Vegan: Rein pflanzlich = ganzheitlich gesünder? (Spezial)
Felix Moese & Matthias Baum
38 Minuten
Podcast
Podcaster
Beschreibung
vor 1 Monat
Für viele ist die vegane Ernährung längst mehr als ein
Ernährungstrend. Sie steht für Haltung, für Tierwohl, für
Nachhaltigkeit - und für die Hoffnung, dem eigenen Körper etwas
Gutes zu tun. Gleichzeitig wird kaum eine Ernährungsform so
emotional diskutiert wie diese. Die einen sehen darin den Schlüssel
zu Gesundheit, Langlebigkeit und metabolischer Stabilität. Die
anderen warnen vor Mangelernährung, biologischen Grenzen und einer
Ernährung, die im Alltag schwer durchzuhalten ist. Im Mittelpunkt
der vierten Folge unserer HEALTH NERDS Spezialserie steht die
vegane Ernährung. Wir schauen sie uns nüchtern und systematisch an,
trennen Lebensgefühl von Wissenschaft und klären, was vegan
ernährungswissenschaftlich konkret bedeutet: kein Fleisch, kein
Fisch, keine Milchprodukte, keine Eier, kein Honig - also eine
vollständig pflanzliche Ernährung. Und wir ordnen ein, welche
Mechanismen dabei im Körper greifen und wie belastbar die Evidenz
tatsächlich ist. Gesundheitswissenschaftler Matthias Baum erklärt,
warum eine gut geplante, naturbelassene vegane Ernährung messbare
Vorteile haben kann. Studien zeigen Verbesserungen bei
Körpergewicht, Blutfettwerten, Langzeitblutzucker und
kardiometabolischen Risikofaktoren – vor allem dann, wenn mit dem
Weglassen tierischer Produkte auch das weite Feld ultrahoch
verarbeiteter Lebensmittel, Zusatzstoffe und übermäßiger
gesättigter Fettsäuren reduziert wird. Ein zentraler Faktor ist
außerdem der hohe Anteil an Ballaststoffen, sekundären
Pflanzenstoffen und Polyphenolen, der sich positiv auf
Darmmikrobiom, Entzündungsprozesse und Stoffwechselregulation
auswirken kann. Gleichzeitig wird klar: Vegan ist nicht automatisch
gesund. Eine vegane Ernährung kann sehr unterschiedlich aussehen -
von vollwertig und pflanzenvielfältig bis hin zu stark verarbeitet
und einseitig. Entscheidend ist, wodurch tierische Produkte ersetzt
werden. Wird der Fokus zu stark auf Obst, Getreide oder schnelle
Kohlenhydrate gelegt, können Makronährstoffverteilung, Eiweißzufuhr
und Sättigung aus dem Gleichgewicht geraten. Und damit rücken die
kritischen Punkte der veganen Ernährung in den Vordergrund: die
langfristige Versorgung mit bestimmten Mikronährstoffen und
Fettsäuren. Wir sprechen deshalb über die limitierenden Nährstoffe,
die besonders im veganen Kontext aktiv gemanagt werden müssen -
allen voran Vitamin B12, Jod, Eisen, Calcium und Omega-3-Fettsäuren
wie EPA und DHA. Dazu kommen Stoffe, die typischerweise über
tierische Lebensmittel zugeführt werden, etwa Kreatin oder Cholin.
Die zentrale Frage lautet nicht, ob vegan grundsätzlich möglich
ist, sondern wie konsequent die Versorgung geplant, kontrolliert
und im Alltag wirklich umgesetzt wird. Zum Abschluss ordnen wir
vegan evolutionär ein. Wie pflanzenbasiert war die Ernährung des
Menschen historisch und welche Nährstoffe waren für Entwicklung,
Stoffwechsel und Gehirnbiologie entscheidend verfügbar? Waren wir
rein pflanzlich oder eher omnivor - sammelnd, fischend, mit
tierischen Anteilen je nach Region und Verfügbarkeit? Und was
bedeutet das für einen vollständig tierfreien Ansatz heute? HEALTH
NERDS. Mensch, einfach erklärt. Ein ALL EARS ON YOU Original
Podcast.
