Neue Talente und alte Granden – Unter Büchern spricht mit und über Autorinnen und Autoren sowie frische Literatur
vor 9 Monaten
Nobelpreisträger Abdulrazak Gurnah spricht über "Diebstahl" und der
Schweizer Shootingstar Nelio Biedermann über "Lazar". Außerdem: Das
Phänomen Caroline Wahl, Nava Ebrahimis neuer Roman und Neues von
Karl-Heinz Ott.
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Beschreibung
vor 9 Monaten
*Nelio Biedermann: Lazar. Der Schweizer
Nelio Biedermann ist erst 22 Jahre als, hat aber schon drei Romane
geschrieben. In 20 Ländern erscheint nun sein neuster. Man kann
durchaus von einem „Donnerschlag“ sprechen, wie Daniel Kehlmann es
getan hat. Eine verdiente Huldigung? Holger Heimann hat „Lazar“
gelesen und mit Nelio Biedermann gesprochen. *Phänomen
Caroline Wahl.An ihr kommt man nicht vorbei, ob man
nun in einen Buchladen geht, ins Kino oder in die Sozialen Medien:
Caroline Wahl, gerade mal 30, Bestseller-Autorin und präsentes
Gesicht auf allen Kanälen. Gerade wurde ihr Roman „22 Bahnen“
verfilmt und das Buch vom Bundeskulturministerium auf Instagram
gelobt, ihr neustes Werk „Die Assistentin“ stand mit Erscheinen am
28. August von jetzt auf gleich auf der Bestsellerliste. Doch:
immer lauter wird auch die Kritik an ihrer Literatur. Darüber haben
wir mit Melanie Mühl, Buchautorin und Redakteurin der Frankfurter
Allgemeinen Zeitung gesprochen. *Nava Ebrahimi: Und Federn
überall. Die iranisch-deutsche Schriftstellerin und
Ingeborg-Bachmann-Preisträgerin Nava Ebrahimi verhandelt in ihren
Romanen Fragen nach Identität und Fremdheit. Im vergangenen
Wintersemester war sie Poetikdozentin an der Uni Hannover und lässt
auch ihr neues Buch in Niedersachsen spielen – im Dunstkreis eines
Geflügelschlachtbetriebs. „Und Federn überall“ ist in diesem Jahr
für den Deutschen Buchpreis nominiert. Juliane Bergmann hat es
gelesen. *Karl-Heinz Ott: Die Heilung von
Luzon.
Der Schriftsteller Karl-Heinz Ott ist sowohl als Romancier bekannt
wie auch als Essayist. Nach zwei Sachbüchern in den letzten Jahren
liegt nun erstmals seit 2018 wieder ein neuer Roman vor. Alexander
Suckel über den ein Roman, der uns auf die Philippinen führt.
*Abdulrazak Gurnah: Diebstahl. Der britische
Nobelpreisträger floh als Teenager nach der Revolution in Sansibar
in den 60er Jahren aus seiner Heimat nach Großbritannien, begann
dort eine Universitätslaufbahn und arbeitete bis zu seiner
Emeritierung als Professor für englische und postkoloniale
Literatur an der Universität Kent. Jetzt erscheint sein elfter
Roman in der deutschen Übersetzung, Marie Schoeß hat ihn gelesen.
Nelio Biedermann ist erst 22 Jahre als, hat aber schon drei Romane
geschrieben. In 20 Ländern erscheint nun sein neuster. Man kann
durchaus von einem „Donnerschlag“ sprechen, wie Daniel Kehlmann es
getan hat. Eine verdiente Huldigung? Holger Heimann hat „Lazar“
gelesen und mit Nelio Biedermann gesprochen. *Phänomen
Caroline Wahl.An ihr kommt man nicht vorbei, ob man
nun in einen Buchladen geht, ins Kino oder in die Sozialen Medien:
Caroline Wahl, gerade mal 30, Bestseller-Autorin und präsentes
Gesicht auf allen Kanälen. Gerade wurde ihr Roman „22 Bahnen“
verfilmt und das Buch vom Bundeskulturministerium auf Instagram
gelobt, ihr neustes Werk „Die Assistentin“ stand mit Erscheinen am
28. August von jetzt auf gleich auf der Bestsellerliste. Doch:
immer lauter wird auch die Kritik an ihrer Literatur. Darüber haben
wir mit Melanie Mühl, Buchautorin und Redakteurin der Frankfurter
Allgemeinen Zeitung gesprochen. *Nava Ebrahimi: Und Federn
überall. Die iranisch-deutsche Schriftstellerin und
Ingeborg-Bachmann-Preisträgerin Nava Ebrahimi verhandelt in ihren
Romanen Fragen nach Identität und Fremdheit. Im vergangenen
Wintersemester war sie Poetikdozentin an der Uni Hannover und lässt
auch ihr neues Buch in Niedersachsen spielen – im Dunstkreis eines
Geflügelschlachtbetriebs. „Und Federn überall“ ist in diesem Jahr
für den Deutschen Buchpreis nominiert. Juliane Bergmann hat es
gelesen. *Karl-Heinz Ott: Die Heilung von
Luzon.
Der Schriftsteller Karl-Heinz Ott ist sowohl als Romancier bekannt
wie auch als Essayist. Nach zwei Sachbüchern in den letzten Jahren
liegt nun erstmals seit 2018 wieder ein neuer Roman vor. Alexander
Suckel über den ein Roman, der uns auf die Philippinen führt.
*Abdulrazak Gurnah: Diebstahl. Der britische
Nobelpreisträger floh als Teenager nach der Revolution in Sansibar
in den 60er Jahren aus seiner Heimat nach Großbritannien, begann
dort eine Universitätslaufbahn und arbeitete bis zu seiner
Emeritierung als Professor für englische und postkoloniale
Literatur an der Universität Kent. Jetzt erscheint sein elfter
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