Das Feuer in Crans-Montana und die Frage: Wie sicher sind Clubs in Sachsen?
Das Unglück in der Silvesternacht in Crans-Montana wirft auch in
Sachsen die Frage auf: Wie sicher sind Clubs und Discotheken? Wir
fragen einen Betreiber, die Feuerwehr und einen Pyrotechniker.
52 Minuten
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Beschreibung
vor 3 Tagen
Das Jahr 2026 war gerade einmal anderthalb Stunden alt. Dann
passierte gegen 1.30 Uhr im Club „Le Constellation“ im Schweizer
Alpenort Crans-Montana das, was man beim Anblick von Bildern und
Videos in sozialen Medien kaum ertragen kann. Unvorstellbar
erscheint auch mehr als eine Woche später das, was sich in der
Silvesternacht in diesem Tanzlokal zugetragen hat. Feiernde
Menschen, überwiegend junge Leute, hatten ausgelassen das neue Jahr
begrüßt, als sich binnen weniger Augenblicke das Lokal in eine
tödliche Feuerfalle verwandelte. Inzwischen weiß man, dass
mutmaßlich Sprühfontänen an Champagnerflaschen den Brand ausgelöst
haben. Die Bilanz dieses Unglücks ist traurig wie verheerend: 40
Menschen starben. 116 wurden verletzt, viele davon schwer, mit
heftigsten Verbrennungen am ganzen Körper. Die Katastrophe hat
weltweit große Betroffenheit ausgelöst, aber auch sensibilisiert
und zu einer Sicherheitsdebatte geführt. Denn bei allem, was bisher
aus den Ermittlungen bekannt ist und über den mutmaßlich eklatant
vernachlässigten Brandschutz in der Bar, stellen sich viele Fragen,
die man sich überall, also auch in Sachsen, stellen darf. Diese
Folge „Thema in Sachsen“ tut genau das. Es wird gefragt: Wie sicher
sind Clubs und Diskotheken im Freistaat? Kann so etwas wie in
Crans-Montana auch in Sachsen passieren? Welche Pflichten haben
Betreiber, und wie ernst nehmen sie diese? Und weil das für das
Feuer in der Schweiz wohl ursächlich war, stellt sich auch die
Frage: Darf man eigentlich mit Wunderkerzen, Sprühfontänen – also
mit Pyrotechnik – in Clubs einfach so hantieren? Drei Experten
ordnen die Ereignisse in der Schweiz ein und beschreiben, wieso
eine solche Katastrophe unter normalen Umständen und bei Einhaltung
von Gesetzen in Deutschland eigentlich kaum möglich wäre. Es
sprechen: - Steffen Kache, Betreiber des Clubs Distillery in
Leipzig, dem ältesten Techno-Club in Ostdeutschland. - Felix
Martens, Vorstand beim Bundesverband für Pyrotechnik und
Kunstfeuerwerk sowie staatlich geprüfter Pyrotechniker - Nils
Witte, Fachbereichsleiter Vorbeugender Brandschutz beim
Landesfeuerwehrverband Sachsen sowie Bau- und Sicherheitsingenieur.
passierte gegen 1.30 Uhr im Club „Le Constellation“ im Schweizer
Alpenort Crans-Montana das, was man beim Anblick von Bildern und
Videos in sozialen Medien kaum ertragen kann. Unvorstellbar
erscheint auch mehr als eine Woche später das, was sich in der
Silvesternacht in diesem Tanzlokal zugetragen hat. Feiernde
Menschen, überwiegend junge Leute, hatten ausgelassen das neue Jahr
begrüßt, als sich binnen weniger Augenblicke das Lokal in eine
tödliche Feuerfalle verwandelte. Inzwischen weiß man, dass
mutmaßlich Sprühfontänen an Champagnerflaschen den Brand ausgelöst
haben. Die Bilanz dieses Unglücks ist traurig wie verheerend: 40
Menschen starben. 116 wurden verletzt, viele davon schwer, mit
heftigsten Verbrennungen am ganzen Körper. Die Katastrophe hat
weltweit große Betroffenheit ausgelöst, aber auch sensibilisiert
und zu einer Sicherheitsdebatte geführt. Denn bei allem, was bisher
aus den Ermittlungen bekannt ist und über den mutmaßlich eklatant
vernachlässigten Brandschutz in der Bar, stellen sich viele Fragen,
die man sich überall, also auch in Sachsen, stellen darf. Diese
Folge „Thema in Sachsen“ tut genau das. Es wird gefragt: Wie sicher
sind Clubs und Diskotheken im Freistaat? Kann so etwas wie in
Crans-Montana auch in Sachsen passieren? Welche Pflichten haben
Betreiber, und wie ernst nehmen sie diese? Und weil das für das
Feuer in der Schweiz wohl ursächlich war, stellt sich auch die
Frage: Darf man eigentlich mit Wunderkerzen, Sprühfontänen – also
mit Pyrotechnik – in Clubs einfach so hantieren? Drei Experten
ordnen die Ereignisse in der Schweiz ein und beschreiben, wieso
eine solche Katastrophe unter normalen Umständen und bei Einhaltung
von Gesetzen in Deutschland eigentlich kaum möglich wäre. Es
sprechen: - Steffen Kache, Betreiber des Clubs Distillery in
Leipzig, dem ältesten Techno-Club in Ostdeutschland. - Felix
Martens, Vorstand beim Bundesverband für Pyrotechnik und
Kunstfeuerwerk sowie staatlich geprüfter Pyrotechniker - Nils
Witte, Fachbereichsleiter Vorbeugender Brandschutz beim
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