"Entzug": Unterwegs mit Christoph Peters

"Entzug": Unterwegs mit Christoph Peters

vor 21 Stunden
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Beschreibung

vor 21 Stunden
Pegeltrinken bedeutet lügen, verstecken, verschleiern. Die Frau
darf es nicht wissen, die Nachbarn sowieso nicht. Nur wenige
Freunde wissen, dass der Ich-Erzähler ein massives Alkoholproblem
hat. In seinem Roman "Entzug" schreibt der Schriftsteller Christoph
Peters eng an der eigenen Biografie entlangt, wie der Entzug vor
zwanzig Jahren aussah. Der Erzähler hat seit dem 16. Lebensjahr
durchgetrunken, nun begibt er sich in eine Klinik, wohl wissend,
dass es hart wird, körperlich und seelisch. Für den Protagonisten
und auch für Peters selbst hingen Alkohol und Kreativität als Autor
und Maler fast 25 Jahre lang untrennbar zusammen. Erst die
enttäuschte mail seines Verlegers, der sein neustes Manuskript
nicht abnehmen will, weckt ihn auf. Im Gespräch mit Katrin
Schumacher erzählt Christoph Peters vom Beginn der Alkoholsucht und
von ihrem Ende. Wir folgen ihm in die unwirtliche Klinik und in die
Möglichkeit, der Erinnerung an die Sucht literarisch zu begegnen.
Diese Folge "Unter Büchern" ist ein Live-Podcast, aufgenommen bei
den Thüringer Literaturtagen auf Burg Ranis am 13. Juni 2026.
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