Märchen, Narrative und westliche Regierungen | Von Jochen Mitschka
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vor 1 Woche
Ein Standpunkt von Jochen Mitschka.
Nowitschok ist out, jetzt ist es Froschgift. John Helmer hatte in
dem in deutscher Sprache erschienen Buch ausführlich die
Chronologie des Märchens vom vergifteten Nawalny erklärt. Aber
nun gibt es eine neue Wendung. Er sei mit Froschgift vom bösen
Putin getötet worden. Und Deutschland will "die Bombe". Was
passiert da?
Beginnen wir mit einem Auszug aus dem Buch von John Helmer (1)
"Der Nawalny-Nowitschok-Komplex". Das Buch über eine angebliche
Vergiftung des mit einstelligen Zustimmungsraten angeblichen
"Oppositionsführers" Alexej Nawalny durch die russische Regierung
liest sich wie ein Politkrimi. Er begann im September 2020.
Helmer weist auf Widersprüche, Vertuschungen, Behauptungen, Lügen
hin. In dem Buch arbeitet er sauber heraus, dass die offiziellen
Aussagen den eigenen Untersuchungen widersprechen.
"Die Bedeutung der Haarprobenuntersuchung durch die deutschen
Ärzte lag darin begründet, dass sie den Nachweis von Lithium und
Benzodiazepinen im Blut und Urin von Nawalny bei seiner Ankunft in
Berlin bestätigte."
Der bereits zitierte britische Toxikologe fügte hinzu, dass die
Konzentrationen der Medikamente in den Haarproben auch Nawalnys
Abhängigkeit von diesen Medikamenten bestätigen könnten, lange
bevor er in Tomsk ankam und lange vor dem 'Vorfall' mit
Nowitschok: 'Ohne den tatsächlichen Haaranalysebericht zu sehen,
können wir nur vermuten, welche spezifischen Medikamente und
Verbindungen im Blut, Urin und Haar vorhanden waren. Im Haar
finden sich ausschließlich Verbindungen, die vor dem Angriff
eingenommen worden sein müssen.
Wenn sich, wie im Berliner Bericht angegeben, ‚diverse‘
Medikamente im Haar befanden, müsste Nawalny als chronischer
Drogenabhängiger bezeichnet werden.
Dies und die im Berliner Bericht ebenfalls festgestellten
multiplen bakteriellen Infektionen dürften einen ausgebildeten
Facharzt, der sich die Daten ansieht, vermuten lassen, bei dem
Patienten handle es sich um einen heruntergekommenen Obdachlosen
mit einem ernsthaften Drogenproblem und psychischen Problemen.
Medizinische Psychiater und Toxikologen bestätigten, dass die
'Cocktail'-Kombination von Medikamenten, die Nawalny vor seinem
Zusammenbruch am 20. August eingenommen hatte, seine
nachfolgenden Symptome und die Ursache seines Zusammenbruchs
erklären könnte. Lithium, so der Bericht eines britischen
Regierungstoxikologen aus der 40. Kalenderwoche 2021, 'würde bei
einem normalen Drogentest nicht nachgewiesen werden und muss aus
irgendeinem Grund angezeigt worden sein, damit sie (die Ärzte der
Charité) einen speziellen, gezielten Test durchführen konnten. Es
wäre interessant zu wissen, warum darauf getestet wurde und wie
hoch die Blutkonzentration war – haben die Russen (Nawalny) wegen
einer bipolaren Störung behandelt?'
Eckardt wurde gebeten, seine Gründe für die Untersuchung von
Nawalny auf Lithium und Benzodiazepine zu erläutern. Zudem wurde
er gefragt, welche spezifischen Verbindungen in der von ihm
angeordneten Haarprobenuntersuchung am vierten Tag nachgewiesen
wurden. Eckardt weigerte sich, zu antworten oder das zu liefern,
was die OVCW letzte Woche als 'glaubwürdige Erklärung' bezeichnet
hatte.
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