Endschleunigen und Heilen – komm mit „Waldbaden“
Waldbaden – Hausmittel oder funktioniert das wirklich? Klar,
wir wissen das – und nun hat die Forschung es auch beweisen können:
ein Gang in den Wald wirkt sich erwiesenermassen […]
8 Minuten
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Beschreibung
vor 6 Jahren
Waldbaden – Hausmittel oder funktioniert das wirklich?
Klar, wir wissen das – und nun hat die Forschung es auch beweisen
können: ein Gang in den Wald wirkt sich erwiesenermassen positiv
auf deine körperliche, wie auch auf deine geistige Gesundheit
aus. Der Wald wirkt auf unser System, ohne dass wir dafür extra
etwas tun müssen. Studien zum Thema Waldbaden zeigen, dass ein
Aufenthalt im Wald Angstzustände, Depression und Wut verringert,
dass Stresshormone abgebaut werden und die Vitalität insgesamt
steigt.
Die Wirkung des Waldes – Alles darf da sein
Seit Jahren beobachte ich, dass ich die Wirkung des Waldes
besonders gut spüren kann, wenn ich ihn beachte und wahrnehme.
Ich also nicht, in stressige Gedanken versunken, hindurch renne.
Wie gut, dass wir beim Selbstliebe Seminar im Juli jede Menge
Wald um uns herum haben! Wir werden im Wald und vielleicht auch
im Waldsee baden. Wir gehen ohne Gedanken und nehmen wahr wie es
ist, einfach dort zu SEIN. Ein Lebewesen unter anderen. Wir
schließen uns energetisch an dieses funktionierende und
hochintelligente Ökosystem an, hören, riechen, sehen und fühlen.
Das Öffnen der Sinne allein hat schon etwas heilsames. Die
Gedanken sind mal nicht im Vordergrund. Wir versuchen nicht sie
weg zu kämpfen – alles darf da sein. Und du kannst deine
Aufmerksamkeit freundlich an die Hand nehmen und sie dort
hinlegen, wo gute Nahrung auf dich wartet.
Öffnen der Sinne – Wenn du magst, probier das gleich mal aus…
Nimm irgendeinen Gegenstand in die Hand, der sich in deiner Nähe
befindet und erlaube dir für einen Moment, deine Aufmerksamkeit
auf das sinnliche Erfassen des Gegenstandes zu legen. Das Denken
darf kurz in den Hintergrund rutschen und deine Wahrnehmung kommt
in den Vordergrund. Fühle den Gegenstand in deiner Hand. Seine
Temperatur, die Beschaffenheit der Oberfläche, seine Form. Lass
dir dafür Zeit und genieße die Details, die du wahrnehmen kannst.
Erlaube deinen Sensoren, dass sie diese Feinheiten aufnehmen und
verarbeiten können. Dann schau diesen Gegenstand an, als sähest
du ihn zum ersten Mal. Seine Farben, Umrisse, Rundungen oder
Kanten. Und riecht dein ausgewählter Gegenstand nach irgendetwas?
Oder schmeckt sogar? ;-). Wie fühlt es sich an, für einen Moment
eher in der Wahrnehmung zu sein, als im Denken? Kannst du das
jetzt bemerken?
Ich arbeite nun seit achtzehn Jahren mit The Work und anderen
Methoden. Viele meiner Probleme sind verschwunden. Ich nehme das,
was geschieht, einfach nicht mehr als Problem wahr. Es ist, was
es ist. Ohne meine stressigen Gedanken kann ich mein Leben immer
mehr in der Wahrnehmung verbringen. Wahrnehmung ist immer jetzt.
Denken ist vorwiegend in der Vergangenheit oder in der Zukunft.
Kann ich meine Wahrnehmung für das Leben selbst öffnen, bin ich
immer schon reich beschenkt. Ganz gleich, wie meine
Lebenssituation gerade aussieht.
Unser Denken hat immer wieder etwas einzuwenden. Die Liebe
nicht.
Ein Gedicht, dass ich in Seminaren manchmal vorlese, beschreibt
diesen Zustand auf poetische Weise.
Was es ist
Es ist Unsinn, sagt die Vernunft.
Es ist, was es ist, sagt die Liebe.
Es ist Unglück, sagt die Angst.
Es ist aussichtslos, sagt die Einsicht.
Es ist, was es ist, sagt die Liebe.
Es ist lächerlich, sagt der Stolz.
Es ist leichtsinnig, sagt die Vorsicht.
Es ist unmöglich, sagt die Erfahrung.
Es ist, was es ist, sagt die Liebe.
von Erich Fried
Vom Kritiker zum Freund
PS: Waldbaden wurde in Japan als Therapieform entwickelt (shinrin
yoku). Man „badet“ natürlich nicht im Wald, dennoch ist diese
Vorstellung hilfreich. Waldbaden bedeutet ein Eintauchen in das
Licht, die Formen, die Textur und die Duftstoffe der Pflanzen.
