Das Unbehagen der Gegenwart: Was ist Neo-Faschismus, Natascha Strobl?
Über die Definitionen des Faschismus, die Angst vor der
Vergangenheit und wie der Neo-Faschismus uns in den Kulturkampf
zwingen will.
53 Minuten
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Beschreibung
vor 5 Monaten
In dieser Folge geht es um Faschismus. Seit dem Zerfall der
faschistischen Systeme in Deutschland, Italien und später in
Spanien tendiert man in der Öffentlichkeit dazu, den Faschismus als
historisches, als vergangenes Phänomen zu betrachten. Und die
Gästin in dieser Folge meint, das ist ein großer Fehler. In einer
Zeit, in der politische Rhetorik radikaler wird, soziale Netzwerke
rechte Narrative befeuern und der Kulturkampf zur Strategie
geworden ist, lohnt sich ein genauer Blick auf die Mechanismen, die
dahinterstehen. Natascha Strobl ist Politikwissenschaftlerin,
Autorin und eine der wichtigsten Stimmen, wenn es darum geht,
rechte Sprache und politische Dynamiken zu entschlüsseln. In dieser
Folge spricht sie über die Ideengeber des historischen Faschismus –
und warum deren Gedanken in modernen Gewändern zurückkehren. Sie
analysiert, wie sich rechte Bewegungen Begriffe aneignen, welche
Rolle „radikalisierter Konservatismus“ dabei spielt und warum es
nicht reicht, Faschismus als historisches Phänomen zu betrachten.
Im Gespräch mit Jonas Ross geht es um alte Bücher und neue
Strategien, um politische Kommunikation im digitalen Zeitalter, um
Memes und Märtyrer, um kulturelle Codes und kalkulierte
Provokationen. Es geht aber auch um Verantwortung – darum, wie
Gesellschaften auf Bedrohungen reagieren, welche Begriffe wir
schärfen sollten und warum ein klarer antifaschistischer Kompass
gerade jetzt so wichtig ist. Eine Folge über das Unbehagen der
Gegenwart. Und darüber, wie man ihm begegnet – mit Wissen, Haltung
und einem wachen Blick. Und es geht um die entscheidende Rolle von
„Kulturkampf“ in der Strategie des „Neo-Faschismus“.
faschistischen Systeme in Deutschland, Italien und später in
Spanien tendiert man in der Öffentlichkeit dazu, den Faschismus als
historisches, als vergangenes Phänomen zu betrachten. Und die
Gästin in dieser Folge meint, das ist ein großer Fehler. In einer
Zeit, in der politische Rhetorik radikaler wird, soziale Netzwerke
rechte Narrative befeuern und der Kulturkampf zur Strategie
geworden ist, lohnt sich ein genauer Blick auf die Mechanismen, die
dahinterstehen. Natascha Strobl ist Politikwissenschaftlerin,
Autorin und eine der wichtigsten Stimmen, wenn es darum geht,
rechte Sprache und politische Dynamiken zu entschlüsseln. In dieser
Folge spricht sie über die Ideengeber des historischen Faschismus –
und warum deren Gedanken in modernen Gewändern zurückkehren. Sie
analysiert, wie sich rechte Bewegungen Begriffe aneignen, welche
Rolle „radikalisierter Konservatismus“ dabei spielt und warum es
nicht reicht, Faschismus als historisches Phänomen zu betrachten.
Im Gespräch mit Jonas Ross geht es um alte Bücher und neue
Strategien, um politische Kommunikation im digitalen Zeitalter, um
Memes und Märtyrer, um kulturelle Codes und kalkulierte
Provokationen. Es geht aber auch um Verantwortung – darum, wie
Gesellschaften auf Bedrohungen reagieren, welche Begriffe wir
schärfen sollten und warum ein klarer antifaschistischer Kompass
gerade jetzt so wichtig ist. Eine Folge über das Unbehagen der
Gegenwart. Und darüber, wie man ihm begegnet – mit Wissen, Haltung
und einem wachen Blick. Und es geht um die entscheidende Rolle von
„Kulturkampf“ in der Strategie des „Neo-Faschismus“.
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