Gesunder Digital Detox für die ganze Familie | Dr. Andrea Morawe erklärt

Gesunder Digital Detox für die ganze Familie | Dr. Andrea Morawe erklärt

15 Minuten

Beschreibung

vor 1 Monat

Herzlich Willkommen zur ersten Folge in 2026. Dr. Andrea Morawe
wünscht allen Zuhörer:innen viel Glück, Mut zur Veränderung, Mut,
neue Wege zu beschreiten und natürlich viel Gesundheit. Mit dem
neuen Jahr beginnen auch die guten Vorsätze, von Bewegung,
gesünderer Ernährung bis hin zu Digital Detox.


Hierbei geht es nicht um Technikfeindlichkeit, sondern um
Gesundheit, Prävention und Selbstfürsorge.


Digital Detox bedeutet nicht, das Smartphone abzuschaffen oder
sich komplett aus der digitalen Welt zurückzuziehen. Sondern es
geht darum, bewusst mit digitalen Medien umzugehen, die
permanente Reizüberflutung zu reduzieren und Aufmerksamkeit,
Konzentration und mentale Ruhe zu fördern.


Digitale Plattformen sind so gestaltet, dass sie das
Belohnungssystem in unserem Gehirn durch den Ausstoß von Dopamin
aktivieren. Dieser Mechanismus ist ähnlich wie bei der
Spielsucht. Langfristig kann das zu einer Gewohnheit führen – so
entsteht Unruhe oder Gereiztheit bei Reizentzug.





Depressive Symptome bei Jugendlichen nehmen durch Smartphones
nachweislich zu. Dazu gehört auch der Vergleich, dem User
unablässig auf den Plattformen ausgesetzt sind.


Das ist besonders in der Jugend, in der der Selbstwert noch
instabil ist, kritisch.





Andrea erklärt zudem Studien zur Auswirkung von Kurzvideos.
Mögliche Folgen sind verkürzte Aufmerksamkeit, geringe
Frustrationstoleranz und Schwierigkeiten mit der
Selbstregulation.


Betroffenen Personen fällt es schwerer, komplexe Texte zu
erfassen und an längeren Gesprächen teilzunehmen.





Es gibt sogar Studien, die einen Zusammenhang zwischen
Suizidalität und Social Media aufzeigen. Natürlich ist Suizid
niemals monokausal, doch Social Media kann ein Verstärker sein.
Besonders problematisch sind Content Loops zu Selbstverletzung,
Essstörung und depressiven Themen. Durch diese kann
Selbstschädigung normalisiert werden.


Die WHO empfiehlt deshalb klare Altersbegrenzungen, zeitliche
Begrenzung und begleitete Nutzung.


Kinder brauchen reale, soziale Interaktionen, Bewegung und
unverplante Langeweile. Denn Langeweile fördert die Kreativität.





Oft wird Andrea in U-Untersuchungen auch erzählt, dass die Kinder
nur Dinge schauen dürfen, bei denen es einen Lerninhalt gibt.
Doch auch dies ist nur eine einseitige Interaktion, bei der nicht
auf die Reaktion von Kindern eingegangen wird.





Andrea empfiehlt: Digital Detox ist ein guter Neujahrsvorsatz,
bei dem schon kleine Veränderungen messbare Effekte haben kann.


Ein Verbot bei Kindern und Jugendlichen macht keinen Sinn. Seid
aber ein gutes Vorbild!








Folg Andrea auf Instagram:
https://www.instagram.com/andrea.morawe/





 


Zum


Podcast auf YouTube: https://www.youtube.com/@landmedchen


 


Zum


Podcast auf Spotify:
https://open.spotify.com/show/6fSmt4EgJeAPGGR1Il4BDu


 


Zum


Podcast bei Apple Podcast:
https://podcasts.apple.com/de/podcast/landmedchen/id1835667319



Kommentare (0)

Lade Inhalte...

Abonnenten

15
15