Wie die nächste Ölkrise Österreich kaltlässt

Wie die nächste Ölkrise Österreich kaltlässt

vor 1 Woche
Der Iran-Konflikt treibt die Energiepreise – und zeigt, wie verwundbar Österreich noch immer ist. Was sich ändern müsste
37 Minuten
Podcast
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Der STANDARD-Podcast über das Leben und die Welt von morgen

Beschreibung

vor 1 Woche
Der Angriff auf den Iran hat die Energiepreise in die Höhe
getrieben – und laut Fatih Birol, dem Chef der Internationalen
Energieagentur könnte diese Krise schlimmer werden als alles, was
Europa in den vergangenen 50 Jahren erlebt hat. Rund zehn Prozent
des weltweiten Ölverbrauchs sind durch die Blockade der Straße von
Hormuz und zerstörte Produktionsanlagen weggefallen, mehr als bei
den Ölpreisschocks der 1970er-Jahre. Christoph Dolna-Gruber von der
Österreichischen Energieagentur erklärt im Podcast, warum Diesel
dabei knapper ist als Benzin, was die neue Spritpreisbremse taugt –
und wo Österreich heute besser aufgestellt ist als noch vor vier
Jahren. Er räumt mit einer verbreiteten Hoffnung auf: Hohe fossile
Preise treiben nicht automatisch die Energiewende voran. Denn wenn
Gas teuer wird, verbrennen viele Länder schlicht mehr Kohle.
Dennoch sieht der Energieexperte in der aktuellen Situation auch
eine Chance: Sie zeigt schonungslos, wohin die jahrzehntelange
Abhängigkeit von fossilen Importen führt – und macht erneuerbare
Energie politisch unausweichlicher denn je.
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