Maren Amini: „Die immaterielle Kultur Afghanistans lebt“
26 Minuten
Podcast
Podcaster
Beschreibung
vor 2 Monaten
Die Idee zu ihrem Tochter-Vater-Projekt hatte Maren Amini schon
während ihres Studiums zur Illustratorin an der Hochschule für
Angewandte Wissenschaften Hamburg. Doch bis zum ersten
Zeichenstrich für „Ahmadjan und der Wiedehopf“ vergingen Jahre.
Mittlerweile wurde die Künstlerin für ihr Comic-Debüt mit dem
Deutschen Jugendliteraturpreis 2025 in der Kategorie „Neue Talente
- Illustration“ ausgezeichnet. Amini erzählt darin die bewegende
Geschichte ihres Vaters, der 1953 in Afghanistan geboren wurde,
sich von den Hippies in Kabul hat inspirieren lassen und bis nach
Hamburg reiste. Er war u.a. Hafenarbeiter, Seemann, Fremdenführer,
Maler für einen afghanischen Militärmann, hat Hippie-Busse bemalt,
sich mit afghanischen Widerstandskämpfern getroffen und verstand
sich immer auch als Künstler.
Mit dem Comic wollten Maren Amini und ihr Vater nach der erneuten
Machtübernahme der Taliban 2021 einen Kontrapunkt setzen – sich
positiv mit Afghanistan auseinandersetzen. Zudem war es für die
Illustratorin auch persönlich wichtig, sich endlich mit ihren
Wurzeln zu beschäftigen, sagt sie im Gespräch auf NDR Kultur. Als
Jugendliche und junge Erwachsene wollte sie von Afghanistan nämlich
nichts wissen. In ihrer Wahrnehmung war das ein Land, in dem
einfach nur Krieg herrschte und alles immer traurig war.
während ihres Studiums zur Illustratorin an der Hochschule für
Angewandte Wissenschaften Hamburg. Doch bis zum ersten
Zeichenstrich für „Ahmadjan und der Wiedehopf“ vergingen Jahre.
Mittlerweile wurde die Künstlerin für ihr Comic-Debüt mit dem
Deutschen Jugendliteraturpreis 2025 in der Kategorie „Neue Talente
- Illustration“ ausgezeichnet. Amini erzählt darin die bewegende
Geschichte ihres Vaters, der 1953 in Afghanistan geboren wurde,
sich von den Hippies in Kabul hat inspirieren lassen und bis nach
Hamburg reiste. Er war u.a. Hafenarbeiter, Seemann, Fremdenführer,
Maler für einen afghanischen Militärmann, hat Hippie-Busse bemalt,
sich mit afghanischen Widerstandskämpfern getroffen und verstand
sich immer auch als Künstler.
Mit dem Comic wollten Maren Amini und ihr Vater nach der erneuten
Machtübernahme der Taliban 2021 einen Kontrapunkt setzen – sich
positiv mit Afghanistan auseinandersetzen. Zudem war es für die
Illustratorin auch persönlich wichtig, sich endlich mit ihren
Wurzeln zu beschäftigen, sagt sie im Gespräch auf NDR Kultur. Als
Jugendliche und junge Erwachsene wollte sie von Afghanistan nämlich
nichts wissen. In ihrer Wahrnehmung war das ein Land, in dem
einfach nur Krieg herrschte und alles immer traurig war.
Weitere Episoden
26 Minuten
vor 6 Tagen
26 Minuten
vor 1 Woche
27 Minuten
vor 2 Wochen
26 Minuten
vor 3 Wochen
26 Minuten
vor 1 Monat
In Podcasts werben
Kommentare (0)