Was Sie erwarten können... Warum die Zukunft besser erzählt werden
muss.Wie Narrative Menschen, Unternehmen und Wandel in Bewegung
bringen.Verhinderungsnarrative: Wann Sprache Fortschritt
blockiert.Optimismus, Anastrophe und Aufbruch: Wie erzählt man
Zukunft besser?Welche Methoden oder Werkzeuge Anne
empfiehlt.Interviewpartnerin: Anne M. Schüller, Bestsellerautorin
und Expertin für eine kundenzentrierte Unternehmensführung Im
Interview: Anne M.Schüller Das Thema Heute spreche ich zum dritten
Mal mit Anne M. Schüller – und wer ihre Arbeit kennt, weiß: Wenn es
um Zukunft, Unternehmen, Kunden, Menschen und Veränderung geht,
bleibt es bei ihr nie bei wohlklingenden Schlagworten.Ihr neues
Buch heißt „Narrative für eine bessere Zukunft“. Der Untertitel
bringt den Anspruch auf den Punkt: Wie kraftvoll erzählte
Geschichten unser Leben und die Arbeitswelt positiv wandeln.Das
klingt auf den ersten Blick vielleicht nach Kommunikation oder
Storytelling. Tatsächlich geht es um viel mehr: um die Frage,
welche Geschichten wir uns über die Zukunft erzählen, welche
Geschichten Unternehmen prägen, warum Zahlen allein Menschen nicht
bewegen – und weshalb Verhinderungsnarrative Fortschritt blockieren
können.Anne M. Schüller sagt: Menschen denken, entscheiden und
handeln in Geschichten. Gute Narrative können Angst in Mut
verwandeln, Orientierung geben und Aufbruch ermöglichen. Schlechte
Narrative dagegen können lähmen, spalten und Innovation verhindern.
Hören Sie rein, es lohnt sich.Zum BuchAnne M. Schüller: Narrative
für eine bessere ZukunftUntertitel: Wie kraftvoll erzählte
Geschichten unser Leben und die Arbeitswelt positiv wandelnVerlag:
Franz Vahlen, München, 231 SeitenISBN:
978-3-8006-7998-0Erscheinungsjahr: 2026Zusammenfassung des
BuchesAnne M. Schüller stellt gleich zu Beginn eine starke These
auf: „Die Story zuerst!“ Menschen speichern ihr Leben nicht als
Datenpaket, sondern in Form von Geschichten. Geschichten setzen
Emotionen in Gang, schaffen Orientierung und machen Komplexität
greifbar. Gerade in unsicheren Zeiten, in denen KI,
Informationsflut, Krisenrhetorik und gesellschaftliche
Polarisierung zunehmen, gewinnen authentische und konstruktive
Narrative an Bedeutung.Das Buch unterscheidet dabei zwischen bloßem
Storytelling und Narrativen. Eine Story kann unterhalten. Ein
Narrativ gibt Bedeutung, Richtung und Deutungsrahmen. Narrative
entscheiden mit darüber, ob Menschen Angst vor der Zukunft haben
oder Lust bekommen, sie aktiv zu gestalten. Schüller warnt zugleich
vor toxischen Narrativen: Desinformation, Clickbait,
Empörungslogik, Verhinderungsphrasen und negative Zukunftsbilder
können Menschen lähmen, Unternehmen blockieren und Gesellschaften
spalten.Der erste Teil widmet sich Narrativen für mehr
Lebensqualität. Hier geht es um Selbstbilder, Glaubenssätze,
Optimismus, Selbstermächtigung und die Frage, welche Geschichten
wir uns über uns selbst erzählen. Besonders stark ist Schüllers
Gegensatz von Katastrophe und Anastrophe: Statt Zukunft als
fortlaufende Abwärtsbewegung zu erzählen, braucht es Geschichten
einer Kehrtwende zum Guten. Optimismus versteht sie dabei nicht als
Naivität, sondern als menschliche Superkraft, die Möglichkeitsräume
öffnet.Der zweite Teil überträgt diesen Gedanken auf die
Arbeitswelt. Unternehmen entstehen, leben und verändern sich durch
Geschichten: Purpose, Kultur, Führung, Fehlerkultur,
Gründungsgeschichten, Symbole, Change-Projekte und Zukunftsbilder
sind narrative Felder. Besonders interessant für Management-Hörer:
Schüller kritisiert eine reine Zahlenmanie in Unternehmen. Zahlen
sind wichtig, aber sie legitimieren nicht automatisch kluge
Entscheidungen. Erst durch die Geschichten um Zahlen herum entsteht
Bedeutung. Führungskräfte brauchen deshalb nicht nur KPI-Kompetenz,
sondern Erzählexpertise.Im dritten Teil geht es um Narrative für
eine bessere Zukunft. Zukunftsmanagement braucht Bilder,
Storyboards, Future Labs und positive, glaubwürdige
Zukunftserzählungen. Gerade bei Nachhaltigkeit und Transformation
entscheidet nicht nur, was Unternehmen tun, sondern wie sie das
Neue erzählbar machen. Green Storytelling darf nicht moralinsauer,
belehrend oder angstgetrieben sein, sondern muss zeigen, was
Menschen gewinnen können.Der praktische Anhang bündelt den
Storykosmos: Storylistening, Storymaking und Storytelling. Schüller
liefert damit nicht nur ein Plädoyer für bessere Geschichten,
sondern auch Werkzeuge, um solche Geschichten zu finden, zu
entwickeln und in Umlauf zu bringen. Besonders anschlussfähig für
ein Interview ist ihr Dreiklang aus narrativem Mind-Set, Skill-Set
und Tool-Set: Haltung, Fähigkeit und Werkzeugkasten gehören
zusammen, wenn Narrative Veränderung bewirken sollen.Weitere
InfosKontakt zur Autorin bei LinkedInLink zur Website und zu den
BüchernEmpfehlung: Bahnfrei für Übermorgengestalter - 25 Tools
inklusive dem Killerphrasenfriedhof
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