Narrative für eine bessere Zukunft

Narrative für eine bessere Zukunft

vor 5 Tagen
32 Minuten
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Beschreibung

vor 5 Tagen
Was Sie erwarten können…

Warum die Zukunft besser erzählt werden muss.

Wie Narrative Menschen, Unternehmen und Wandel in Bewegung
bringen.

Verhinderungsnarrative: Wann Sprache Fortschritt blockiert.

Optimismus, Anastrophe und Aufbruch: Wie erzählt man Zukunft
besser?

Welche Methoden oder Werkzeuge Anne empfiehlt.

Interviewpartnerin: Anne M. Schüller, Bestsellerautorin und
Expertin für eine kundenzentrierte Unternehmensführung

Im Interview: Anne M.Schüller Das Thema

Heute spreche ich zum dritten Mal mit Anne M. Schüller – und wer
ihre Arbeit kennt, weiß: Wenn es um Zukunft, Unternehmen, Kunden,
Menschen und Veränderung geht, bleibt es bei ihr nie bei
wohlklingenden Schlagworten.
Ihr neues Buch heißt „Narrative für eine bessere Zukunft“. Der
Untertitel bringt den Anspruch auf den Punkt: Wie kraftvoll
erzählte Geschichten unser Leben und die Arbeitswelt positiv
wandeln.
Das klingt auf den ersten Blick vielleicht nach Kommunikation
oder Storytelling. Tatsächlich geht es um viel mehr: um die
Frage, welche Geschichten wir uns über die Zukunft erzählen,
welche Geschichten Unternehmen prägen, warum Zahlen allein
Menschen nicht bewegen – und weshalb Verhinderungsnarrative
Fortschritt blockieren können.
Anne M. Schüller sagt: Menschen denken, entscheiden und handeln
in Geschichten. Gute Narrative können Angst in Mut verwandeln,
Orientierung geben und Aufbruch ermöglichen. Schlechte Narrative
dagegen können lähmen, spalten und Innovation verhindern. Hören
Sie rein, es lohnt sich.


Zum Buch


Anne M. Schüller: Narrative für eine bessere
ZukunftUntertitel: Wie kraftvoll erzählte
Geschichten unser Leben und die Arbeitswelt positiv wandeln
Verlag: Franz Vahlen, München, 231 Seiten
ISBN: 978-3-8006-7998-0
Erscheinungsjahr: 2026


Zusammenfassung des Buches


Anne M. Schüller stellt gleich zu Beginn eine starke These auf:
„Die Story zuerst!“ Menschen speichern ihr Leben
nicht als Datenpaket, sondern in Form von Geschichten.
Geschichten setzen Emotionen in Gang, schaffen Orientierung und
machen Komplexität greifbar. Gerade in unsicheren Zeiten, in
denen KI, Informationsflut, Krisenrhetorik und gesellschaftliche
Polarisierung zunehmen, gewinnen authentische und konstruktive
Narrative an Bedeutung.


Das Buch unterscheidet dabei zwischen bloßem Storytelling und
Narrativen. Eine Story kann unterhalten. Ein Narrativ gibt
Bedeutung, Richtung und Deutungsrahmen. Narrative entscheiden mit
darüber, ob Menschen Angst vor der Zukunft haben oder Lust
bekommen, sie aktiv zu gestalten. Schüller warnt zugleich vor
toxischen Narrativen: Desinformation, Clickbait, Empörungslogik,
Verhinderungsphrasen und negative Zukunftsbilder können Menschen
lähmen, Unternehmen blockieren und Gesellschaften spalten.


Der erste Teil widmet sich Narrativen für mehr
Lebensqualität. Hier geht es um Selbstbilder,
Glaubenssätze, Optimismus, Selbstermächtigung und die Frage,
welche Geschichten wir uns über uns selbst erzählen. Besonders
stark ist Schüllers Gegensatz von Katastrophe und
Anastrophe: Statt Zukunft als fortlaufende
Abwärtsbewegung zu erzählen, braucht es Geschichten einer
Kehrtwende zum Guten. Optimismus versteht sie dabei nicht als
Naivität, sondern als menschliche Superkraft, die
Möglichkeitsräume öffnet.


Der zweite Teil überträgt diesen Gedanken auf die
Arbeitswelt. Unternehmen entstehen, leben und
verändern sich durch Geschichten: Purpose, Kultur, Führung,
Fehlerkultur, Gründungsgeschichten, Symbole, Change-Projekte und
Zukunftsbilder sind narrative Felder. Besonders interessant für
Management-Hörer: Schüller kritisiert eine reine Zahlenmanie in
Unternehmen. Zahlen sind wichtig, aber sie legitimieren nicht
automatisch kluge Entscheidungen. Erst durch die Geschichten um
Zahlen herum entsteht Bedeutung. Führungskräfte brauchen deshalb
nicht nur KPI-Kompetenz, sondern Erzählexpertise.


Im dritten Teil geht es um Narrative für eine bessere
Zukunft. Zukunftsmanagement braucht Bilder, Storyboards,
Future Labs und positive, glaubwürdige Zukunftserzählungen.
Gerade bei Nachhaltigkeit und Transformation entscheidet nicht
nur, was Unternehmen tun, sondern wie sie das Neue erzählbar
machen. Green Storytelling darf nicht moralinsauer, belehrend
oder angstgetrieben sein, sondern muss zeigen, was Menschen
gewinnen können.


Der praktische Anhang bündelt den Storykosmos:
Storylistening, Storymaking und Storytelling. Schüller liefert
damit nicht nur ein Plädoyer für bessere Geschichten, sondern
auch Werkzeuge, um solche Geschichten zu finden, zu entwickeln
und in Umlauf zu bringen. Besonders anschlussfähig für ein
Interview ist ihr Dreiklang aus narrativem Mind-Set,
Skill-Set und Tool-Set: Haltung, Fähigkeit und
Werkzeugkasten gehören zusammen, wenn Narrative Veränderung
bewirken sollen.


Weitere Infos


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Link zur Website und zu den Büchern

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