Kann KI die Natur retten?

Kann KI die Natur retten?

Biologin Frauke Fischer erklärt, wie KI den Naturschutz revolutioniert. Und warnt: Die Technologie ist Lösung und Problem zugleich
32 Minuten
Podcast
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Der STANDARD-Podcast über das Leben und die Welt von morgen

Beschreibung

vor 1 Monat
Bewegungsprofile von Walhaien, Nashörner mit elektronischen
Halsbändern, die vor Wilderern warnen, und Berggorillas mit eigenen
Bankkonten – künstliche Intelligenz eröffnet dem Naturschutz völlig
neue Möglichkeiten. Die Biologin Frauke Fischer erklärt im Podcast
konkret, wie Algorithmen bereits heute Muster in gigantischen
Datenmengen erkennen, die Menschen nie erfassen könnten. Zusammen
mit der Ökonomin Hilke Oberhansberg hat sie Ende 2025 das Buch
"Kann KI die Natur retten" veröffentlicht. Doch das Werkzeug ist
zweischneidig: Die gleichen Technologien, die bedrohte Arten
schützen sollen, könnten sie auch gefährden, wenn die Daten in
falsche Hände geraten. Problematisch ist auch der ökologische
Fußabdruck der KI selbst. Rechenzentren verbrauchen so viel Strom
wie ganze Städte, für die Hardware werden seltene Erden aus den
artenreichsten Regionen abgebaut. Kann eine Technologie die Natur
retten, die selbst zur Bedrohung geworden ist?

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