Weltraumschrott: Brauchen wir eine Müllabfuhr im All?

Weltraumschrott: Brauchen wir eine Müllabfuhr im All?

Die Raumfahrt boomt, doch der Weltraum wird immer enger. ESA-Experte Holger Krag erklärt, warum das Problem ohne neue Technologien und Regeln außer Kontrolle geraten könnte
28 Minuten
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Der STANDARD-Podcast über das Leben und die Welt von morgen

Beschreibung

vor 5 Tagen
Zigtausende Objekte rasen mit rund 25.000 Kilometern pro Stunde um
die Erde. Die meisten davon sind Schrott. Ausgediente Satelliten
und Raketenstufen werden zur wachsenden Gefahr für die Raumfahrt.
Denn Kollisionen erzeugen Millionen neuer Trümmerteile, die
wiederum weitere Zusammenstöße auslösen können. Eine
Kettenreaktion, die den Weltraum zunehmend unbenutzbar machen
könnte. In Zeiten, in denen die Raumfahrt boomt und
Mega-Konstellationen wie Starlink Tausende neue Satelliten ins All
bringen, wird das Ausweichen zum Alltag: Alle zwei Wochen muss ein
Ausweichmanöver geflogen werden, berichtet Holger Krag im Podcast
Edition Zukunft. Er leitet die Abteilung für Weltraumsicherheit bei
der Europäischen Weltraumagentur ESA. Doch es gibt Lösungsansätze:
Von Lasern am Boden über eine regelrechte Müllabfuhr im Weltraum
bis hin zur Kreislaufwirtschaft im Orbit. Krag erklärt, welche
Technologien bereits in Entwicklung sind, warum internationale
Verkehrsregeln für den Weltraum fehlen und wie ein Markt für
Rückholmissionen entstehen könnte – inklusive Versicherungen für
gestrandete Satelliten.

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