Der andere Blick - Weltansichten aus dem Globalen Süden
Die globale Bühne wird neu sortiert und der Westen verliert seine
Deutungshoheit. Länder des Globalen Südens mischen sich zunehmend
ein, fordern Sichtbarkeit und stellen alte Machtverhältnisse
infrage. Was bewegt sie? Und warum bekommt man davon in Euro
53 Minuten
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Beschreibung
vor 5 Monaten
Es scheint offenkundig: Macht- und Einflusszonen auf der Welt
teilen sich gerade neu auf, mit ungewissem Ausgang. Und dabei sind
es eben nicht nur die großen Akteure wie China, die USA oder
Russland, die eine Rolle spielen. In den vergangenen Jahren hat der
Globale Süden einiges unternommen, um auf der Bühne internationaler
Politik sichtbarer zu werden. Ob es das Abstimmungsverhalten vieler
Länder bei den UN-Abstimmungen über den Ukrainekrieg war,
G20-Konferenzen oder die Sicht auf den Gaza-Konflikt - die
"westliche" Weltsicht steht längst nicht mehr als tonangebend dar.
Wie unterscheiden sich die Debatten in Afrika, Asien und
Lateinamerika vom deutschen und innereuropäischen Diskurs? Welche
Themen beschäftigen Menschen und Medien im Globalen Süden, von
denen wir hier gar nichts mitbekommen? Welches Ansehen, welche
Glaubwürdigkeit haben vom Westen hochgehaltene Werte wie der einer
"regelbasierten Weltordnung"? Und wurde die Wiederwahl Donald
Trumps in den USA eigentlich im Globalen Süden ebenso verschreckt
wahrgenommen wie in Europa? In diesen Tagen treffen sich die
außereuropäischen Auslandskorrespondent*innen der taz in Berlin mit
der Redaktion. Das haben wir ausgenutzt. Deshalb diskutiert in
dieser Folge Auslandsredakteur Bernd Pickert mit den
Korrespondentinnen Helena Kreiensiek (Senegal), Natalie Mayroth
(Indien) und Katharina Wojczenko (Kolumbien).
teilen sich gerade neu auf, mit ungewissem Ausgang. Und dabei sind
es eben nicht nur die großen Akteure wie China, die USA oder
Russland, die eine Rolle spielen. In den vergangenen Jahren hat der
Globale Süden einiges unternommen, um auf der Bühne internationaler
Politik sichtbarer zu werden. Ob es das Abstimmungsverhalten vieler
Länder bei den UN-Abstimmungen über den Ukrainekrieg war,
G20-Konferenzen oder die Sicht auf den Gaza-Konflikt - die
"westliche" Weltsicht steht längst nicht mehr als tonangebend dar.
Wie unterscheiden sich die Debatten in Afrika, Asien und
Lateinamerika vom deutschen und innereuropäischen Diskurs? Welche
Themen beschäftigen Menschen und Medien im Globalen Süden, von
denen wir hier gar nichts mitbekommen? Welches Ansehen, welche
Glaubwürdigkeit haben vom Westen hochgehaltene Werte wie der einer
"regelbasierten Weltordnung"? Und wurde die Wiederwahl Donald
Trumps in den USA eigentlich im Globalen Süden ebenso verschreckt
wahrgenommen wie in Europa? In diesen Tagen treffen sich die
außereuropäischen Auslandskorrespondent*innen der taz in Berlin mit
der Redaktion. Das haben wir ausgenutzt. Deshalb diskutiert in
dieser Folge Auslandsredakteur Bernd Pickert mit den
Korrespondentinnen Helena Kreiensiek (Senegal), Natalie Mayroth
(Indien) und Katharina Wojczenko (Kolumbien).
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