Produktvisionen im Team verankern

Produktvisionen im Team verankern

Oliver & Dominique im Gespräch
41 Minuten

Beschreibung

vor 5 Monaten
In dieser Folge sprechen Oliver und Dominique über ein Thema, das
oft unterschätzt wird und trotzdem die Arbeit eines ganzen
Produktteams prägen kann: die Produktvision. Beide erleben in ihrer
Arbeit immer wieder, wie stark der Unterschied ist zwischen einer
Vision, die nur an einer Wand hängt, und einer, die tatsächlich im
Team gelebt wird. Eine gute Produktvision gibt nämlich Richtung und
Sinn. Sie hilft, Entscheidungen einzuordnen, Prioritäten zu setzen
und auch schwierige Diskussionen schneller aufzulösen. Vor allem
schafft sie ein gemeinsames Verständnis darüber, wofür das Team
eigentlich antritt. Doch genau das ist die Herausforderung: eine
Vision so zu entwickeln, dass sie nicht nur von Product Owner oder
Führung formuliert wird, sondern dass das gesamte Team sie
verinnerlicht. Es ist wichtig, dass Teams gemeinsam an ihrer
Produktvision arbeiten. Dabei geht es nicht um den perfekten Satz,
sondern darum, im Austausch ein Bild zu schaffen, das alle teilen
können. Solche Prozesse machen eine Vision greifbar und verhindern,
dass sie als reine Management-Vorgabe wahrgenommen wird. Wer von
Anfang an beteiligt ist, fühlt sich verbunden und handelt eher
danach. Damit eine Produktvision nach der Entwicklung aber nicht in
Vergessenheit gerät, braucht es mehr als nur einen guten Start. Sie
muss regelmäßig im Alltag auftauchen: im Planning, wenn über
Prioritäten entschieden wird, im Review, wenn Ergebnisse
eingeordnet werden, oder auch in Retrospektiven, wenn das Team
reflektiert, ob es auf dem richtigen Weg ist. Eine Vision, die so
verankert ist, bleibt lebendig und entwickelt sich weiter, ohne
ihre Orientierungskraft zu verlieren. Besonders wertvoll wird eine
Produktvision auch beim Onboarding. Neue Teammitglieder verstehen
schneller, warum das Produkt existiert und welchen Unterschied es
macht. Wenn nicht nur Product Owner:innen, sondern auch
Entwicklerinnen und Designer:innen die Vision erzählen können,
zeigt das, dass sie wirklich Teil der gemeinsamen Arbeit geworden
ist. Oliver und Dominique machen deutlich: Eine Produktvision
entfaltet ihre Wirkung nicht durch Worte allein, sondern dadurch,
dass sie im Team geteilt und immer wieder neu mit Leben gefüllt
wird. Sie ist der Kompass, der allen hilft, auch in komplexen
Situationen die Richtung nicht zu verlieren. Wenn euch das Thema
Produktvisionen interessiert findet ihr hier noch mehr passende
Folgen: Wie die Produktvision hilft, Product Ownern eine Richtung
zu geben
(https://produktwerker.de/wie-die-produktvision-hilft-product-ownern-eine-richtung-zu-geben/)
Warum Product Owner die Unternehmensvision kennen sollten
(https://produktwerker.de/unternehmensvision/)

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