Folge 289: Die Geschichte Südtirols – Von der Grenzverschiebung zur Autonomie

Folge 289: Die Geschichte Südtirols – Von der Grenzverschiebung zur Autonomie

23 Minuten

Beschreibung

vor 3 Monaten

Die Geschichte Südtirols im 20. Jahrhundert ist von
tiefgreifenden politischen Umbrüchen, Grenzverschiebungen und
Identitätskonflikten durchzogen. Kaum eine andere Region Europas
erlebte in so kurzer Zeit derart einschneidende Veränderungen.
Vom Ersten Weltkrieg bis zur Verwirklichung der Autonomie im Jahr
1972 wurde Südtirol immer wieder zum Spielball der großen Mächte.
Die Menschen in dieser alpinen Grenzregion sahen sich gezwungen,
sich fortwährend neuen politischen Realitäten zu fügen – häufig
wider ihren Willen.


Vor allem die Zeit nach 1918, als Südtirol vom
österreichisch-ungarischen Teil Tirols abgetrennt und Italien
zugesprochen wurde, bedeutete einen tiefen Einschnitt in
Geschichte, Sprache und Kultur der Bevölkerung. Die folgenden
Jahrzehnte waren geprägt von Fremdherrschaft und
Assimilationsdruck, aber auch von Widerstand, Beharrlichkeit und
dem zähen Ringen um Selbstbestimmung und kulturelle Anerkennung.

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