Entscheidung gefallen: Was sich jetzt für die Flughäfen Leipzig und Dresden ändert

Entscheidung gefallen: Was sich jetzt für die Flughäfen Leipzig und Dresden ändert

Sachsen und Sachsen-Anhalt haben sich auf einen gemeinsamen Plan für die Airports Leipzig/Halle und Dresden geeinigt. Was folgt daraus und was sagen die Flughäfen dazu? Die große Analyse.
50 Minuten
Podcast
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Der Podcast über Thema, die Sachsen bewegen

Beschreibung

vor 1 Monat
Der Fahrplan für die Zukunft der Mitteldeutschen Flughafen AG steht
– und er hat es in sich. Sachsen stützt den Dresdner Airport
künftig allein, Sachsen-Anhalt zieht sich auf das Nötigste zurück –
und die beiden Hauptgesellschafter machen klar: Ab 2030 soll die
Unternehmensgruppe ohne staatliche Hilfe auskommen. In dieser Folge
"Thema in Sachsen" wird insbesondere die unter der Woche verkündete
Entscheidung der Länder Sachsen und Sachsen-Anhalt zur weiteren
Finanzierung der sächsischen Airports analysiert. Neben
Flughafenchef Götz Ahmelmann sind dabei unter anderem auch die
Finanzminister der beiden Länder zu hören, und deren Sichtweisen
insbesondere zum Umgang mit dem Dresdner Flughafen. Während
Sachsens Finanzminister Christian Piwarz (CDU) sagt, dass beide
Länder nach wie vor Gesellschafter der MFAG seien, betont dessen
Amtskollege aus Sachsen-Anhalt, Michael Richter: „Ich möchte noch
einmal deutlich machen, dass das Geld, das wir hineingeben,
natürlich nur in den Flughafen Leipzig/Halle reingeht.“ In dem
Podcast, wie auch in den darin zitierten Kabinettspressekonferenzen
beider Bundesländern diese Woche, wird klar: Das Finden einer
gemeinsamen Lösung für den Standort Dresden war mutmaßlich ein
zähes Ringen. Flughafenchef Ahmelmann sagt: „Dresden hat ein paar
Besonderheiten.“ Er verweist etwa auf das für vier Millionen
Passagiere pro Jahr ausgelegte und überdimensionierte Terminal in
der sächsischen Landeshauptstadt. „Auch da drehen wir jeden Stein
um, haben das auch jetzt in den letzten Monaten schon getan. Und
wir werden natürlich uns weiterhin Lösungen anschauen, um die
Infrastruktur der entsprechenden Nachfrage anpassen zu können.“ Das
sei keine einfache Aufgabe. „Aber daran arbeiten wir gerade
intensiv und ich glaube, wir werden da im Laufe des Jahres auch
Ergebnisse präsentieren werden können.“ Der Flughafen-Chef muss die
beiden Airports in Leipzig und Dresden seit 2024 durch einen
strikten Sanierungskurs führen. Begleitet wurden diese
Anstrengungen bereits in den vergangenen zwei Jahren mit Zuschüssen
in Höhe von 100 Millionen Euro der beiden Hauptgesellschafter, den
Ländern Sachsen und Sachsen-Anhalt. Jetzt verabredeten diese beiden
Seiten, auch in den kommenden Jahren Millionensummen zuzuschießen.
Dabei hat sich Sachsen bereit erklärt, einen höheren Beitrag zu
leisten als seinem Anteil entspricht – als Bekenntnis zu beiden
sächsischen Flughafen-Standorten. Sachsen-Anhalt pocht, wie
Finanzminister Richter sagt, hingegen darauf, dass es künftig nur
noch für den größeren und wichtigeren Standort Wie das
zusammenpasst, ob das eine sinnvolle Lösung ist, welche
Vorgeschichte es gibt und welche Alternativen, um all das geht es
in der neuen Folge des Podcasts „Thema in Sachsen“.

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