Waldbaden ist also gleichzeitig auch noch Aromatherapie. In Japan
ist es sogar als Stress Management Methode anerkannt und wird vom
japanischen Gesundheitswesen gefördert. Unser Immunsystem wird
durch das Einatmen der ätherischen Öle im Wald gestärkt. Mit der
Waldluft atmen wir Terpene ein, die gegen Krebs wirken.
meine nächsten Seminare mit Waldbaden:
„Das Leben ist ein Abenteuer!“ – auf dem Jakobsweg
„Selbstliebe – den inneren Kritiker auflösen“ – in der Prignitz
Hier kannst du dir den Artikel auch einfach anhören:
Klar, wir wissen das – und nun hat die Forschung es auch beweisen
können: ein Gang in den Wald wirkt sich erwiesenermassen positiv
auf deine körperliche, wie auch auf deine geistige Gesundheit
aus. Der Wald wirkt auf unser System, ohne dass wir dafür extra
etwas tun müssen. Studien zum Thema Waldbaden zeigen, dass ein
Aufenthalt im Wald Angstzustände, Depression und Wut verringert,
dass Stresshormone abgebaut werden und die Vitalität insgesamt
steigt.
Die Wirkung des Waldes – Alles darf da sein
Seit Jahren beobachte ich, dass ich die Wirkung des Waldes
besonders gut spüren kann, wenn ich ihn beachte und wahrnehme.
Ich also nicht, in stressige Gedanken versunken, hindurch renne.
Wie gut, dass wir beim Selbstliebe Seminar im Juli jede Menge
Wald um uns herum haben! Wir werden im Wald und vielleicht auch
im Waldsee baden. Wir gehen ohne Gedanken und nehmen wahr wie es
ist, einfach dort zu SEIN. Ein Lebewesen unter anderen. Wir
schließen uns energetisch an dieses funktionierende und
hochintelligente Ökosystem an, hören, riechen, sehen und fühlen.
Das Öffnen der Sinne allein hat schon etwas heilsames. Die
Gedanken sind mal nicht im Vordergrund. Wir versuchen nicht sie
weg zu kämpfen – alles darf da sein. Und du kannst deine
Aufmerksamkeit freundlich an die Hand nehmen und sie dort
hinlegen, wo gute Nahrung auf dich wartet.
Öffnen der Sinne – Wenn du magst, probier das gleich mal aus…
Nimm irgendeinen Gegenstand in die Hand, der sich in deiner Nähe
befindet und erlaube dir für einen Moment, deine Aufmerksamkeit
auf das sinnliche Erfassen des Gegenstandes zu legen. Das Denken
darf kurz in den Hintergrund rutschen und deine Wahrnehmung kommt
in den Vordergrund. Fühle den Gegenstand in deiner Hand. Seine
Temperatur, die Beschaffenheit der Oberfläche, seine Form. Lass
dir dafür Zeit und genieße die Details, die du wahrnehmen kannst.
Erlaube deinen Sensoren, dass sie diese Feinheiten aufnehmen und
verarbeiten können. Dann schau diesen Gegenstand an, als sähest
du ihn zum ersten Mal. Seine Farben, Umrisse, Rundungen oder
Kanten. Und riecht dein ausgewählter Gegenstand nach irgendetwas?
Oder schmeckt sogar? ;-). Wie fühlt es sich an, für einen Moment
eher in der Wahrnehmung zu sein, als im Denken? Kannst du das
jetzt bemerken?
Ich arbeite nun seit achtzehn Jahren mit The Work und anderen
Methoden. Viele meiner Probleme sind verschwunden. Ich nehme das,
was geschieht, einfach nicht mehr als Problem wahr. Es ist, was
es ist. Ohne meine stressigen Gedanken kann ich mein Leben immer
mehr in der Wahrnehmung verbringen. Wahrnehmung ist immer jetzt.
Denken ist vorwiegend in der Vergangenheit oder in der Zukunft.
Kann ich meine Wahrnehmung für das Leben selbst öffnen, bin ich
immer schon reich beschenkt. Ganz gleich, wie meine
Lebenssituation gerade aussieht.
Unser Denken hat immer wieder etwas einzuwenden. Die Liebe
nicht.
Ein Gedicht, dass ich in Seminaren manchmal vorlese, beschreibt
diesen Zustand auf poetische Weise.
Was es ist
Es ist Unsinn, sagt die Vernunft.
Es ist, was es ist, sagt die Liebe.
Es ist Unglück, sagt die Angst.
Es ist aussichtslos, sagt die Einsicht.
Es ist, was es ist, sagt die Liebe.
Es ist lächerlich, sagt der Stolz.
Es ist leichtsinnig, sagt die Vorsicht.
Es ist unmöglich, sagt die Erfahrung.
Es ist, was es ist, sagt die Liebe.
von Erich Fried
Vom Kritiker zum Freund
PS: Waldbaden wurde in Japan als Therapieform entwickelt (shinrin
yoku). Man „badet“ natürlich nicht im Wald, dennoch ist diese
Vorstellung hilfreich. Waldbaden bedeutet ein Eintauchen in das
Licht, die Formen, die Textur und die Duftstoffe der Pflanzen.
Waldbaden ist also gleichzeitig auch noch Aromatherapie. In Japan
ist es sogar als Stress Management Methode anerkannt und wird vom
japanischen Gesundheitswesen gefördert. Unser Immunsystem wird
durch das Einatmen der ätherischen Öle im Wald gestärkt. Mit der
Waldluft atmen wir Terpene ein, die gegen Krebs wirken.
meine nächsten Seminare mit Waldbaden:
„Das Leben ist ein Abenteuer!“ – auf dem Jakobsweg
„Selbstliebe – den inneren Kritiker auflösen“ – in der Prignitz
Hier kannst du dir den Artikel auch einfach anhören:
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