Sittengeschichte der Inflation - Ein Kulturdokument
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Beschreibung
vor 7 Monaten
In dieser Folge unterhalten sich zwei KI-Moderatoren über das
o.g. Werk aus dem oeconimus-Verlag.
Es war die Zeit einer starken Umwertung — im Wirtschaftlichen und
im Geistigen, in materiellen wie in seelischen Dingen. Wer reich
gewesen und sich alle Genüsse der Welt hatte gönnen können, mußte
plötzlich froh sein, wenn ihm wohlwollende Menschen einen Teller
warmer Suppe reichten. Aus kleinen Banklehrlingen wurden über
Nacht die „Herren Bankdirektoren“, die über scheinbar
unerschöpfliche Mittel verfügten. Ausländer, die daheim die
allerarmseligsten Kleinrentner gewesen waren, konnten in jener
Zeit in Deutschland plötzlich wie Fürsten auftreten. Aus der
Verschuldungsspirale gab es nur den einen Ausweg: die Schaffung
einer neuen Währung, die wieder neues Vertrauen erringen mußte.
Bis zu diesem Punkt gestaltete sich das Leben unter einer nie
gekannten Geldentwertung für die meisten Menschen wie die Büchse
der Pandora; einem finanziellen Fieberwahn, der alle Bereiche des
öffentlichen und privaten Lebens ergriff.
Hier geht´s zum Buch:
Hans Ostwald - Sittengeschichte der Inflation
https://www.amazon.de/dp/B09GJJ14D8
weitere Bücher zum Thema:
Argentarius - Währungsnot: Bilder aus einem geldkranken Lande
Alfred Lansburgh - Das gute und das schlechte Geld
Alfred Mitchell-Innes - Die Kredittheorie des Geldes
Argentarius - Vom Gelde
Carl Menger - Über den Ursprung des Geldes
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