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Beschreibung
vor 1 Woche
Frischer Wind für Gothaer Antiquariat. Nicht nur
kleine Verlage haben dieses Problem, auch kleine Buchläden: Wer
führt sie weiter, wenn die Aufbau-Generation in Rente geht? Oft
gibt es niemanden, der Lust hat für sechs Tage die Woche – für
wenig Geld – Bücher zu verkaufen. Und doch sind es gerade kleine
Läden, in denen am liebsten gestöbert wird. Auch bei Andreas Zink
in der Bücherstube "Hannah Höch" in Gotha. Dort fand sich in
allerletzter Minute jemand, der den Laden übernommen hat. Blanka
Weber mit einer Reportage.
Leipziger Übersetzerin Stefanie Bose ist Stadtschreiberin
in Trenčín. 2026 ist, neben dem finnischen Oulu, die
slowakische Kleinstadt Trenčín Kulturhauptstadt Europas. Im
vergangenen Jahr gab es einen regen Austausch mit Chemnitz (der
Kulturhauptstadt 2025). Auch jetzt sind die Verknüpfungen – in dem
Fall zu Sachsen – nach wie vor eng. Denn Stefanie Bose, die
Stadtschreiberin der westslowakischen Stadt im
Kulturhauptstadtjahr, stammt aus Leipzig. Am 1. Mai hat sie
offiziell ihr Amt angetreten. Vor ihrer Abreise hat Grit Krause sie
getroffen und stellt sie uns vor.
Trauerarbeit und Literatur – Ein Buch für den gefallenen
Cousin. Die Ukrainerin Anhelina Olijnyk, 25 Jahre alt, hat
einen der wichtigsten Menschen in ihrem Leben verloren. Ihr Cousin
Maxym, der sich freiwillig zur Armee gemeldet hatte, ist im
Donezbecken gefallen. Ihre Trauer hat Anhelina literarisch in
kurzen Texten verarbeitet. Sie meint: So könnten auch andere
Trauernde besser mit ihrem Schmerz umgehen. Nun hat sie ein Buch
mit ihren Texten veröffentlicht, im Eigenverlag, und es bei
mehreren Lesungen präsentiert. Sie blickt jetzt wieder positiver in
die Zukunft.
Peter Sloterdijk: Der Fürst und seine Erben. Der
Autor sieht sich selbst als "philosophierenden Schriftsteller".
Trockene Akademiker-Prosa ist nicht sein Ding. Er liebt es, in
freien Assoziationsketten zu denken und zu schreiben. Da mag es
überraschen, dass sein neues Buch "Der Fürst und seine Erben. Über
große Männer im Zeitalter der gewöhnlichen Leute" eine
Auseinandersetzung mit dem nüchternen, kühlen Klassiker Niccolò
Machiavelli verspricht. Holger Heimann hat den Essay gelesen.
Sebastian Haffner: Der Teufelspakt. Eine
"Geschichte der deutsch-russischen Beziehungen" – das ist ein
Titel, der einige Menschen triggern könnte, in jegliche Richtungen.
Verfasst hat das Buch Sebastian Haffner. Nun mag man denken: Der
lebte 1907 bis 1999, der Journalist und Historiker, was mag er uns
über Russland und Deutschland Erhellendes erzählen, es ist ja so
viel passiert inzwischen? Eine Frage an unseren Kritiker Matthias
Schmidt.
Maike Luhmann: Einsamkeit. Warum sie uns alle
betrifft. Einsamkeit, nicht zu verwechseln mit Alleinsein,
ist ein gesellschaftliches und individuelles Problem, das sich auch
politisch auswirkt. In Deutschland gibt es das Kompetenznetz
Einsamkeit der Bundesregierung, in Großbritannien gar ein
Einsamkeitsministerium. Mehr dazu steht im Buch der Professorin
Maike Luhmann, die dazu im Gespräch ist.
kleine Verlage haben dieses Problem, auch kleine Buchläden: Wer
führt sie weiter, wenn die Aufbau-Generation in Rente geht? Oft
gibt es niemanden, der Lust hat für sechs Tage die Woche – für
wenig Geld – Bücher zu verkaufen. Und doch sind es gerade kleine
Läden, in denen am liebsten gestöbert wird. Auch bei Andreas Zink
in der Bücherstube "Hannah Höch" in Gotha. Dort fand sich in
allerletzter Minute jemand, der den Laden übernommen hat. Blanka
Weber mit einer Reportage.
Leipziger Übersetzerin Stefanie Bose ist Stadtschreiberin
in Trenčín. 2026 ist, neben dem finnischen Oulu, die
slowakische Kleinstadt Trenčín Kulturhauptstadt Europas. Im
vergangenen Jahr gab es einen regen Austausch mit Chemnitz (der
Kulturhauptstadt 2025). Auch jetzt sind die Verknüpfungen – in dem
Fall zu Sachsen – nach wie vor eng. Denn Stefanie Bose, die
Stadtschreiberin der westslowakischen Stadt im
Kulturhauptstadtjahr, stammt aus Leipzig. Am 1. Mai hat sie
offiziell ihr Amt angetreten. Vor ihrer Abreise hat Grit Krause sie
getroffen und stellt sie uns vor.
Trauerarbeit und Literatur – Ein Buch für den gefallenen
Cousin. Die Ukrainerin Anhelina Olijnyk, 25 Jahre alt, hat
einen der wichtigsten Menschen in ihrem Leben verloren. Ihr Cousin
Maxym, der sich freiwillig zur Armee gemeldet hatte, ist im
Donezbecken gefallen. Ihre Trauer hat Anhelina literarisch in
kurzen Texten verarbeitet. Sie meint: So könnten auch andere
Trauernde besser mit ihrem Schmerz umgehen. Nun hat sie ein Buch
mit ihren Texten veröffentlicht, im Eigenverlag, und es bei
mehreren Lesungen präsentiert. Sie blickt jetzt wieder positiver in
die Zukunft.
Peter Sloterdijk: Der Fürst und seine Erben. Der
Autor sieht sich selbst als "philosophierenden Schriftsteller".
Trockene Akademiker-Prosa ist nicht sein Ding. Er liebt es, in
freien Assoziationsketten zu denken und zu schreiben. Da mag es
überraschen, dass sein neues Buch "Der Fürst und seine Erben. Über
große Männer im Zeitalter der gewöhnlichen Leute" eine
Auseinandersetzung mit dem nüchternen, kühlen Klassiker Niccolò
Machiavelli verspricht. Holger Heimann hat den Essay gelesen.
Sebastian Haffner: Der Teufelspakt. Eine
"Geschichte der deutsch-russischen Beziehungen" – das ist ein
Titel, der einige Menschen triggern könnte, in jegliche Richtungen.
Verfasst hat das Buch Sebastian Haffner. Nun mag man denken: Der
lebte 1907 bis 1999, der Journalist und Historiker, was mag er uns
über Russland und Deutschland Erhellendes erzählen, es ist ja so
viel passiert inzwischen? Eine Frage an unseren Kritiker Matthias
Schmidt.
Maike Luhmann: Einsamkeit. Warum sie uns alle
betrifft. Einsamkeit, nicht zu verwechseln mit Alleinsein,
ist ein gesellschaftliches und individuelles Problem, das sich auch
politisch auswirkt. In Deutschland gibt es das Kompetenznetz
Einsamkeit der Bundesregierung, in Großbritannien gar ein
Einsamkeitsministerium. Mehr dazu steht im Buch der Professorin
Maike Luhmann, die dazu im Gespräch ist.
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