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  4. Jahreslosung 2026: «Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu»
Thorsten und Andi lassen die neue Jahreslosung 2026 sprechen.
Wochenlang haben sie an den Worten aus der Johannesoffenbarung
gearbeitet und eine Fülle an Impulsen, Ideen und Arbeitshilfen
online gestellt. Ihre Begeisterung über die Botschaft von Gottes
hoffnungsfroher Kreativität behalten sie nicht für sich. Die beiden
Theologen nähern sich der Jahreslosung auf dem Weg eigener
Erfahrungen. «Siehe, ich mache alles neu», das sind Kraftworte, die
zunächst jenseits theologischer Reflexionen in ausweglosen Momenten
tragen können. Von der Gegenwart geht es zurück in die Zeit gegen
Ende des ersten Jahrhunderts, als der Seher Johannes die Worte der
Jahreslosung kommunizierte. Sein Buch war Untergrundliteratur zum
Widerstand gegen das mächtige Römische Reich und prophezeite dessen
Untergang. Was will die Johannesapokalypse, was will sie nicht? Was
ist die Faszination, die sie kulturgeschichtlich zum
einflussreichsten Buch der Bibel machte? Leider wurde sie in der
Geschichte des Christentums oft missverstanden als Endzeitfahrplan
und missbraucht, um die Zeiger auf der Weltuntergangsuhr zu
bestimmen. Andi und Thorsten versuchen, die Jahreslosung als
Kriterium zu verstehen für das, was heute Hoffnung sein könnte.
Denn das Neue ist genauso wie das Alte ein schillernder Begriff.
Wie geht gutes Hoffen auf eine neue Welt jenseits von
Erneuerungsfuror und Verklärung des Alten? Hoffnung stiften kann
die Jahreslosung, weil Gottes Kreativität durch seine Liebe
bestimmt ist. Sie erschafft weder willkürlich noch durch blinde
Zerstörung, sondern zielt auf Kooperation mit allen Geschöpfen.
Daraus ergeben sich neue Perspektiven auf die Art und Weise, wie
Gott die Erde neu macht.
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„Jahreslosung 2026: «Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu»“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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