Schwarz hören: Petra Schwarz im Gespräch mit Bert Beel über Leben und Tod

Schwarz hören: Petra Schwarz im Gespräch mit Bert Beel über Leben und Tod

25 Minuten

Beschreibung

vor 6 Tagen
Er war – wie er selbst sagt – für die „ganz große Karriere nie zur
richtigen Zeit am richtigen Ort“. Aber: Bis heute steht der – wie
seine Kollegin Dagmar Gelbke in ihrem Buch „Ostsüppchen bleibt
Ostsüppchen 3.0“ schreibt – „charmante, stilvolle, aber auch
bissige Entertainer der alten Schule“ auf der Bühne und lebt von
dem, was er liebt: das Unterhalten. Seit mehr als 50 Jahren macht
das der mittlerweile 81jährige Schlagersänger, Moderator und
Parodist für sein Publikum. Die Leute lieben es, wenn er in Kostüm
und Maske Andrea Berg oder Udo Lindenberg gibt. Nicht immer kommt
das bei den Parodierten gut an, wie Bert Beel in dieser „Schwarz
hören“-Episode am Beispiel von „Jopi(e)“ Heesters zu berichten
weiß. Künstlerisch hatte es für den in Berlin-Neukölln
aufgewachsenen Bert 1973 mit dem „Talentschuppen“ beim Sender
Freies Berlin (SFB) angefangen, nachdem er als Kind Mandoline
gelernt und als Jugendlicher Gesangsunterricht bei einer
Opernsängerin in West-Berlin genommen hatte – was aber nichts für
ihn war, „weil in der Oper immer gestorben wird “. Apropos:
Anlässlich der „Rede meines Lebens“ vor dem Hintergrund der beiden
Hauptthemen dieses Podcasts „Leben und Tod“ haben wir uns im Fundus
von Bert Beel in Berlin-Charlottenburg getroffen und über das Leben
und den Tod gesprochen. Was Letzteren betrifft, hat Bert Beel
längst alles geregelt: den Programmablauf der Trauerfeier und wie
Grab und Stein aussehen werden. Auch die Einladung für den Abschied
ist schon fertig. „Nur das Datum fehlt noch.“ sagt Bert Beel mit
einem Augenzwinkern. Ganz ernst meint er, dass die Trauergäste
bitteschön nicht in schwarz, sondern „in Gala“ kommen sollen. Auch
den selbstbestimmten Tod besprechen wir, die wir uns persönlich vom
„Schlager Radio“ kennen, wo Bert Beel wöchentlich zwei Sendungen
moderiert und ich – immer zu Wahlzeiten – die „Politik-Chefin“ bin.
„Ich versuche, bis zum Schluss witzig zu sein.“ bekräftigt Bert
Beel und also wünsche ich viel Spaß beim Hören dieser Episode 147
von „Schwarz hören“.

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