Spahns Kehrtwende | Von Janine Beicht
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vor 3 Wochen
Vom Fremdschutz-Märchen zur offenen Zulassung der
Täuschung
Die Enquete-Kommission erhält die Bestätigung dessen, was
Kritiker seit Jahren anmahnen: Spahns Impfstrategie zielte nie
auf den Schutz Dritter ab. Stattdessen wurden Bürger unter Angst
und Druck zur Impfung gedrängt, während die Regierung Milliarden
verschwendete und Grundrechte brach.
Ein Standpunkt von Janine Beicht.
Jens Spahn, ehemaliger Gesundheitsminister und heute
Fraktionsvorsitzender der Union, hat »vor der
Enquete-Kommission des Bundestags« eine Aussage getätigt,
die das Fundament der gesamten Corona-Impfpolitik in Trümmer
legt. In der Sitzung am 15. Dezember 2025 erklärte er
unmissverständlich, dass der Infektionsschutz für Dritte niemals
ein Ziel des Impfstoffes gewesen sei.
Diese Worte stehen in brutalem Kontrast zu Spahns eigenen
Äußerungen aus dem Jahr 2020, als er die Impfung als Mittel zur
Unterbrechung von Ansteckungsketten und zur Erreichung von
Herdenimmunität pries. Damals betonte er vehement den Schutz
anderer Personen als zentrales Argument für eine Massenimpfung.
Spahns frühere Aussagen dienten als Rechtfertigung für
weitreichende Grundrechtseinschränkungen, darunter die 2G-Regeln,
die Millionen Ungeimpfte aus dem öffentlichen Leben ausschlossen.
Die offizielle Begründung lautete stets, Geimpfte könnten andere
nicht anstecken, Ungeimpfte hingegen schon. Im Zusammenhang mit
den sogenannten Impfstoffen beschwor er wiederholt die
Herdenimmunität gegen das Coronavirus:
„Herdenimmunität wird immer erreicht. Die Frage ist ja nur,
wie: ob durch Impfung oder Ansteckung. Die Impfung ist definitiv
der sicherere Weg dorthin.“ »Jens Spahn | SPIEGEL«
Spahns aktuelle Behauptung, ein Fremdschutz sei nie Ziel der
Impfkampagne gewesen, wirkt rückblickend wie eine unfreiwillige
Selbstentlarvung: Sie legt nicht nur den politischen
Machtanspruch frei, der sich ohne tragfähige medizinische Evidenz
durchsetzte, sondern zerlegt zugleich das gesamte Narrativ, mit
dem diese Maßnahmen der Öffentlichkeit als alternativlos verkauft
wurden.
Die Lüge als Herrschaftsinstrument
Die Behauptung eines Fremdschutzes war kein Versehen, sondern
kalkulierter moralischer Druck. Politiker und Medien wiederholten
gebetsmühlenartig die Parole „Wir schützen uns und andere“, um
Impfskeptiker als egoistische Gefährder zu brandmarken. Dieser
Psychoterror machte zahllose Bürger gefügig, die sich gegen ihre
Überzeugung impfen ließen.
Pfizer hatte bereits im Zulassungsantrag klargestellt, dass
Fremdschutz keine Rolle spielte; die Zulassung bezog sich
ausschließlich auf den Eigenschutz. Auch die Europäische
Arzneimittel-Agentur kommt in den Zulassungsdokumenten für den
Pfizer/BioNTech-Impfstoff zu einer klaren Bewertung, die die
Grenzen der Evidenz offenlegt und die ursprünglichen Erwartungen
an einen Fremdschutz relativiert.
„[…] Derzeit nicht bekannt ist, ob der Impfstoff vor
asymptomatischen Infektionen oder seinen Auswirkungen auf die
Virusübertragung schützt.“ »Annenberg Public Policy Center«
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