75: Sonderausgabe: In Sachen Wolfsjagd auf Kollisionskurs mit EU-Recht
Der verschwiegene BfN-Bericht, ein riskanter Jagdgesetzentwurf und
die drohende juristische Bruchlandung
58 Minuten
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Beschreibung
vor 3 Monaten
In dieser Sonderfolge wird aufgedeckt, wie die Bundesregierung mit
ihrem neuen Jagdgesetzentwurf aus Sicht vieler Fachleute auf einen
offenen Konflikt mit europäischem Naturschutzrecht zusteuert. Im
Mittelpunkt steht ein bislang zurückgehaltener Fachbericht des
Bundesamtes für Naturschutz, der die tatsächliche Situation der
Wolfsbestände anders beschreibt, als es die politische
Kommunikation vermuten lässt. Während die Wissenschaft auf einen
weiterhin kritischen Erhaltungszustand hinweist, arbeitet die
Politik an Regelungen, die eine weitreichende Bejagung ermöglichen
würden – selbst dann, wenn der Schutzstatus das eigentlich
ausschließt. Zusammen mit Insidern Ines und dem Journalisten und
RiffReporter Thomas Krumenacker spricht Sabine darüber, welche
Folgen das für Deutschland gegenüber der EU haben kann, welche
Interessen hinter dem Gesetzentwurf vermutet werden und warum der
Ansatz in der Praxis weder rechtliche Stabilität noch Verbesserung
für Weidetierhalter verspricht. Statt auf funktionierende
Herdenschutzmaßnahmen zu setzen, drohen neue bürokratische
Konstrukte und langwierige Gerichtsverfahren. Eine Folge über
fehlende Transparenz, ignorierte Wissenschaft und ein Gesetz, das
so niemals in Kraft treten darf.
ihrem neuen Jagdgesetzentwurf aus Sicht vieler Fachleute auf einen
offenen Konflikt mit europäischem Naturschutzrecht zusteuert. Im
Mittelpunkt steht ein bislang zurückgehaltener Fachbericht des
Bundesamtes für Naturschutz, der die tatsächliche Situation der
Wolfsbestände anders beschreibt, als es die politische
Kommunikation vermuten lässt. Während die Wissenschaft auf einen
weiterhin kritischen Erhaltungszustand hinweist, arbeitet die
Politik an Regelungen, die eine weitreichende Bejagung ermöglichen
würden – selbst dann, wenn der Schutzstatus das eigentlich
ausschließt. Zusammen mit Insidern Ines und dem Journalisten und
RiffReporter Thomas Krumenacker spricht Sabine darüber, welche
Folgen das für Deutschland gegenüber der EU haben kann, welche
Interessen hinter dem Gesetzentwurf vermutet werden und warum der
Ansatz in der Praxis weder rechtliche Stabilität noch Verbesserung
für Weidetierhalter verspricht. Statt auf funktionierende
Herdenschutzmaßnahmen zu setzen, drohen neue bürokratische
Konstrukte und langwierige Gerichtsverfahren. Eine Folge über
fehlende Transparenz, ignorierte Wissenschaft und ein Gesetz, das
so niemals in Kraft treten darf.
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