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Beschreibung
vor 11 Monaten
Warum will unser Gehirn lieber Recht haben, als dazulernen? Sophye
und Sandra sprechen über Bestätigungsverzerrung, Filterblasen,
Selbstzweifel, Diskussionen und die Frage, warum wir Beweise oft
genau dort finden, wo unsere Meinung schon steht. Eine Folge über
Denkfehler, Ego, Social Media und echte Selbstreflexion. Wenn
Menschen montags schlecht gelaunt sind, fallen dir plötzlich nur
noch genervte Gesichter auf. Wenn du denkst, dass dich jemand
ausschließt, wirkt jede kurze Nachricht wie ein Beweis. Willkommen
beim Confirmation Bias, auch Bestätigungsverzerrung genannt. Beide
erläutern, warum unser Gehirn nicht immer wie ein neutraler Richter
arbeitet, sondern oft eher wie ein Anwalt der eigenen Meinung.
Raymond S. Nickerson beschreibt diese verzerrung als das Suchen
oder Interpretieren von Belegen auf eine Weise, die bestehende
Überzeugungen, Erwartungen oder Hypothesen stützt. Genau deshalb
eskalieren Diskussionen oft nicht, weil Fakten fehlen, sondern weil
wir dieselben Informationen unterschiedlich bewerten. Wir suchen
Beweise für das, was wir ohnehin schon glauben, gewichten passende
Argumente stärker und blenden Widersprüche leichter aus. Das
passiert in Beziehungen, bei politischen Themen, beim eigenen
Selbstbild, in Freundschaften, bei Lebensentscheidungen und
natürlich auch auf Social Media. Sandra und Sophye sprechen über
Filterblasen, Algorithmen, Selbstzweifel, Rechthaben, Ego,
Lebensmodelle und die Frage, warum es so schwer ist, die eigene
Meinung wirklich zu hinterfragen. Denn wer immer nur nach
Bestätigung sucht, bleibt schnell in der eigenen Bubble hängen.
Natürlich bleibt es nicht beim Problem. Die beiden geben auch
Ansätze mit: vielleicht einmal bewusst die Gegenseite
recherchieren, andere Perspektiven zulassen, sich selbst
reflektieren und im Gespräch nicht nur gewinnen wollen, sondern
lernen. Denn manchmal ist nicht die stärkste Meinung die klügste,
sondern die, die sich noch verändern darf.
und Sandra sprechen über Bestätigungsverzerrung, Filterblasen,
Selbstzweifel, Diskussionen und die Frage, warum wir Beweise oft
genau dort finden, wo unsere Meinung schon steht. Eine Folge über
Denkfehler, Ego, Social Media und echte Selbstreflexion. Wenn
Menschen montags schlecht gelaunt sind, fallen dir plötzlich nur
noch genervte Gesichter auf. Wenn du denkst, dass dich jemand
ausschließt, wirkt jede kurze Nachricht wie ein Beweis. Willkommen
beim Confirmation Bias, auch Bestätigungsverzerrung genannt. Beide
erläutern, warum unser Gehirn nicht immer wie ein neutraler Richter
arbeitet, sondern oft eher wie ein Anwalt der eigenen Meinung.
Raymond S. Nickerson beschreibt diese verzerrung als das Suchen
oder Interpretieren von Belegen auf eine Weise, die bestehende
Überzeugungen, Erwartungen oder Hypothesen stützt. Genau deshalb
eskalieren Diskussionen oft nicht, weil Fakten fehlen, sondern weil
wir dieselben Informationen unterschiedlich bewerten. Wir suchen
Beweise für das, was wir ohnehin schon glauben, gewichten passende
Argumente stärker und blenden Widersprüche leichter aus. Das
passiert in Beziehungen, bei politischen Themen, beim eigenen
Selbstbild, in Freundschaften, bei Lebensentscheidungen und
natürlich auch auf Social Media. Sandra und Sophye sprechen über
Filterblasen, Algorithmen, Selbstzweifel, Rechthaben, Ego,
Lebensmodelle und die Frage, warum es so schwer ist, die eigene
Meinung wirklich zu hinterfragen. Denn wer immer nur nach
Bestätigung sucht, bleibt schnell in der eigenen Bubble hängen.
Natürlich bleibt es nicht beim Problem. Die beiden geben auch
Ansätze mit: vielleicht einmal bewusst die Gegenseite
recherchieren, andere Perspektiven zulassen, sich selbst
reflektieren und im Gespräch nicht nur gewinnen wollen, sondern
lernen. Denn manchmal ist nicht die stärkste Meinung die klügste,
sondern die, die sich noch verändern darf.
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