Folge 28: Maximilian Wergen, Der Wehrtechnikingenieur
Menschen, die Staat machen
36 Minuten
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Beschreibung
vor 1 Monat
„Wir sind die Schnittstelle zwischen Truppe und Industrie“ Seit der
'Zeitenwende' hat sich der Arbeitsalltag von Maximilian Wergen im
Bundesamt für Beschaffung der Bundeswehr sehr verändert - mehr
Projekte, mehr Druck, mehr Verantwortung. Nach Maschinenbaustudium
und Qualifizierung zum Wehrtechnikingenieur im Rahmen der
Beamtenlaufbahn durch Schulungen in Systembewaffnung sowie Luft-
und Raumfahrt arbeitet der 30-jährige Rheinländer jetzt beim
Beschaffungsamt der Bundeswehr in Koblenz. "Wir sind die
Schnittstelle zwischen Truppe und Industrie, zwischen der
Entwicklung und der Nutzung von zum Teil extrem komplexen Systemen.
Das ist für mich als Ingenieur superspannend", erzählt Maximilian
Wergen in dieser Folge von DienstTag - Menschen, die Staat machen.
Nicht nur die Systeme sind komplex, die Entscheidungsprozesse der
Beschaffung sind es auch: Nach politischer Entscheidung und
Bedarfsdefinition folgen Analyse, Erarbeitung von Lösungsvarianten,
Auswahl der Best-Vorschläge, Genehmigung durch die militärische
Leitung, Leistungsbeschreibung Ausschreibung, Angebotssichtung und
Beauftragung, später Testung und Nutzungsfreigabe der Produkte.
Wergen: "Was man heute kauft, steht noch lange nicht morgen auf dem
Hof. Das dauert. Manchmal müssen erst noch die entsprechenden
Produktionskapazitäten aufgebaut werden.“ Die 'Zeitenwende' durch
den russischen Überfall auf die Ukraine und die technischen
Entwicklungen der letzten Zeit, vor allem bei Drohne und KI haben
die Arbeit beim Beschaffungsamt sehr verändert und die
Arbeitsbelastung erhöht. Von den 11500 Dienstposten sind 1500 nicht
besetzt, bei immer weiter steigender Projektzahl und -volumina. Zur
Arbeitsbelastung kommen schwierige ethische Erwägungen, gerade beim
Einsatz neuer Technologien. "Wir müssen ungesteuerte Entwicklungen
beim Einsatz von KI vermeiden. Zum Beispiel muss auch bei
automatisierten Prozessen die Unterscheidung zwischen Zivilpersonen
und Kombattanten immer sichergestellt und die Einsatzentscheidung
letztlich immer beim Menschen liegen", betont Maximilian Wergen.
'Zeitenwende' hat sich der Arbeitsalltag von Maximilian Wergen im
Bundesamt für Beschaffung der Bundeswehr sehr verändert - mehr
Projekte, mehr Druck, mehr Verantwortung. Nach Maschinenbaustudium
und Qualifizierung zum Wehrtechnikingenieur im Rahmen der
Beamtenlaufbahn durch Schulungen in Systembewaffnung sowie Luft-
und Raumfahrt arbeitet der 30-jährige Rheinländer jetzt beim
Beschaffungsamt der Bundeswehr in Koblenz. "Wir sind die
Schnittstelle zwischen Truppe und Industrie, zwischen der
Entwicklung und der Nutzung von zum Teil extrem komplexen Systemen.
Das ist für mich als Ingenieur superspannend", erzählt Maximilian
Wergen in dieser Folge von DienstTag - Menschen, die Staat machen.
Nicht nur die Systeme sind komplex, die Entscheidungsprozesse der
Beschaffung sind es auch: Nach politischer Entscheidung und
Bedarfsdefinition folgen Analyse, Erarbeitung von Lösungsvarianten,
Auswahl der Best-Vorschläge, Genehmigung durch die militärische
Leitung, Leistungsbeschreibung Ausschreibung, Angebotssichtung und
Beauftragung, später Testung und Nutzungsfreigabe der Produkte.
Wergen: "Was man heute kauft, steht noch lange nicht morgen auf dem
Hof. Das dauert. Manchmal müssen erst noch die entsprechenden
Produktionskapazitäten aufgebaut werden.“ Die 'Zeitenwende' durch
den russischen Überfall auf die Ukraine und die technischen
Entwicklungen der letzten Zeit, vor allem bei Drohne und KI haben
die Arbeit beim Beschaffungsamt sehr verändert und die
Arbeitsbelastung erhöht. Von den 11500 Dienstposten sind 1500 nicht
besetzt, bei immer weiter steigender Projektzahl und -volumina. Zur
Arbeitsbelastung kommen schwierige ethische Erwägungen, gerade beim
Einsatz neuer Technologien. "Wir müssen ungesteuerte Entwicklungen
beim Einsatz von KI vermeiden. Zum Beispiel muss auch bei
automatisierten Prozessen die Unterscheidung zwischen Zivilpersonen
und Kombattanten immer sichergestellt und die Einsatzentscheidung
letztlich immer beim Menschen liegen", betont Maximilian Wergen.
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