Kay Lied / Wolfgang Eck: Hommage an Edgar K. Geffroy

Kay Lied / Wolfgang Eck: Hommage an Edgar K. Geffroy

vor 4 Monaten
Was Sie erwartet Im März 2025 ist der Unternehmer, Vordenker und Bestseller-Autor Edgar Geffroy gestorben. Wir wollen an einen Mann erinnern, der wie kaum ein anderer die Themen Kundenorientierung, Digitalisierung und Vertrieb geprägt hat.
22 Minuten
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Beschreibung

vor 4 Monaten
Was Sie erwartet

Im März 2025 ist der Unternehmer, Vordenker und Bestseller-Autor
Edgar Geffroy gestorben. Wir wollen an einen Mann erinnern, der
wie kaum ein anderer die Themen Kundenorientierung,
Digitalisierung und Vertrieb geprägt hat.


Über Edgar K. Geffroy sprechen Kay Lied
(BVMW, Autoren im Fokus) und Wolfgang A. Eck
(Themen-Radio, Eckpunkte Kommunikation GmbH)

Edgar K. Geffroy Das Thema

Digitale Kundenstrategien, Clienting und mehr – 
Zum Gedenken an Edgar K. Geffroy
In dieser besonderen Folge erinnern wir an Bestsellerautor,
Visionär und Digitalisierungspionier Edgar K. Geffroy, der im
März 2025 verstorben ist. Gemeinsam mit Kay Lied blicken wir
zurück auf seine wichtigsten Ideen: vom Clienting über digitale
Kundenstrategien bis hin zum Einfluss künstlicher Intelligenz auf
den Vertrieb.Wir lassen Originalzitate sprechen,
ordnen seine Aussagen in die heutige Zeit ein und zeigen, wie
erstaunlich treffsicher viele seiner Prognosen waren.
Eine inspirierende Episode für alle, die Kundenbeziehungen,
Digitalisierung und Vertrieb neu denken wollen. 
Hören Sie selbst.


Geffroy Interviews auf Themen-Radio.de:


Clienting – das einzige was stört ist der Kunde.

Digitale Kundenstrategie 
(schriftliches Interview, ausführliche Mitschrift)



Übersicht
Folge 1: Clienting
In der Folge „Clienting – stört der Kunde?“ spricht Edgar K.
Geffroy über Kundenstrategien und vor allem über sein Konzept
namens „Clienting“, zu welchem er damals ein Buch verfasst hatte.
Die Grundidee dieses Konzepts stellt nicht das Produkt in den
Fokus eines Unternehmens oder einer Arbeit, sondern den
individuellen Kunden. Das bedeutet, dass die Zufriedenheit der
Kunden immer eine größere Gewichtung hat als der mögliche Profit.
Die jahrzehntelange Arbeit von Geffroy besteht darin, Kunden zu
helfen, besser zu leben und selbst bessere Geschäfte zu tätigen.
Das Clienting sorgte in der Orientierung vieler Unternehmen, auch
Marktführer, für einen grundlegenden Wandel. Anfangs wurde das
Konzept belächelt, denn lange stand die Profitorientierung an
erster Stelle. Es sei immer wichtig, mit den Augen des Kunden zu
schauen und sich von dessen Interessen leiten zu lassen. Der
Kunde wisse manchmal, was er gerne haben würde, auch wenn es das
noch nicht gebe. Als Unternehmen müsse man auf die Kunden hören
und sie in den Mittelpunkt der Arbeit rücken. Neben dem Konzept
des Clienting war Geffroy auch in anderen Bereichen der
Kundenstrategien vielen Unternehmen weit voraus. So
beispielsweise bei digitalen Angeboten und Möglichkeiten. Etwa
den Begriff des Webinars habe vor 20 Jahren niemand gekannt, so
dass viele gemeint hätten, er käme von Geffroy selbst. Über die
Coronazeit sprach Geffroy im Jahr 2021 als einen Umschwung in der
Kommunikation und Kundenstrategie. Man könne nicht mehr auf die
bewehrte Art und Weise weitermachen, da Corona vieles verändern
würde. Auch über das Gespräch zum Thema Digitalisierung würde man
in fünf Jahren lachen, da es Normalität geworden sei.


Folge 2: Digitale Kundenstrategien
In der zweiten Folge spricht Edgar K. Geffroy darüber, wie sich
der Vertrieb in Zukunft durch die Digitalisierung entwickeln wird
und welche Folgen das für die beschäftigten Verkäufer hat.
Thematisiert wurden diese Fragen in seinem Buch „Das einzige was
stört, ist der Verkäufer“. Digitalisierung sei nur dann richtig
verstanden, wenn sie einen Zusatznutzen stiften könne. Dieser
zusätzliche Nutzen ist in Zukunft für viele Unternehmen der
entscheidende Punkt. Nach Geffroy werde man einen Viertel bis
einen Drittel der Verkäufer, die man jetzt habe, in den nächsten
5-10 Jahren nicht mehr benötigen. Grund hierfür sei unter anderem
auch der zunehmende Einsatz von künstlicher Intelligenz, die die
Rolle des Verkäufers bis 2025 neu ausrichten würde. Digitale
Angebote müsse man vermehrt nutzen, hieß es in der Folge.
Online-Kommunikation sei beispielsweise seit 2020 normal
geworden. Der Schlüsselfaktor nach Geffroy: Keine Brüche in der
Kommunikation mit den Kunden verursachen. Das gelte auch für den
B2B-Vertrieb. Zwar seien viele der Meinung, dass die Produkte für
den digitalen Vertrieb zu komplex seien, Geffroy sieht das aber
anders. Digitale Kommunikation soll den persönlichen Kontakt mit
Kunden nicht ersetzen, sondern ergänzen, so der Autor. Zum
Schluss riet er, die Digitalisierung des Vertriebs im Unternehmen
in den Fokus zu rücken und ernst zu nehmen. Sonst könne man in
Zukunft nicht mehr wettbewerbsfähig bleiben.
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