Nesthocker – ein Grund, warum Gesellschaften altern
vor 8 Monaten
Ein Grund für die Alterung Österreichs ist männlich, ledig, jung
und sucht das putzlose Leben. Das geht aus den Daten von Forscher
Norbert Neuwirth hervor. Ein Podcast
vom https://www.derpragmaticus.com/. Das Thema: Wie ein
Damoklesschwert hängt die...
Podcast
Podcaster
Unabhängige Experten besprechen die großen Fragen unserer Zeit. Unverfälscht. Im Originalton.
Beschreibung
vor 8 Monaten
Ein Grund für die Alterung Österreichs ist männlich, ledig, jung
und sucht das putzlose Leben. Das geht aus den Daten von Forscher
Norbert Neuwirth hervor. Ein Podcast
vom Pragmaticus.
Das Thema:
Wie ein Damoklesschwert hängt die statistische Glocke der
Demographie über den Pensions- und Sozialsystemen Österreichs:
Immer weniger Menschen wollen als Paar zusammenleben und Kinder
bekommen, nicht mal ein einziges. Österreich altert. Warum
entscheiden sich immer mehr Menschen gegen eine Familie? Und tun
sie das „freiwillig“?
Der Familien- und Demographieforscher Norbert Neuwirth hat die
Ursachen der Alterung von Gesellschaften in Daten gefunden.
Eine dieser Ursachen ist männlich, ledig, jung und sucht nach einem
Leben ohne kochen oder putzen zu müssen. Der Befund gilt nicht nur
für Österreich, sondern für viele europäische Länder. Mit Ausnahme
von Frankreich. Warum? Weil dort die Geschlechterrollen egalitärer
sind. Denn auch die jungen Frauen wollen sich nicht hauptsächlich
um Heim, Kind und Herd kümmern. Das ist aber genau das, was sie
erwartet, sobald sie in einer Partnerschaft ein Kind
bekommen.
Norbert Neuwirth zeigt, mit welchen sozialwissenschaftlichen
Methoden die moderne Demographieforschung solche Erkenntnisse
gewinnt und spricht auch darüber, was Menschen mehr Lust auf
Familie machen könnte. Denn ganz freiwillig ist der kinderlose
Lebensentwurf nicht immer.
Unser Gast in dieser Folge:
Norbert Neuwirth ist Sozialwissenschaftler am Institut für
Familienforschung an der Universität Wien, Ökonom und leitet das
Generations- und Gender-Programm (GGP), das von der
Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Europa (UNECE)
durchgeführt wird. Neuwirth betreut unter anderem die Datenerhebung
in Österreich. Dafür kooperiert er mit dem Vienna Institute of
Demography (VID) an der Österreichischen Akademie der
Wissenschaften. In diesem Rahmen ist zuletzt die Studie Familien in
Österreich. Partnerschaft, Kinderwunsch und ökonomische Situation
in herausfordernden Zeiten unter der Ägide Neuwirths erschienen.
Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der quantitativen Analyse
sozialer Prozesse.
Dies ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden uns
auch auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X (Twitter).
und sucht das putzlose Leben. Das geht aus den Daten von Forscher
Norbert Neuwirth hervor. Ein Podcast
vom Pragmaticus.
Das Thema:
Wie ein Damoklesschwert hängt die statistische Glocke der
Demographie über den Pensions- und Sozialsystemen Österreichs:
Immer weniger Menschen wollen als Paar zusammenleben und Kinder
bekommen, nicht mal ein einziges. Österreich altert. Warum
entscheiden sich immer mehr Menschen gegen eine Familie? Und tun
sie das „freiwillig“?
Der Familien- und Demographieforscher Norbert Neuwirth hat die
Ursachen der Alterung von Gesellschaften in Daten gefunden.
Eine dieser Ursachen ist männlich, ledig, jung und sucht nach einem
Leben ohne kochen oder putzen zu müssen. Der Befund gilt nicht nur
für Österreich, sondern für viele europäische Länder. Mit Ausnahme
von Frankreich. Warum? Weil dort die Geschlechterrollen egalitärer
sind. Denn auch die jungen Frauen wollen sich nicht hauptsächlich
um Heim, Kind und Herd kümmern. Das ist aber genau das, was sie
erwartet, sobald sie in einer Partnerschaft ein Kind
bekommen.
Norbert Neuwirth zeigt, mit welchen sozialwissenschaftlichen
Methoden die moderne Demographieforschung solche Erkenntnisse
gewinnt und spricht auch darüber, was Menschen mehr Lust auf
Familie machen könnte. Denn ganz freiwillig ist der kinderlose
Lebensentwurf nicht immer.
Unser Gast in dieser Folge:
Norbert Neuwirth ist Sozialwissenschaftler am Institut für
Familienforschung an der Universität Wien, Ökonom und leitet das
Generations- und Gender-Programm (GGP), das von der
Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Europa (UNECE)
durchgeführt wird. Neuwirth betreut unter anderem die Datenerhebung
in Österreich. Dafür kooperiert er mit dem Vienna Institute of
Demography (VID) an der Österreichischen Akademie der
Wissenschaften. In diesem Rahmen ist zuletzt die Studie Familien in
Österreich. Partnerschaft, Kinderwunsch und ökonomische Situation
in herausfordernden Zeiten unter der Ägide Neuwirths erschienen.
Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der quantitativen Analyse
sozialer Prozesse.
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