Machtzentrum Flensburg: Als Nazi-Deutschland von der Förde aus regiert wurde

Machtzentrum Flensburg: Als Nazi-Deutschland von der Förde aus regiert wurde

vor 1 Woche
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Beschreibung

vor 1 Woche
Himmler, Höß, Speer – tausende hochrangige Funktionäre des
Nazi-Regimes flüchteten sich kurz vor Kriegsende vor 81 Jahren ins
damals noch unbesetzte Flensburg. Viele tauchten mit Hilfe
örtlicher Polizeikräfte unter oder setzten sich über die
„Rattenlinie Nord“ ins Ausland ab. Acht von ihnen bildeten vom 2.
bis zum 23. Mai ’45 unter der Leitung von Großadmiral Karl Dönitz
in der Marineschule Mürwik eine „geschäftsführende
Reichsregierung“.
Die in Flensburg geborene Politikwissenschaftlerin Svenja Falk hat
die heute weitgehend unbeachteten drei Wochen von Flensburg
minutiös recherchiert und ist dabei auf viele Bekannte gestoßen,
die sich in jenen Tagen in Flensburg aufhielten: Siegfried Unseld
(später Verleger), Beate Uhse (später Erotik-Unternehmerin), Ian
Fleming (später Bond-Erfinder), Wolfgang Neuss (später Kabarettist)
u.v.a.
Was sie dort taten und was in den letzten drei NS-Wochen in
Flensburg geschah, rekonstruiert Svenja Falk in ihrem Buch „Die
letzten Tage der Diktatur“ – und im Gespräch mit Jürgen Deppe.
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