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Stark im Sturm
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Beschreibung
vor 10 Monaten
Warum glauben wir, dass Erfolg weh tun muss? Warum fühlt sich
Leichtigkeit oft falsch an – als hätte man sie sich nicht
verdient?
In dieser Episode sprechen Jens Alsleben und Jörg Weidenfeld über
ein tief verankertes Muster unserer Leistungskultur: die
Verbindung von Leiden und Wert. Sie fragen, warum wir Anerkennung
oft erst dann zulassen, wenn es „hart genug“ war – und wie dieses
Denken unsere Arbeitswelt, unsere Familien und sogar die
Erziehung prägt.
Jörg erzählt von der Investmentbanking-Kultur, in der
durchgearbeitete Nächte als Ehrenzeichen galten, während Jens die
psychologische Dynamik dahinter aufdeckt: das Bedürfnis, sich den
Erfolg zu erleiden, um ihn für legitim zu halten. Gemeinsam
zeigen sie, wie dieses Muster beginnt – in Kindheitssätzen wie
„Denk dran, Papa hat hart dafür gearbeitet“ – und wie wir es
brechen können.
Es geht um die Kraft der Passion statt des Pflichtgefühls, um den
Unterschied zwischen Mühe und Sinn – und um die befreiende Frage:
Was würdest du tun, wenn du nichts mehr müsstest?
Diese Folge ist ein Weckruf für alle, die merken: Der Preis, den
wir zahlen, um „es uns zu verdienen“, ist oft zu hoch. Und die
Entdeckung, dass Erfolg sich leicht anfühlen darf, ist kein
Zufall – sondern Reife.
Bis zum nächsten Mal, haltet durch und bleibt entspannt!
Euer Jens, Jörg und Gustav.
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Mehr Infos auf Jens' Webseite: www.starkimsturm.com
Quellen:
Philip H. Mirvis, 1991: Flow: The Psychology of
Optimal
Experience. AMR, 16, 636–640, https://doi.org/10.5465/amr.1991.4279513
Neff K. D. (2023). Self-Compassion: Theory, Method, Research,
and Intervention. Annual review of psychology, 74,
193–218. https://doi.org/10.1146/annurev-psych-032420-031047
European Journal of Psychoanalysis. (2022, August 3). Freud
and Masochism - European Journal of Psychoanalysis. European
Journal of Psychoanalysis -.
https://www.journal-psychoanalysis.eu/articles/freud-and-masochism/?utm_source=chatgpt.com
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