Ernährungstrend. Sie steht für Haltung, für Tierwohl, für
Nachhaltigkeit - und für die Hoffnung, dem eigenen Körper etwas
Gutes zu tun. Gleichzeitig wird kaum eine Ernährungsform so
emotional diskutiert wie diese. Die einen sehen darin den Schlüssel
zu Gesundheit, Langlebigkeit und metabolischer Stabilität. Die
anderen warnen vor Mangelernährung, biologischen Grenzen und einer
Ernährung, die im Alltag schwer durchzuhalten ist. Im Mittelpunkt
der vierten Folge unserer HEALTH NERDS Spezialserie steht die
vegane Ernährung. Wir schauen sie uns nüchtern und systematisch an,
trennen Lebensgefühl von Wissenschaft und klären, was vegan
ernährungswissenschaftlich konkret bedeutet: kein Fleisch, kein
Fisch, keine Milchprodukte, keine Eier, kein Honig - also eine
vollständig pflanzliche Ernährung. Und wir ordnen ein, welche
Mechanismen dabei im Körper greifen und wie belastbar die Evidenz
tatsächlich ist. Gesundheitswissenschaftler Matthias Baum erklärt,
warum eine gut geplante, naturbelassene vegane Ernährung messbare
Vorteile haben kann. Studien zeigen Verbesserungen bei
Körpergewicht, Blutfettwerten, Langzeitblutzucker und
kardiometabolischen Risikofaktoren – vor allem dann, wenn mit dem
Weglassen tierischer Produkte auch das weite Feld ultrahoch
verarbeiteter Lebensmittel, Zusatzstoffe und übermäßiger
gesättigter Fettsäuren reduziert wird. Ein zentraler Faktor ist
außerdem der hohe Anteil an Ballaststoffen, sekundären
Pflanzenstoffen und Polyphenolen, der sich positiv auf
Darmmikrobiom, Entzündungsprozesse und Stoffwechselregulation
auswirken kann. Gleichzeitig wird klar: Vegan ist nicht automatisch
gesund. Eine vegane Ernährung kann sehr unterschiedlich aussehen -
von vollwertig und pflanzenvielfältig bis hin zu stark verarbeitet
und einseitig. Entscheidend ist, wodurch tierische Produkte ersetzt
werden. Wird der Fokus zu stark auf Obst, Getreide oder schnelle
Kohlenhydrate gelegt, können Makronährstoffverteilung, Eiweißzufuhr
und Sättigung aus dem Gleichgewicht geraten. Und damit rücken die
kritischen Punkte der veganen Ernährung in den Vordergrund: die
langfristige Versorgung mit bestimmten Mikronährstoffen und
Fettsäuren. Wir sprechen deshalb über die limitierenden Nährstoffe,
die besonders im veganen Kontext aktiv gemanagt werden müssen -
allen voran Vitamin B12, Jod, Eisen, Calcium und Omega-3-Fettsäuren
wie EPA und DHA. Dazu kommen Stoffe, die typischerweise über
tierische Lebensmittel zugeführt werden, etwa Kreatin oder Cholin.
Die zentrale Frage lautet nicht, ob vegan grundsätzlich möglich
ist, sondern wie konsequent die Versorgung geplant, kontrolliert
und im Alltag wirklich umgesetzt wird. Zum Abschluss ordnen wir
vegan evolutionär ein. Wie pflanzenbasiert war die Ernährung des
Menschen historisch und welche Nährstoffe waren für Entwicklung,
Stoffwechsel und Gehirnbiologie entscheidend verfügbar? Waren wir
rein pflanzlich oder eher omnivor - sammelnd, fischend, mit
tierischen Anteilen je nach Region und Verfügbarkeit? Und was
bedeutet das für einen vollständig tierfreien Ansatz heute? HEALTH
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