz bei
Waldinvestments
27 Minuten
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Beschreibung
vor 1 Monat
Bereits seit 2009 beschäftigt sich die Münchener Meag mit
Waldinvestments. Damit zählt sie zu den ersten Assetmanagern, die
sich das Thema näher angeschaut haben, sagt Jasper Renk, Senior
Investment Manager Illiquid Assets Natural Capital bei Meag, im
Podcast „Nachhaltiges Investieren“ der Börsen-Zeitung. In der Meag
konzentriert sich die Vermögensverwaltung von Munich Re und Ergo.
Die Zugehörigkeit zur Versicherungsgruppe hat auch für die
Risikobewertung Vorteile, sagt Renk: „Wir sind in der glücklichen
Lage, dass wir mit den Climate Experts von Munich Re ein Team
haben, was uns regelmäßig zur Verfügung steht, für die Abschätzung
und vor allen Dingen auch die Bezifferung der Auswirkungen des
Klimawandels in verschiedenen Szenarien.“ Der erste Schritt bei der
projektbezogenen Due Diligence ist bei Meag die geographische
Auswahl. Dabei fokussiert sich der Assetmanager auf entwickelte
Länder. Diese punkten mit einer stabilen Infrastruktur, mit
Rechtssicherheit beim Erwerb von Flächen sowie mit politischer und
ökonomischer Stabilität. Risikofaktoren werden bei der Prüfung
bestmöglich beziffert und einkalkuliert. Schäden durch Stürme,
Feuer oder Borkenkäfer, die medial besonders präsent sind, sind aus
Investorensicht dabei eher zweitrangig. „Bei einem global
diversifizierten Waldportfolio einer gewissen Größe spielen solche
Naturrisiken eigentlich eine eher untergeordnete Rolle“, sagt Renk.
Bei kaum einer anderen Assetklasse gebe es „eine so große
Diskrepanz zwischen empfundenen Risiken und echten Risiken“.
Mittlerweile hat Meag rund 2 Mrd. Euro in Waldinvestments gesteckt.
Die Konkurrenz um attraktive Flächen nimmt allerdings zu. Vor 20
Jahren habe man „fast immer das gleiche Bieterkonsortium“ gesehen,
erinnert er sich. Doch mittlerweile entdecken immer mehr Neulinge
die Assetklasse Wald für sich.
Waldinvestments. Damit zählt sie zu den ersten Assetmanagern, die
sich das Thema näher angeschaut haben, sagt Jasper Renk, Senior
Investment Manager Illiquid Assets Natural Capital bei Meag, im
Podcast „Nachhaltiges Investieren“ der Börsen-Zeitung. In der Meag
konzentriert sich die Vermögensverwaltung von Munich Re und Ergo.
Die Zugehörigkeit zur Versicherungsgruppe hat auch für die
Risikobewertung Vorteile, sagt Renk: „Wir sind in der glücklichen
Lage, dass wir mit den Climate Experts von Munich Re ein Team
haben, was uns regelmäßig zur Verfügung steht, für die Abschätzung
und vor allen Dingen auch die Bezifferung der Auswirkungen des
Klimawandels in verschiedenen Szenarien.“ Der erste Schritt bei der
projektbezogenen Due Diligence ist bei Meag die geographische
Auswahl. Dabei fokussiert sich der Assetmanager auf entwickelte
Länder. Diese punkten mit einer stabilen Infrastruktur, mit
Rechtssicherheit beim Erwerb von Flächen sowie mit politischer und
ökonomischer Stabilität. Risikofaktoren werden bei der Prüfung
bestmöglich beziffert und einkalkuliert. Schäden durch Stürme,
Feuer oder Borkenkäfer, die medial besonders präsent sind, sind aus
Investorensicht dabei eher zweitrangig. „Bei einem global
diversifizierten Waldportfolio einer gewissen Größe spielen solche
Naturrisiken eigentlich eine eher untergeordnete Rolle“, sagt Renk.
Bei kaum einer anderen Assetklasse gebe es „eine so große
Diskrepanz zwischen empfundenen Risiken und echten Risiken“.
Mittlerweile hat Meag rund 2 Mrd. Euro in Waldinvestments gesteckt.
Die Konkurrenz um attraktive Flächen nimmt allerdings zu. Vor 20
Jahren habe man „fast immer das gleiche Bieterkonsortium“ gesehen,
erinnert er sich. Doch mittlerweile entdecken immer mehr Neulinge
die Assetklasse Wald für sich.
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